  {"id":24747,"date":"2023-09-24T10:32:29","date_gmt":"2023-09-24T08:32:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25904-01\/"},"modified":"2023-09-24T10:32:29","modified_gmt":"2023-09-24T08:32:29","slug":"25904-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25904-01\/","title":{"rendered":"Erarbeitung eines Leitfadens zur integralen Sanierung von Schulen auf Basis der Sanierung der Technischen Schulen und der Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Landkreise und Kommunen m\u00fcssen in den kommenden Jahren einen erheblichen Aufwand zum Abbau des Sanierungsstaus bei Schulen betreiben. Erfahrungen zeigen, dass sich ein wesentlicher Anteil von Sanierungsma\u00dfnahmen auf die Erneuerung einzelner Komponenten beschr\u00e4nkt. Integrale Konzepte zur Planung und Umsetzung einer ganzheitlichen Sanierung &#8211; auch \u00fcber mehrere zeitlich aufeinander folgende Abschnitte &#8211; sind die Ausnahme.<br \/>\nOptimale Lehr- und Lernbedingungen an Schulen sollen mit dem dritten P\u00e4dagogen, der Architektur unter Einbeziehung innovativer Ans\u00e4tze wie beispielsweise regenerativer Energien zur Temperierung und K\u00fchlung oder W\u00e4rmespeicherung garantiert werden. Dabei sind die Endlichkeit der Ressourcen und die Bedienbarkeit der Geb\u00e4ude ebenso zu ber\u00fccksichtigen wie die \u00f6kologischen Aspekte.<br \/>\nDer Kreis Steinfurt strebt bei der Sanierung seiner Schulen umfassende Ans\u00e4tze bei der Planung und Durchf\u00fchrung an. Hierbei werden auch unkonventionelle geb\u00e4udetechnische L\u00f6sungen mit in die Planung einbezogen, im Objekt getestet und baulich verwirklicht. Ebenso kommt die numerische Simulation der Geb\u00e4ude als Werkzeug zur Optimierung des Energieverbrauchs zur Anwendung.<br \/>\nAnhand der begonnenen Sanierung der Wirtschaftsschulen und die f\u00fcr 2009 geplante Sanierung der Technischen Schulen des Kreises Steinfurt wird ein Leitfaden zur Integralen Sanierung von Schulen erstellt werden.<br \/>\nIn das Sanierungskonzept flie\u00dfen die Aspekte folgender Teilgebiete ein: W\u00e4rmeversorgung, L\u00fcftungstechnik, Raumlufthygiene, Beleuchtung, Akustik, Trinkwasserhygiene, Energieeinsparung nebst Reduzierung der CO2-Emissionen und Betriebskosten.<br \/>\nDie Wechselwirkungen der Einzelma\u00dfnahmen untereinander werden hier ebenso wie bei durchgef\u00fchrten Sanierungen untersucht und dargestellt. Die Ergebnisse aus diesen Punkten und die Erfahrungen aus anderen Sanierungsma\u00dfnahmen bilden die Grundlage f\u00fcr den zu erstellenden Leitfaden.<br \/>\nNeben dem Ziel der Energieeinsparung soll auch die Steigerung der Lehr- und Lernbedingungen an Schulen in die Planung mit einflie\u00dfen.<br \/>\nDer Leitfaden soll letztlich Schultr\u00e4gern als Orientierungs- und Entscheidungshilfe dienen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden1.\tBestandsaufnahme an den Wirtschaftsschulen und an den Technischen Schulen<br \/>\n2.\tBestandsaufnahmen der weiteren Schulen in Tr\u00e4gerschaft des Bewilligungsempf\u00e4ngers<br \/>\n3.\tBestandsaufnahme kommunaler Schulen im Verwaltungsbereich des Bewilligungsempf\u00e4ngers<br \/>\n4.\tDarstellung des Standes der Technik bei Schulen<br \/>\n5.\tMesstechnische Untersuchungen und Analysen nach Durchf\u00fchrung einzelner aktueller Sanierungsma\u00dfnahmen an den Wirtschaftsschulen<br \/>\n6.\tEntwicklung von Sanierungskonzepten f\u00fcr die Wirtschaftsschulen und die Technischen Schulen<br \/>\n7.\tEntwicklung von Finanzierungsmodellen<br \/>\n8.\t\u00d6kologisch \u00f6konomische Bilanzierung der vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen<br \/>\n9.\tErstellung eines Leitfadens<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die gesetzten Ziele des Projektes wurden erreicht. Insbesondere die durchgef\u00fchrten Messungen der Raumluftqualit\u00e4t, der Akustik in den Klassen, der Beleuchtungssituation und der Raumtemperaturen best\u00e4tigen die Ergebnisse Ditter, wie z.B. der FH Bremen in Bezug auf die CO2-Belastung in Klassenr\u00e4umen. Gerade an den untersuchten Schulformen der Berufkollegs mit einer hohen Rechnerausstattung wurden in den Fachr\u00e4umen z. T. extreme Temperaturspitzen von \u00fcber 40 \u00b0C errechnet und auch gemessen. Die Kombination aus hoher Raumtemperatur, der CO2-Belastung und einer ggf. langen Nachhallzeit stellt ein Schreckenszenario dar. Hier versuchen wir auch gemeinsam mit der Industrie K\u00fchl- und L\u00fcftungsm\u00f6glichkeiten unter Ber\u00fccksichtigung \u00f6konomischer- und \u00f6kologischer Aspekte zu entwickeln. Technische- und organisatorische Ans\u00e4tze z. B. in Form von zentralen Serverl\u00f6sungen in Schulen werden in diesem Zusammenhang mit bewertet.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Vorstellung des Projektes erfolgte im Rahmen der \u00f6ffentlichen Sitzungen der politischen Gremien des Kreise Steinfurt und damit auch in der \u00f6rtlichen Presse. Die Lehrer- bzw. Schulkonferenzen der beteiligten Schulen wurden zu Beginn und auch fortlaufend \u00fcber die Projektinhalte und Ziele informiert und eingebunden.<br \/>\nDie Ergebnisse des Leitfadens werden in Vortr\u00e4gen und Publikationen der \u00d6ffentlichkeit und der Fachwelt pr\u00e4sentiert. Dabei soll ein Schwerpunkt auf die Information der Schulen und Fachplaner gelegt werden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit Unterst\u00fctzung einer dynamischen Simulationsbetrachtung der Wirtschaftsschule und einzelner R\u00e4ume sowie parallel erfolgter messtechnischer Untersuchungen wurden besonders kritische Raumbedingungen ermittelt. Diese sind hier in Zusammenhang mit der CO2-Belastung und der Raumtemperatur zu sehen. Aufgrund der Messergebnisse wurden Laborklassenr\u00e4ume eingerichtet und zun\u00e4chst L\u00f6sungen im Bereich der Raumk\u00fchlung und Rauml\u00fcftung erprobt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Landkreise und Kommunen m\u00fcssen in den kommenden Jahren einen erheblichen Aufwand zum Abbau des Sanierungsstaus bei Schulen betreiben. Erfahrungen zeigen, dass sich ein wesentlicher Anteil von Sanierungsma\u00dfnahmen auf die Erneuerung einzelner Komponenten beschr\u00e4nkt. 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