  {"id":25818,"date":"2024-12-19T10:32:07","date_gmt":"2024-12-19T09:32:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/29651-01\/"},"modified":"2024-12-19T10:32:07","modified_gmt":"2024-12-19T09:32:07","slug":"29651-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/29651-01\/","title":{"rendered":"Plattform Zukunftsraum Schule &#8211; Schulgeb\u00e4ude nachhaltig gestalten"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Nachhaltiger Schulbau bedarf des Zusammenwirkens aller Beteiligten, also P\u00e4dagogen und Psychologen, Architekten und Planer, Bauindustrie und Gewerbe, Forscher und Praktiker im Gestaltungsprozess. Zielsetzung der Plattform ZUKUNFTSRAUM SCHULE ist es daher, Institutionen und Unternehmen ein fach\u00fcbergreifendes Informationsangebot aufzubereiten, zu pr\u00e4sentieren und praktikabel zur Verf\u00fcgung zu stellen. Mit zeitlich, inhaltlich und medial aufeinander abgestimmten Instrumenten soll die Plattform ausreichend Raum und Gelegenheit f\u00fcr Kommunikation und Kooperation erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenUm die Plattform den zielgem\u00e4\u00dfen Anspr\u00fcchen entsprechend zu gestalten, umfasst das Projekt 3 Arbeitspakete:<br \/>\n1)\tAnalyse des Wissensstandes und Verkn\u00fcpfung der Teilbereiche<br \/>\n&#8211;\tZusammenstellung des Wissensstandes in den Teildisziplinen, z. B. P\u00e4dagogik, Architektur, Bauphysik, Bauwirtschaft und Politik<br \/>\n&#8211;\tAnalyse unter den Aspekten der Relevanz und Signifikanz, Aktualit\u00e4t und Zukunftswirkung<br \/>\n2)\tAufbereitung und Strukturierung des Wissens<br \/>\n&#8211;\tFach\u00fcbergreifende Aufarbeitung und Strukturierung der Inhalte, Verkn\u00fcpfung von Wissen und Praxis<br \/>\n&#8211;\tZusammenstellung der Inhalte und praktikable Aufbereitung unter Ber\u00fccksichtigung spezifischer Voraussetzungen und Erwartungen der adressierten Zielgruppen<br \/>\n3)\tWissenstransfer und Netzwerkbildung<br \/>\n&#8211;\tPublikation und Verbreitung, z. B. Internet, Druckschriften, Presseinfos etc.<br \/>\n&#8211;\tNetzwerkbildung und Verkn\u00fcpfung mit anderen Elementen zur Kooperation und Kommunikation im Sinne des nachhaltigen Schulbaus<br \/>\nDas Projekt greift auf aktuelle Aktivit\u00e4ten des Fraunhofer IBP zur\u00fcck, siehe z. B. www.zukunftsraum-schule.de, und steht in engem zeitlichem und inhaltlichem Bezug zum Kongress ZUKUNFTSRAUM SCHULE am 22. und 23. November 2011 in Stuttgart, der gewinnbringend genutzt werden soll.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Plattform ZUKUNFTSRAUM SCHULE stellt in der im Projekt entwickelten Form und Auspr\u00e4gung eine einzigartige Gesamtschau der f\u00fcr den nachhaltigen Schulbau wesentlichen Kategorien und Kriterien dar. Als Erg\u00e4nzung zur Darstellung von Erkenntnissen und Erfahrungen bietet sie Schnittstellen und das Netzwerk, um Austausch, Verbreitung und Bewertung des Wissensstandes sicher zu stellen. <\/p>\n<p>Als unverzichtbare und allseits nachgefragte Bestandteile haben sich die Begegnung und Kommunikation der am Schulbau Beteiligten und von ihm Betroffenen erwiesen. Gerade die nahezu uneingeschr\u00e4nkte, multimediale Informationsflut ist als Grund auszumachen, da sie zwar eine Vielzahl von Hinweisen und L\u00f6sungswissen bietet, aber den konkreten Bezug kaum bieten kann und klare Informationsstrukturen schwer zu erkennen sind. <\/p>\n<p>Die Plattform zur praktikablen Umsetzung von nachhaltigem Schulbau strukturiert sich in zwei Ebenen: Akteure und Aspekte. Beide Ebenen besitzen unterschiedliche inhaltliche Vertiefungen und Verkn\u00fcpfungen, so dass eine Aufbereitung umso bedeutsamer ist. Bei den Akteuren wurde in der Vergangenheit der bilaterale Austausch favorisiert, z. B. in vielfacher Form zwischen P\u00e4dagogik und Architektur, zwischen Bauphysik und Architektur usw., welcher jedoch zahlreiche Barrieren (Ziel-, Prozess- und Umsetzungsvorstellungen) unber\u00fchrt l\u00e4sst. Eine oft komplett vernachl\u00e4ssigte Gruppe von Akteuren repr\u00e4sentieren Industrie und Gewerbe. Abgesehen von Einzelthemen, wie z. B. der Integration einer energiesparenden Technologie, blieb diese Gruppe als Umsetzer des Baugeschehens ungefragt. Die Plattform ZU-KUNFTSRAUM SCHULE hat dies als Manko herausgestellt und daher auch dieses L\u00f6sungswissen einbezogen. Beim Kongress erreichten die Anteile bei Teilnehmern und Referenten aus Unternehmen gleicherma\u00dfen ca. 20%, mit einem allseits positiven Res\u00fcmee.<br \/>\nIn \u00e4hnlicher Weise ist eine Diskrepanz bei \u00f6ffentlichen und privaten Schul- und Sachkostentr\u00e4gern zu beobachten. Angesichts strapazierter Haushalte f\u00fchrt ein vernachl\u00e4ssigter Austausch \u00fcber Bed\u00fcrfnisse und Erfordernisse des nachhaltigen Schulbaus zu Zielkonflikten. Die Widmung von Haushaltsmitteln konzentriert sich auf einzelne Kennzahlen, wie z. B. Energieeffizienz, und die Chancen einer ganzheitlichen Bewertung werden verpasst. Bedarf und Interesse der Bau- und Schul\u00e4mter sind jedoch nachweislich hoch. Beim Kongress stammte ein Drittel aller Teilnehmer aus diesem Bereich, w\u00e4hrend die Anzahl der Fachbeitr\u00e4ge deutlich niedriger lag. Die gro\u00dfe Bedeutung und die Gestaltungspotentiale einer ausgewogenen Beteiligung aller Akteure am Prozess des nachhaltigen Schulbaus stellt ein zentrales fach\u00fcbergreifendes Ergebnis der Plattform ZUKUNFTSRAUM SCHULE dar.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Dem gezielten Wissenstransfer galt im Projekt die h\u00f6chste Aufmerksamkeit. Dementsprechend erstreckte sich die Publikation und Verbreitung sowohl auf die \u00f6ffentlichen Medien (Pressemitteilungen, Pressekonferenz im Vorfeld des Kongresses usw.) als auch auf die Information der Zielgruppen via Internet (www.zukunftsraum-schule.de) und Druckschriften (Tagungsband, Publikationen in Fachzeitschriften). Als unverzichtbares Kommunikationselement erwies sich der Kongress ZUKNFTSRAUM SCHULE, um individuell konkrete Bez\u00fcge und bew\u00e4hrte Ergebnisse in Einklang zu bringen. So entwickelten sich  Allianzen und Netzwerke f\u00fcr neue, fach\u00fcbergreifende Initiativen, Objekte und Projekte.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Um die Wissensbasis f\u00fcr k\u00fcnftigen Neubau- und Sanierungsaktivit\u00e4ten zu aktualisieren, wurden fundierte Information und strukturierte Kommunikation zum nachhaltigen Schulbau verkn\u00fcpft. Die Analyse der Aspekte und Akteure nachhaltigen Schulbaus verbesserte und pr\u00e4zisierte den Austausch, so dass aufeinander abgestimmte Elemente einer Plattform entwickelt und umgesetzt werden konnten. Die allseits positive Resonanz der Beteiligten und Betroffenen ist als Erfolg und Votum zugleich zu bewerten, den ganzheitlichen Gestaltungsprozess zukunftsf\u00e4higer Schulgeb\u00e4ude fortzuschreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Nachhaltiger Schulbau bedarf des Zusammenwirkens aller Beteiligten, also P\u00e4dagogen und Psychologen, Architekten und Planer, Bauindustrie und Gewerbe, Forscher und Praktiker im Gestaltungsprozess. Zielsetzung der Plattform ZUKUNFTSRAUM SCHULE ist es daher, Institutionen und Unternehmen ein fach\u00fcbergreifendes Informationsangebot aufzubereiten, zu pr\u00e4sentieren und praktikabel zur Verf\u00fcgung zu stellen. 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