  {"id":26458,"date":"2026-04-03T10:32:30","date_gmt":"2026-04-03T08:32:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/32003-01\/"},"modified":"2026-04-03T10:32:32","modified_gmt":"2026-04-03T08:32:32","slug":"32003-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/32003-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung eines neuartigen, energieeffizienten Herstellungsverfahrens umweltvertr\u00e4glicher, optischer Polymerfasern f\u00fcr Daten\u00fcbertragung, Beleuchtung und Sensorik"},"content":{"rendered":"<p>Fazit<\/p>\n<p>Der vorliegende Abschlussbericht stellt eine Aufstellung der erarbeiteten Ergebnisse in Zusammenhang mit den in der Projektbeschreibung definierten Arbeitspaketen dar.<br \/>\nSeit dem letzten Zwischenbericht wurde mit dem Auftreten von Lufteinschl\u00fcssen die Ursache der erh\u00f6hten D\u00e4mpfung innerhalb der Faser eruiert. Mithilfe einer Entga-sungsschnecke sollten die Lufteinschl\u00fcsse verringert werden. Leider konnte der Entga-sungsextruder wegen technischer Probleme nicht innerhalb des Projektzeitraumes in Betrieb genommen werden. Zudem f\u00fchrt Lunkerbildung durch starke Kontraktion w\u00e4h-rend des Abk\u00fchlvorgangs zuerst zum Aufrei\u00dfen des Materials im Zentrum der Faser und mit der Zeit zu zus\u00e4tzlichen Lufteinschl\u00fcssen. Zur Verringerung der Lunkerbildung wurde eine 8-Schritt-Methodik entworfen und durchgef\u00fchrt. Die Methodik besteht aus folgenden Schritten:<br \/>\n1. Identifikation und Analyse der qualit\u00e4tskritischen Prozessstufe<br \/>\n2. Analyse der Prozessempfindlichkeit<br \/>\n3. Anwenden der Bilanzh\u00fcllentechnik f\u00fcr Kr\u00e4fte, Momente, Stoff- und Energie-str\u00f6me<br \/>\n4. Absch\u00e4tzen relevanter Messgr\u00f6\u00dfen<br \/>\n5. Auswahl der Messtechnik<br \/>\n6. Durchlaufen der experimentellen Phase<br \/>\n7. Erstellen einer Bewertungsmatrix<br \/>\n8. Festlegen einer \u00dcberwachungsstrategie<br \/>\nEs wurden mehrere Ma\u00dfnahmen ermittelt, mit denen die Lunkerbildung verringert wer-den kann. So f\u00fchrt ein geringerer Faserradius zu weniger Lunkerbildung, da das Auf-rei\u00dfen der Faser mit dem Volumen der Faser zunimmt. Zudem lassen die inneren Kr\u00e4f-te, die zur Lunkerbildung f\u00fchren, bei moderaterer (also langsamerer bzw. geringerer) Abk\u00fchlung der Faser nach. Da eine geringere Abk\u00fchlung jedoch teilweise dem Ansatz widerspricht, durch definierte Abk\u00fchlraten ein bestimmtes Brechzahlprofil zu erhalten, muss im weiteren Verlauf des Vorhabens mithilfe einer Optimierung ein Kompromiss zwischen Lunkerbildung und Brechzahlprofil ermittelt werden. Zuletzt wirkt sich die Materialwahl ebenfalls entscheidend auf die Lunkerbildung aus. Das Material sollte eine geringe thermische Ausdehnung und eine hohe mechanische Robustheit aufwei-sen.<br \/>\nZur Prozess\u00fcberwachung und Qualit\u00e4tskontrolle wurde eine Online-Messtechnik ent-wickelt, mit der Filamentdurchmesser, Filamentzugkraft und Brechzahlprofil w\u00e4hrend der Produktion bestimmt werden k\u00f6nnen. Dazu werden verschiedene ber\u00fchrungslose, optische oder kapazitive Sensoren verwendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fazit Der vorliegende Abschlussbericht stellt eine Aufstellung der erarbeiteten Ergebnisse in Zusammenhang mit den in der Projektbeschreibung definierten Arbeitspaketen dar. Seit dem letzten Zwischenbericht wurde mit dem Auftreten von Lufteinschl\u00fcssen die Ursache der erh\u00f6hten D\u00e4mpfung innerhalb der Faser eruiert. Mithilfe einer Entga-sungsschnecke sollten die Lufteinschl\u00fcsse verringert werden. 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