Die effiziente Nutzung der Sonnenenergie mittels Photovoltaik ist eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende und den Verzicht auf umweltschädliche fossile Brennstoffe. Die einfach herzustellenden Perowskit-Solarzellen haben in wenigen Jahren die Leistungsfähigkeit der schon lang bewährten Silizium-Solarzellen erreicht. Allerdings enthalten sie toxisches Blei und sind bislang nicht langzeitstabil genug.
Robin Kentsch möchte daher in seiner Promotion in der Dünnschicht-Solarzellenelektroden herstellen, die so weit wie möglich ohne toxische Inhaltstoffe auskommen. Zunächst werden die neuen Solarzellenelektroden chemisch präpariert und ihre Dünnschicht-Morphologie optimiert. Mittels zeitaufgelöster spektroskopischer Methoden auf der Femto- bis Millisekundenzeitskala wird die Dynamik der Ladungsträger (Elektronen und Löcher) nach Lichtanregung im Detail analysiert.
Die Synthese-Parameter werden fortschreitend verbessert, bis bestmögliche Effizienzen, die idealerweise mit Bleiperowskit-Solarzellen mithalten sollten, erreicht sind. Abschließend wird geprüft, inwieweit die neuen Solarzellen recyclefähig sind.
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AZ 20017/490
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