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Stiftung ermöglicht „Fortschritte in Umweltschutz und Nachhaltigkeit, die dringend gebraucht werden“

Bremens Umweltsenator Dr. Joachim Lohse besuchte DBU in Osnabrück – Lob für vielseitige Fördertätigkeit

Osnabrück/Bremen. Bremens Umweltsenator Dr. Joachim Lohse (Bündnis 90/ Die Grünen) besuchte heute die Âé¶¹´«Ã½ (DBU) in Osnabrück. Mit Staatsrätin Gabriele Friderich informierte sich der ehemalige Geschäftsführer des Öko-Instituts (Freiburg) über die Arbeit der weltweit größten Umweltstiftung. Lohse zeigte sich von den Initiativen und Projekten der DBU in Umwelttechnik, -forschung, -bildung und Naturschutz beeindruckt: „Die DBU macht viele Fortschritte in Umweltschutz und Nachhaltigkeit möglich, die dringend gebraucht werden und die ohne sie nicht finanziert würden. Ich blicke mit Respekt und mit Dankbarkeit auf ihre Arbeit.“ Auf dem Programm stand ein intensiver Austausch mit DBU-³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde zu Umweltprojekten in Bremen. Brickwedde: „Gerade auch bei maritimen Umwelthemen hat Bremen zahlreiche wichtige Impulse gesetzt.“ Die DBU hat seit ihrer Gründung 1991 in Bremen 112 Projekte mit etwa 19 Millionen Euro gefördert.

Energieproduktion von Windkraftanalagen verbessern

Brickwedde erläuterte unter anderem, dass die aus Bremerhaven an der Optimierung von Rotorblättern arbeite, um die Energieproduktion von Windkraftanlagen zu verbessern. Die DBU unterstützt das Projekt mit rund 200.000 Euro. Das aus Bremerhaven setzt laut Brickwedde ein Projekt um, indem der immer seltener werdende europäische Edelkrebs im in geschlossenen Kreislaufanlagen nachhaltig gezüchtet werden soll. Brickwedde: „Die Nachfrage nach Fisch und Krustentieren steigt kontinuierlich. Um Wildbestände nicht zu gefährden, müssen tiergerechte, nachhaltige Zuchtmethoden entwickelt werden.“ Die DBU gab dafür 300.000 Euro.

Interaktives Medienportal schafft "Virtuelle Akademie"

Einen weiteren Schwerpunkt der Gespräche bildeten auch Projekte aus der Umweltbildung. Rund 400.000 Euro stellte die DBU beispielsweise bereit, damit die über ein interaktives Medienportal eine bundesweite „Virtuelle Akademie“ aufbauen kann. „Hochschulen sind als Bildungs- und Forschungseinrichtungen für eine nachhaltigere Gesellschaft unverzichtbar. Aber wir brauchen neue Lehr- und Lernformen, um Nachhaltigkeit in alle Fachbereiche und Studienrichtungen zu integrieren“, erklärte Brickwedde. Über das so genannte „E-Learning“ – das elektronische Lernen – können sich Studenten unter anderem zum Klimawandel, zu Ressourceneffizienz, zu Nachhaltige Entwicklung und zu ökosozialer Konsum weiterbilden.

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Informierten sich über die Arbeit der Stiftung: Bremens Umweltsenator Dr. Joachim Lohse (r.) und seine Staatsrätin Gabriele Friderich. Links DBU-³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde.
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