  {"id":26730,"date":"2025-04-10T10:32:27","date_gmt":"2025-04-10T08:32:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/32477-01\/"},"modified":"2025-04-10T10:32:28","modified_gmt":"2025-04-10T08:32:28","slug":"32477-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/32477-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung und Erprobung einer Sichtungs- und kollaborativen Wissenschafts-App zur Erfassung naturschutzrelevanter Ph\u00e4nomene"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In dem Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner mindQ ein innovatives Werkzeug zur Dokumentation von kurz- und langfristigen Landschaftsver\u00e4nderungen und zum Umweltmonitoring entwickelt: Aufnahmen von Ver\u00e4nderungen z.B. in Geotopen wie Steinbr\u00fcchen, im Wattenmeer oder am Strand, Aufnahmen von Ver\u00e4nderungen z.B. durch Abholzung, durch Stra\u00dfenbau, durch Aufforstung oder Erosionen. Die App l\u00e4sst sich auch zur Dokumentation von Ausgleichsma\u00dfnahmen einsetzen. Der Natur- und Geopark TERRA.vita bildet im Vorhaben PAN den umsetzungsorientierten Partner und eine geeignete Testumgebung.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenViele Fotos von Umweltph\u00e4nomenen werden mit einem Smartphone von einer breiten \u00d6ffentlichkeit erstellt (Crowdsourcing Ansatz). Da die Fotos zu unterschiedlichen Zeiten aufgenommen werden, eignen sie sich zur Erstellung von Time-Lapse-Videos. Im vorliegenden Projekt wird durch die zu entwickelnde App gew\u00e4hrleistet, dass die Fotos von einem Objekt (z.B. ein Uferabschnitt), fast identischen Aufnahmestandorten und aus fast identischen Aufnahmewinkeln von unterschiedlichen Nutzern \u00fcber einen langen Zeitraum aufgenommen werden k\u00f6nnen. Dabei wird eine innovative Augmented Reality Technologie in die App implementiert, die es den Nutzern erm\u00f6glicht, sich zum jeweiligen Standort des Umweltph\u00e4nomens leiten zu lassen, um dort Fotos vom jeweiligen Ph\u00e4nomen zu erstellen.<br \/>\nDer gesamte Ablauf setzt sich aus sieben Arbeitspaketen zusammen:<br \/>\nAP 1: Einrichtung von Server, Erstellen eines Datenbanksystems<br \/>\nAP 2: Entwicklung von Algorithmen zum Matching von Bildern sowie Foto- und Videobearbeitung zur Erstellung von Time-Lapse-Videos<br \/>\nAP 3\/4: Entwicklung zweier Apps unter Android und iOS<br \/>\nAP 5: Entwicklung eines Webfrontends<br \/>\nAP 6: Erarbeitung von Content f\u00fcr den Webfrontend<br \/>\nAP 7: Evaluation<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Als zentrales Ergebnis wurde eine App unter iOS und Android entwickelt, die am Beispiel der zwei im Antrag beispielhaft gew\u00e4hlten Umweltph\u00e4nomene im UNESCO Natur- und Geopark TERRA.vita (Lengerich Canyon und Alfsee) die realisierbaren M\u00f6glichkeiten aufzeigt. Die App setzt auf innovative AR Technologie, um die Dokumentation von kurz- und langfristigen Landschaftsver\u00e4nderungen und zum Umweltmonitoring zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nDie App steht im AppleStore und im GooglePlay Store zum Download bereit.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Projekt wurde im Rahmen des Vorhabens durch eine breit angelegte Cross Media Marketing Kampagne begleitet. Dazu wurden u.a. folgende Kan\u00e4le genutzt:<br \/>\n&#8211; Presseverteiler von Universit\u00e4t \/ Hochschule Osnabr\u00fcck, TERRA.vita\/Geoparks und mindQ<br \/>\n&#8211; Forschungsnetzwerke Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck<br \/>\n&#8211; SocialMedia-Kan\u00e4le (Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, XING)<br \/>\n&#8211; Einbindung in Naturerlebnis-\/Umweltbildungszentren Programme an den zwei Standorten<br \/>\nAlfsee und Lengerich Canyon<br \/>\n&#8211; Erstellung von Fachartikeln in Fachmedien und Zeitschriften<br \/>\n&#8211; Regionale Radio- und Fernsehberichterstattung<br \/>\n&#8211; Einbinden in Netzwerkstrukturen des European Geopark Networks (EGN) und des Global Geopark Networks (GGN)<br \/>\n&#8211; Pr\u00e4sentation des Projekts auf der International Conference on UNESCO Global Geoparks vom 27. \u0096 30. September in Torquay, England.<br \/>\n&#8211; Pr\u00e4sentation des Projektes vor dem Nationalkomitee der deutschen UNESCO Global Geoparks am 03.11.2016 bei der DBU in Osnabr\u00fcck<br \/>\n&#8211; Eine \u00dcbersicht zur \u00d6ffentlichkeitsarbeiten befindet sich im Anhang des Abschlussberichts<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Insgesamt verfolgt der Projektansatz die gemeinsame Bearbeitung und Erforschung von Umweltph\u00e4nomenen (Crowdsourcing Ansatz, der nicht nur Daten sammelt, sondern der auch die Einbindung von gro\u00dfen Nutzerkreisen in einen wissenschaftlichen Prozess). Somit enth\u00e4lt PAN Prinzipien der Gegenseitigkeit und ber\u00fccksichtigt auch den Bildungsansatz der Ko-Konstruktion.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In dem Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner mindQ ein innovatives Werkzeug zur Dokumentation von kurz- und langfristigen Landschaftsver\u00e4nderungen und zum Umweltmonitoring entwickelt: Aufnahmen von Ver\u00e4nderungen z.B. in Geotopen wie Steinbr\u00fcchen, im Wattenmeer oder am Strand, Aufnahmen von Ver\u00e4nderungen z.B. durch Abholzung, durch Stra\u00dfenbau, durch Aufforstung oder Erosionen. 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