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Kai Niebert bleibt Kuratoriumsvorsitzender der DBU

Wiederwahl durch neu formiertes Gremium der Stiftung
Auf gute Zusammenarbeit: Der ³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Alexander Bonde (links), begrüßt als neue Spitze des DBU-Kuratoriums den wiedergewählten Kuratoriumsvorsitzenden Prof. Dr. Kai Niebert (rechts) sowie dessen Stellvertreterinnen (von links) Elisabeth Kaiser, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbauministerium, Dr. Bettina Hoffmann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft.
© Klaus Jongebloed/DBU

Osnabrück. Der bisherige Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Prof. Dr. Kai Niebert, bleibt in seinem Amt. Das laut Satzung turnusmäßig neu zu konstituierende Gremium beschloss einstimmig die Wiederwahl für weitere fünf Jahre. Das Kuratorium ist gesetzlicher Vertreter der DBU und nun bis zum 11. Juni 2029 berufen. Als Nieberts Stellvertretungen wurden Dr. Bettina Hoffmann, Elisabeth Kaiser sowie Dr. Katharina Reuter gewählt. Er sei „dankbar für das Vertrauen“, sagte Niebert in einer ersten Reaktion. DBU-³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù Alexander Bonde: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem nun neu formierten Kuratorium. Trotz der multiplen Krisen dürfen wir bei der Öko-Innovationsförderung nicht nachlassen.“

Nachhaltigkeitsexperte an der Universität Zürich

Niebert, 1979 in Hannover geboren, lehrt und forscht als Nachhaltigkeitsexperte an der . Wissenschaftliche Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit, die sogenannten planetaren Belastungsgrenzen sowie Umweltbildung. Seit 2015 ist er Präsident des Umweltdachverbands (DNR). Der DNR vereint die Interessen von rund 100 Verbänden, Stiftungen und Instituten. Hoffmann und Kaiser sind Abgeordnete des . Hoffmann ist Parlamentarische Staatssekretärin im , Kaiser ist ebenfalls Parlamentarische Staatssekretärin, aber im . Nieberts dritte Stellvertreterin Katharina Reuter ist als Geschäftsführerin des (BNW) tätig. Neben dem Kuratoriumsvorsitz wurden turnusgemäß auch diverse Ausschüsse durch die neu besetzt – wie auch teilweise das insgesamt 16-köpfige Kuratorium.

Das Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist turnusgemäß von der Bundesregierung mit neuen Mitgliedern besetzt worden. Er freue sich auf die Zusammenarbeit, so DBU-³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù Alexander Bonde (links). Dem DBU-Kuratorium gehören Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an, die Berufungsperiode läuft bis Juni 2029. Alter und neuer Vorsitzender ist Prof. Dr. Kai Niebert (Bildmitte, vorne). Auf dem Foto fehlen Dr. Sabine Mauderer, Steffen Bilger und Judith Pirscher.
© Klaus Jongebloed/DBU

Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt nun wieder komplett

Nach der Berufung sind im nun wieder kompletten Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt neben Kaiser und Reuter folgende Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft neu vertreten: Dr. Sabine Mauderer (Vorstandsmitglied ), Steffen Bilger (Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Wilhelm ²Ñ²¹³Üß (Geschäftsführer der ), Christoph Schmitz-Dethlefsen (Mitglied des -Bundesvorstands) sowie Prof. Dr. Karsten Wesche (Standortdirektor des sowie Professor für Biodiversität der Pflanzen an der ).

DBU-³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù Bonde: Ökologische und ökonomische Chance der Klimatransformation

Professionell, konzentriert, kollegial: Das sind nach Nieberts Worten Markenzeichen in der Zusammenarbeit mit der DBU. „Zwar immer auch mit unterschiedlichen Werthaltungen, jedoch immer eins im Ziel, die Umwelt und damit die Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen zu schützen.“ DBU-³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù Bonde betonte, die globale Klimatransformation sei „eine Mammutaufgabe“. Und weiter: „Das ist zugleich aber eine große Chance – ökologisch und ökonomisch.“ Denn mehr Umwelt- und Klimaschutz ermögliche zugleich die Erschließung neuer Märkte in Milliardenumfang, „von der Klimatechnologie über klimaschonende Infrastruktur bis hin zu alternativen Antrieben aller Art“.

¹óö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ innovativer Umweltschutzprojekte mit Fokus auf den Mittelstand

Das 16-köpfige Kuratorium ist das wichtigste DBU-Organ, übt als Vorstand Kontrollfunktionen aus und stimmt über wichtige Entscheidungen wie die Bewilligung bestimmter Projekte ab. Es wird per Kabinettsbeschluss der Bundesregierung berufen. Neben Sozialpartnern und Zivilgesellschaft werden Bundestagsabgeordnete und Regierungsmitglieder ins Gremium entsandt. Am 12. Juni hatte Bundesumweltministerin Steffi Lemke sieben neue Mitglieder ins Kuratorium berufen. Zu dessen Aufgaben gehört auch die Entscheidung über die Vergabe des Deutschen Umweltpreises der DBU, mit insgesamt 500.000 Euro einer der höchstdotierten Umweltpreise in Europa. Bislang hat die DBU seit ihrer Gründung 1991 mehr als 11.000 innovative Projekte in den Bereichen Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation und -bildung sowie Natur- und Umweltschutz in Höhe von rund zwei Milliarden Euro gefördert. Die Âé¶¹´«Ã½ zählt mit einem Stiftungskapital von derzeit rund 2,5 Milliarden Euro zu den größten Umweltstiftungen Europas und fördert innovative Vorhaben für mehr Umwelt-, Klima-, Natur- und Ressourcenschutz, wobei besonders die mittelständische Wirtschaft, aber auch Startups im Fokus stehen. Hinzu kommen verschiedene Stipendienprogramme.

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