  {"id":24501,"date":"2023-09-30T10:32:17","date_gmt":"2023-09-30T08:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/25149-01\/"},"modified":"2023-09-30T10:32:19","modified_gmt":"2023-09-30T08:32:19","slug":"25149-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/25149-01\/","title":{"rendered":"Jugendaktion FutureFriends &#8211; Nachhaltigkeit im Alltag durch Gute Taten"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Nach wie vor ist es schwierig, Jugendliche dazu zu motivieren, sich sozial oder \u00f6kologisch zu engagieren. Wenn man die Jugendlichen f\u00fcr dieses Thema und damit f\u00fcr die Zukunft gewinnen will,<br \/>\n1. muss sich das Engagement f\u00fcr eine nachhaltige, lebenswerte Zukunft f\u00fcr den Einzelnen lohnen.<br \/>\n2. muss jeder das Gef\u00fchl haben, dass er auch als Einzelner etwas bewegen kann.<br \/>\n3. muss die Komplexit\u00e4t des Themas Nachhaltigkeit auf einzelne Bereiche und bis auf die Ebene kleine<br \/>\n    Umsetzungsschritte heruntergebrochen werden.<\/p>\n<p>Genau an diesen drei Punkten setzt das Projekt Future-Friends mit seinem Future Banking und Payback-System f\u00fcr kleine Schritte bzw. gute Taten an. Ziel ist es dabei, m\u00f6glichst viele Jugendliche und Gruppen dazu zu motivieren, sich mit vielen kleinen Beitr\u00e4gen f\u00fcr eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft zu engagieren. Dies k\u00f6nnen sein: Beitr\u00e4ge zum Klimaschutz, Beitr\u00e4ge zur sozialen Verantwortung, Beitr\u00e4ge zum gesunden Leben sowie Beitr\u00e4ge zu Naturerfahrungen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenBeim Future Banking geht es nicht um Geld. Stattdessen werden gute Taten der Future-Friends auf dem Internet-Portal www.future-friends.de gut geschrieben. Gefragt sind dabei keine gro\u00dfen Projekte, sondern kleinere Aktivit\u00e4ten. <\/p>\n<p>Einzahlen k\u00f6nnen Einzelpersonen oder Gruppen. Entsprechende Punkte werden auf einem Nachhaltigkeitskonto gut geschrieben. Die guten Taten sind durch uploads von Fotos\/Videoclips oder kurzen Beschreibungen nachzuweisen. Die Future-Points k\u00f6nnen in reizvolle Pr\u00e4mien bzw. Rabatte eingetauscht werden (Payback-Shop). Dies soll zus\u00e4tzliche Anreize f\u00fcr die Jugendlichen zum Mitmachen schaffen. Insgesamt sind Aktivit\u00e4ten in den Bereichen Projektkoordination, Projektevaluation, Internet-Portal www.future-friends.de, Wettbewerb und Payback-Shop, Schulungen, Beratung, Integration in Jugendreisen, Schule und GUT DRAUF, Einwerben von Sponsoren und Partnern sowie PR- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit geplant.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Mit der Jugendaktion Future-Friends haben wir 2008 absolutes Neuland betreten. Die Grundidee war,<br \/>\ndass sich gesellschaftliches Engagement im Sinne von Nachhaltigkeit auch f\u00fcr Jugendliche pers\u00f6nlich auszahlen muss (win-win-Situation), wenn man mehr als die Minderheit der Gutmenschen und Weltverbesserer erreichen will. Zudem wollen wir zeigen, dass auch viele kleine gute Taten in der Summe Gro\u00dfes bewirken k\u00f6nnen. Die folgenden Erfolgskriterien verdeutlichen das quantifizierbare Ergebnis:<br \/>\nRegistrierte Future-Friends: 1.133<br \/>\nDurchgef\u00fchrte gute Taten:   7.035<br \/>\nBesucher:                         24.495<br \/>\nPartner\/Sponsoren:                 41<\/p>\n<p>Zudem hat sich nicht ganz unerwartet gezeigt, dass Future-Friends besonders gut bei M\u00e4dchen und Gymnasiasten ankommen, das Durchschnittsalter betr\u00e4gt 15 Jahre. Anscheinend ist es auch mit diesem Pr\u00e4mien-Anreiz-Modell kaum gelungen, auch bildungsfernere Zielgruppen zu gewinnen. Hierf\u00fcr w\u00e4re es u. E. notwendig gewesen, noch attraktivere Pr\u00e4mien anzubieten. Auch hat sich gezeigt, dass nicht alle Future-Friends Geduld mitbringen, sich \u00fcber viele Wochen und Monate mit vielen guten Taten die Anwartschaft auf attraktive Preise wie iPods zu sichern. Mit den Future-Friends-Pr\u00e4miencharts (Musik, B\u00fccher, mp3-Zubeh\u00f6r) werden wir deshalb zuk\u00fcnftig versuchen, auch im Segment unter 100 Punkte attraktive Pr\u00e4mien anzubieten.<\/p>\n<p>Die Integration von Future-Friends in p\u00e4dagogischen Zusammenh\u00e4ngen mit Gruppen\/Schulklassen entwickelt sich nur sehr langsam. Einige Gr\u00fcnde (z. B. keine geeigneten betreuten Internetzug\u00e4nge, Vorbehalte und fachliche Defizite bei P\u00e4dagogen bzgl. Internet-\/Mediennutzung) sind kurzfristig kaum zu beeinflussen. Hilfestellung sollen hier die entwickelten Unterrichtsmaterialien liefern. Im n\u00e4chsten Schritt haben wir versucht, die Anmeldung und Dokumentation von Programmen zu vereinfachen und die Programme mit einer festen Punktzahl zu versehen. Man wird abwarten m\u00fcssen, ob sich hierdurch eine neue Dynamik ergibt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Neben der Projektplattform mit ca. 25.000 Besuchern wurde der Bekanntheitsgrad von Future-Friends<br \/>\nu. a. durch folgende Ma\u00dfnahmen gesteigert:<br \/>\n&#8211;\tInternetseiten und Publikationen der Projekttr\u00e4ger und Partner (insbesondere der Hauptmedienpartner Friedrich-Verlag und Schulkurier und der DJH EXTRATOUR)<br \/>\n&#8211;\t125 Flyer und 6.500 Plakate in ca. 5.500 Schulen und anderen Einrichtungen<br \/>\n&#8211;\tTeilnahme und Pr\u00e4sentationen an Veranstaltungen (u. a. GUT DRAUF-Tagung, DJH-Forum, BNE, FF-Treffen, N-Jugendforum in Hessen, Workshops an Schulen)<br \/>\n&#8211;\tDiverse Pressemitteilungen<br \/>\n&#8211;\tTeilnahme an Wettbewerben und Auszeichnungen (UN-Dekade BNE, dm-Wettbewerb, Klima-Wettbewerb CO2NTRA, Aktion Green Seven Gr\u00fcner Alltag).<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Dass deutlich mehr Partner als erwartet gerne in Future-Friends investieren zeigt, dass die Grundidee \u00fcberzeugt. Um Future-Friends in Zukunft \u00fcber die ca. 1.200 Future-Friends hinaus zu einer wirklich gro\u00dfen Community zu machen, m\u00fcsste u. E. folgendes gew\u00e4hrleistet werden:<br \/>\n&#8211;\tEinbindung von (Medien-)Partner mit gro\u00dfer Reichweite in den Bereichen Bildung\/Schule\/Jugend<br \/>\n&#8211;\tEinbindung von Partner mit f\u00fcr Jugendliche attraktiven Pr\u00e4mien<br \/>\n&#8211;\tattraktive Pr\u00e4mien auch bereits im Segment unter 100 Punkte (erste Schritte wurden umgesetzt)<br \/>\n&#8211;\tvereinfachte Abwicklung\/Dokumentation im Bereich Gruppenteilnahme: Schule\/Klassenfahrten\/Jugendreisen (erste Schritte wurde umgesetzt)<\/p>\n<p>Durch die aktuellen Ma\u00dfnahmen (FF-Pr\u00e4mien-Charts, T-Shirt-Wettbewerb, Spiel Black or Green Shirtys Weltreise) hat die Attraktivit\u00e4t von Future-Friends weiter zugenommen. Auf jeden Fall sind wir davon \u00fcberzeugt, dass sich mit Future-Friends mittelfristig gr\u00f6\u00dfere Zielgruppen erreichen lassen &#8211; auch und gerade im p\u00e4dagogischen Bereich. Hier wird helfen, dass der Einsatz von Internet und neuen Medien in Bildungseinrichtungen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Verkn\u00fcpfung mit der DJH-Bildungskampagne Entdecke die Neugierde wird den Bekanntheitsgrad ebenso steigern wie der T-Shirt-Design-Wettbewerb mit HessNatur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Nach wie vor ist es schwierig, Jugendliche dazu zu motivieren, sich sozial oder \u00f6kologisch zu engagieren. 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