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Promotionsstipendium: Georg Henry Lukas

Laubholznutzung im Wandel: Nutzungsperspektiven von Laubholz im Kontext der Klimaneutralität in Deutschland

Durch den Klimawandel und den gezielten Umbau hin zu klimastabileren Laub- und Mischwäldern wird in den kommenden Jahrzehnten immer mehr Laubholz anfallen. Bisher wird ein Großteil dieses Laubholzes direkt verbrannt, anstatt es in langlebigen Produkten, etwa im Bauwesen, zu nutzen. Damit geht wertvolles Potenzial verloren, den im Holz gespeicherten Kohlenstoff langfristig zu binden und klimaschädliche Materialien wie Beton oder Stahl zu ersetzen.

Mein Promotionsvorhaben untersucht, wie dieses wachsende Laubholzaufkommen künftig vorranging stofflich genutzt werden kann, um sowohl die Klimaschutzleistung des Holzproduktespeichers zu stärken als auch den steigenden Bedarf an Holz nachhaltig zu decken.

Die Arbeit gliedert sich in drei Schwerpunkte:

  • Wie viel Laubholz steht zur Verfügung? – Analyse der aktuellen und zukünftigen Laubholzpotenziale in Deutschland, auch mit Blick auf regionale Verteilung und den Waldumbau.
  • Wie gut ist der Holzsektor darauf vorbereitet? – Untersuchung der Verarbeitungskapazitäten, Chancen und Hürden für eine verstärkte stoffliche Nutzung von Laubholz.
  • Wie kann die Politik den Wandel unterstützen? – Bewertung politischer Rahmenbedingungen und Entwicklung von Handlungsempfehlungen für eine verbesserte stoffliche Laubholznutzung.

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AZ: 20026/012

Zeitraum

01.10.2026 - 30.09.2029

Institut

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde Nachhaltige Waldressourcenökonomie Fachbereich für Wald und Umwelt

Betreuer

Prof. Dr. Carsten Mann