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Nützlinge statt Insektizide: Entwicklung einer Nützlingsrollwiese für den Anbau von Gemüse

Projekt aus der Förderinitiative zur Vermeidung und Verminderung von Pestiziden in der Umwelt

Die entwickelte in Kooperation mit der eine sogenannte Nützlingsrollwiese für Kopfsalatkulturen. Eine besondere Schwierigkeit bestand darin, dass Kopfsalat anfällig für Läusebefall ist und es nur sechs Wochen von der Pflanzung bis zur Ernte sind. Auf den Nützlingsrollwiesen befinden sich daher vorkultivierte Blühpflanzen, die wie ein Rollrasen zwischen den Salatkulturen ausgebracht werden. Innerhalb kurzer Zeit wachsen dort Blühpflanzen und werden von hungrigen Nützlingen wie Marienkäfer, Raubmilben oder Schlupfwespen besiedelt. Für die Nützlingsrollwiese spricht, dass sie wenig Platz in Anspruch nimmt und die Kosten relativ günstig sind. Die Einsparung an Insektiziden liegt bei 33 bis 66 Prozent. Ein Risiko bleibt dennoch, da die Qualitätsansprüche des Handels und der Verbraucher*innen groß sind und das Gemüse komplett von Schadorganismen frei sein muss. Im Projekt wurde zudem ein Verfahren zur Aussaat, Anzucht, Verpackung, Transport und Ausbringung der Nützlingsrollwiese entwickelt.

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70599 Stuttgart

DBU-AZ: 35949/01

¹óö°ù»å±ð°ù³ú±ð¾±³Ù°ù²¹³Ü³¾: Januar 2021 – Juni 2024