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DBU: Ausstellung „Ihrer Zeit voraus“: Frauen im Umwelt- und Naturschutz

Eröffnung am 17. Juni um 16 Uhr im ZUK der DBU – Anmeldung bis 14.6. erforderlich

Osnabrück. Ob Lina ±áä³ó²Ô±ô±ð oder Wangari Maathai: „In der über hundertjährigen Umweltschutzbewegung hat es immer besondere visionäre Frauen gegeben“, so Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, ³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). „Ihre Rolle wird in der Öffentlichkeit bis heute jedoch in der Regel zu wenig geschätzt: Wir wollen das ändern.“ Unter dem Titel „“ hat das (BMU) mit finanzieller Unterstützung der DBU eine Ausstellung konzipiert, die engagierte Frauen im Umwelt- und Naturschutz würdigt. Die Poster-Ausstellung wird am Montag, 17. Juni, um 16 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU (An der Bornau 2, Osnabrück) im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretärin im BMU, Ursula Heinen-Esser, eröffnet. Gäste sind willkommen. Eine Anmeldung bis 14. Juni, 13 Uhr, ist erforderlich (0541/9633-917 oder j.markmeyer@dbu.de).

DBU-Umweltpreisträgerinnen exemplarisch präsentiert

Unter den 21 vorgestellten Persönlichkeiten sind Unternehmerinnen, Wissenschaftlerinnen, Politikerinnen oder Aktivistinnen. „Ob kluge Wissenschaftlerinnen wie Rachel Carson, risikobereite Unternehmerinnen wie Anita Roddick oder engagierte Prominente wie die DBU-Umweltpreisträgerinnen Angelika und Loki : Die Biografien der exemplarisch ausgewählten Frauen machen das wegweisende ökologische Handeln von Frauen sichtbar“, erläutert Brickwedde. Mit den Ausstellungsportraits von der „Deutschen Vogelmutter“ Lina ±áä³ó²Ô±ô±ð, die 1899 den Bund für Vogelschutz gründete, aus dem 1990 der Naturschutzbund Deutschland hervorging, bis hin zur afrikanischen Umweltaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin von 2004, Wangari Maathai, würden auch zeitliche Dimensionen sichtbar gemacht: „Über Zeitläufte hinweg stehen diese Frauen stellvertretend für unzählige andere, die sich täglich dafür einsetzen, die Natur zu erhalten und damit der Menschheit eine lebenswerte Zukunft nachhaltig zu sichern.“

Ausstellung bis Ende August in DBU zu sehen

Über die Ausstellung hinaus wolle die weltweit größte Umweltstiftung Frauen in diesem Engagement unterstützen. Sie fördere zum Beispiel Projekte, die sich besonders der Zielgruppe Mädchen und junge Frauen widmen. Brickwedde.  „Ich wünsche der Ausstellung viel Erfolg und hoffe, dass die vorgestellten Persönlichkeiten möglichst viele Nachahmerinnen und Nachahmer finden.“ Die Ausstellung ist bis Ende August im ZUK der DBU in Osnabrück zu sehen. Sie ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen im Umwelt- und Naturschutz“

Zur Eröffnung am 17. Juni wird – nach der Begrüßung durch den DBU-³Ò±ð²Ô±ð°ù²¹±ô²õ±ð°ì°ù±ð³Ùä°ù – Staatssekretärin Heinen-Esser die Festrede halten. Daran wird sich eine Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen im Umwelt- und Naturschutz“ anschließen. Es diskutieren Astrid Herkenhoff, Obermeisterin der ; Dr. Isabelle Franzen-Reuter, Leiterin im Fachbereich „Umweltqualität“ beim , Düsseldorf; Lena Engelmeier, ; Prof. Dr. May-Britt Kallenrode, Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung der . Die Diskussion wird moderiert von Dr. Hedda Schlegel-Starmann, DBU-Stipendienprogramme. Weitere Informationen unter /550artikel34441_135.html.

Eröffnet wird am Montag in der DBU die Ausstellung über starke Frauen im Umwelt- und Naturschutz. Einen ersten Blick "wagen" hier die DBU-Mitarbeiterinnen Sina Hindersmann (l.) und Marina Stalljohann-Schemme.
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