Experimente für mehr Umweltschutz: Erstes „³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn Labor“ eröffnet
Freizeit- und Integrationszentrum (FIZ) nutzt neue
Räume für "³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn Club" - DBU sucht Nachahmer
Quakenbrück. Ein auf der Pirsch: Der Umweltbotschafter für Kinder der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat das in Quakenbrück erreicht. Heute eröffnet das Maskottchen dort um 17 Uhr das erste "³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn Labor" Deutschlands, in dem jetzt Erst- und Zweitklässler eingewanderter Familien Umweltthemen recherchieren. Alle zwei Wochen wollen sich die Kinder in einem extra eingerichteten Raum treffen. Die Gruppe wird Gewässer untersuchen, ein Naturkundebuch gestalten und sich mit Müll auseinandersetzen. Deutschlandweit organisieren sich rund 50 "³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn Clubs" im Austausch mit der Stiftung größtenteils selbst. "Kooperationen wie mit dem FIZ werden für unser Förderprojekt immer wichtiger, um die Arbeit langfristig zu sichern", weiß DBU-³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. "Gerne möchten wir andere Umweltbildungseinrichtungen oder Jugendherbergen einladen, "³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn Clubs" ins Leben zu rufen", so Brickwedde.
"Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten" - Kinder sollen mit dem ³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn Natur entdecken
Tanzen, boxen, kochen und Hausaufgabenhilfe - im FIZ standen bislang Sport und offene Jugendarbeit im Vordergrund. "Wir konnten das Zentrum nun weiter ausbauen. Mit den neuen Räumen haben wir auch frischen Wind ins Angebot gebracht", freut sich FIZ-Vorsitzender Gerd Beckmann. Nicht nur das Thema Umwelt sei neu im Programm. Das Zentrum schaffe mit dem "³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn Labor" auch ein Angebot für eine weitere Altersgruppe. "Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Gesicht der Welt verändern", heißt es in einem afrikanischen Sprichwort. "Angelehnt an diesen Spruch sollen Erst- und Zweitklässler ihr unmittelbares Lebensumfeld auch unter dem Aspekt Ökologie und Umweltschutz betrachten lernen", wünscht sich Beckmann. Außerhalb von Schule und Schuldruck könnten sie mit Hilfe der umfangreichen Materialien zum "³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn Programm" für diese Themen sensibilisiert werden. "Umweltschutz hat kulturell bedingt bei vielen unserer Kinder einen geringen Stellenwert. Sie schmeißen aus Unkenntnis Müll achtlos weg, verschwenden Ressourcen", weiß Beckmann. Natur entdecken könnten sie nun mit Hilfe des neuen Angebots.
Klassenfahrten, Kinderkanal und Radio - das grünmähnige Wappentier steht für Umweltschutz mit Spaß
So richtig grün hinter den Ohren ist der ³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ð trotz seiner Mähnenfarbe nicht mehr: Seit 1999 prangt er als Wappentier und Namenspate über der gemeinsamen Initiative der DBU und des . Damit aber nicht genug: Seit 2004 gibt es "". "Rund ein Drittel der kleinen Gäste in Jugendherbergen kennt inzwischen den ³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn", meint Brickwedde. "Psssssssst - Ohren auf und zugehört", heißt es auch beim seit 2004: Gemeinsam mit der DBU produziert der Kindersender das "³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn Radio". Jeden Sonntag um 14 Uhr brüllt der freche, neugierige, manchmal auch kämpferische ³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ð, um kleine und große Zuhörer seines Umweltmagazins zu begrüßen. Immer steht der grüne Zottel für neue Lebensstile wie umweltgerechtes Verhalten und nachhaltigen Konsum ohne erhobenen Zeigefinger, kurz: für Umweltbewusstsein mit Spaß. Die DBU förderte die ³Ò°ù²¹²õ±ôö·É±ðn-Initiative bislang mit insgesamt rund 5,5 Millionen Euro.