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DBU-³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde vollendet 60. Lebensjahr

Seit 1991 Chef der größten Umweltstiftung der Welt

Osnabrück. Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück, vollendet am Mittwoch, 23. Juli, sein 60. Lebensjahr. Brickwedde hatte am 1. März 1991 mit dem Aufbau der gemeinnützigen, aus Bundesmitteln neu gegründeten Stiftung mit Sitz in Osnabrück begonnen. Die DBU gehört mit einem Vermögen von heute 1,79 Milliarden Euro zu den größten Stiftungen Deutschlands. Sie ist die größte Umweltstiftung der Welt und unterstützt innovative, umweltentlastende Modellprojekte in Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation und Naturschutz.

Studium in Münster - Sprecher der niedersächsischen Regierung unter Albrecht

An der in Münster studierte der gebürtige Osnabrücker Geschichte, Politikwissenschaften und Publizistik. Nach seinem Examen arbeitete er als Akademiedozent und Fachbereichsleiter am in Münster, der Akademie des . Danach war er Leiter der und Dezernent für Schule und Kultur, Landschaftspflege und Regionalplanung beim . Dort war er auch für die Koordination des Umweltschutzes zuständig. Vor seiner Ernennung zum DBU-Generalsekretär war er Sprecher der niedersächsischen Landesregierung unter Ministerpräsident Dr. Ernst Albrecht.

Am 23. Juli 2008 wird Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde 60 Jahre alt. Seit ihrer Gründung leitet er als ³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù die Geschäftsstelle der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
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Ehrenbürger von Ostritz

Brickwedde ist Ehrenbürger der sächsischen und unter anderem Vorsitzender des Kuratoriums der , Mitglied des Stiftungsrates der (Sachsen) und war Vorsitzender des Osnabrücker Förderkreises zur Unterstützung des Wiederaufbaus der .

2004: Verdienstkreuz erster Klasse aus der Hand des Bundespräsidenten

Im Mai 2002 wurde Brickwedde zum Vorsitzenden des gewählt. Vor wenigen Tagen – nachdem ihn die Mitglieder zum Ehrenmitglied ernannt hatten – schied er turnusmäßig aus diesem Ehrenamt aus. Im Oktober 2002 wurde Brickwedde die Ehrendoktorwürde der verliehen. Sie würdigte damit seine herausragenden Leistungen für den wissenschaftlich fundierten Umwelt-, Natur- und Kulturschutz sowie sein Eintreten für den ökologischen Neuaufbau in den ostdeutschen Bundesländern. Horst Köhler verlieh Brickwedde 2004 das Verdienstkreuz erster Klasse des . Mit dieser Auszeichnung wurde ebenfalls vor allem sein breites ehrenamtliches Engagement zugunsten der ostdeutschen Bundesländer gewürdigt.

Konstanter Kontakt zum ersten Mann des Staates: Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde (r.) hier beim Neujahrsempfang 2008 mit Bundespräsident Horst Köhler und dessen Frau Eva Luise Köhler.
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DBU vergibt Fördergelder, Stipendien, den Deutschen Umweltpreis und sichert nationales Naturerbe

Die DBU wurde durch Gesetz des im Jahre 1990 aus dem Privatisierungserlös der ehemals bundeseigenen mit einem Kapital von damals 1,28 Milliarden Euro gegründet. Seitdem hat sie 7.000 Projekte mit einem Volumen von über 1,2 Milliarden Euro gefördert. Ihr herausragendes Ziel ist es, mittelständische Unternehmen bei Forschung, Entwicklung und Innovation zugunsten umwelt- und gesundheitsfreundlicher Produkte und Verfahren zu fördern. Doktoranden und Habilitanden werden bundesweit durch ein unterstützt. Überdurchschnittlich begabten jungen Köpfen aus Mittel- und Osteuropa bietet die DBU zudem Gelegenheit, wichtige Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft in Deutschland zu sammeln. Mit der ehemals militärisch genutzter Flächen des Bundes leistet die DBU einen Beitrag zur Bewahrung des nationalen Naturerbes. Zu ihren Aufgaben zählt auch die Vergabe des . Er ist mit 500.000 Euro der höchst dotierte Umweltpreis Europas und wird in diesem Jahr am 26. Oktober in Rostock durch Bundespräsident Horst Köhler überreicht.


Hinweis an die Redaktionen:
Ein ausführliches Portrait Brickweddes zur freien Verwendung finden Sie .

1991 begann Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde als ³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù, die Âé¶¹´«Ã½ (DBU) mit einer Handvoll Mitarbeitern aufzubauen. Das Bild zeigt ihn an seinem ersten, noch provisorischen Arbeitsplatz in der DBU.
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