  {"id":23784,"date":"2023-07-13T15:24:10","date_gmt":"2023-07-13T13:24:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/22681-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:24:11","modified_gmt":"2023-07-13T13:24:11","slug":"22681-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/22681-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes zur Durchf\u00fchrung von Dezentralen Hausmessen zum nachhaltigen Renovieren und Sanieren in Musterbetrieben der Bau- und Ausbaugewerke der Handwerkskammer Rheinhessen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Wegen der sinkenden Anzahl fertig gestellter Neubauten steigt die Nachfrage nach Geb\u00e4uden aus dem Bestand stetig an. Hierbei ist problematisch, dass bereits 30% der Immobilien in Westdeutschland und 45% jener in Ostdeutschland \u00e4lter als 60 Jahre sind und dementsprechend h\u00e4ufig sanierungsbed\u00fcrftig sind. F\u00fcr den Umweltschutz von entscheidender Bedeutung ist dabei, dass die notwendigen Modernisierungen nachhaltig erfolgen. Bei der Umsetzung dieses Ziels nehmen die beteiligten Handwerker als erste Ansprechpartner eine entscheidende Position ein. Oftmals erf\u00fcllen diese ihre Rolle aber nur unzureichend, da ihnen das notwendige Know-how fehlt. Durch das Projekt sollen Betriebe und Verbraucher gleicherma\u00dfen f\u00fcr das Thema des Projekts sensibilisiert werden und den Betrieben soll das notwendige Marketing-Wissen vermittelt werden, um die Thematik werbegerecht zu kommunizieren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenVor Projektbeginn wurden aus den Bau-Ausbaugewerken in Rheinhessen geeignete Betriebe akquiriert. Diese Projektgruppe ver\u00e4nderte sich im Projektverlauf in ihrer Zusammensetzung. Zu Beginn wurden mit den Betrieben regelm\u00e4\u00dfige Treffen zur Bestimmung der Themenfelder durchgef\u00fchrt. Diese Gespr\u00e4che waren sehr konstruktiv, konnten aber \u00fcber die gesamte Projektzeit in dieser Intensit\u00e4t nicht fortgesetzt werden und entwickelten sich im Projektverlauf hin zu Einzelterminen und allgemeinen Workshops f\u00fcr wichtige Promotoren. Dies wurde teilweise auch bewusst angestrebt, da durch die Etablierung der Workshops im weiteren Projektverlauf, die realisierten Ergebnisse bereits distribuiert werden konnten.<br \/>\nZu Beginn wurde eine Internetpr\u00e4senz erstellt, um eine stetige Information \u00fcber das Projekt zu gew\u00e4hrleisten. Aufgrund des gestiegenen \u00f6ffentlichen Interesses an der Thematik des Nachhaltigen Renovieren und Sanieren wurde hierzu erg\u00e4nzend ein Abfragetool realisiert, damit Verbraucher direkt nach Betrieben in der Region suchen konnten. Zudem wurden die Pressekontakte ausgebaut und die Medienarbeit intensiviert, um verst\u00e4rkt \u00fcber die Thematik informieren zu k\u00f6nnen. W\u00e4hrend des Projekts wurden zahlreiche Veranstaltungen durchgef\u00fchrt, die entweder in Eigenregie der Betriebe oder mit der Unterst\u00fctzung des Z.U.M. stattfanden. Daneben fand eine Einbindung der Betriebe in regionale Events mit hoher Besucherfluktuation statt. Dies war sehr bedeutsam, da so wichtige Informationen regional an eine breite Zielgruppe kommuniziert werden konnten.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Insgesamt kann die Realisierung der im Projektantrag anvisierten Ziele als sehr gelungen bewertet werden. Im Verlauf des Projekts wurden zahlreiche Hausmessen und Events veranstaltet und ein entsprechendes fachliches Know-how im gesamten Bereich des Marketing-Mix realisiert. Das aufgebaute Marketing-Fachwissen konnte durch die im Projektverlauf veranstalteten Workshops und die Integration von kostenlosen Marketing-Modulen in die umweltorientierten Lehrg\u00e4nge in geeigneter Form an eine Vielzahl von wichtigen Promotoren vermittelt werden.<br \/>\nHierbei kommt dem Projekt zugute, dass w\u00e4hrend des Verlaufs ein besonders geeignetes Referenzbeispiel f\u00fcr eine gewerke\u00fcbergreifende, gro\u00dfe Hausmesse realisiert werden konnte. Diese wurde in den Workshops stets thematisch aufgegriffen und exemplarisch als best-practice Beispiel dargestellt. Erg\u00e4nzend zu den Workshops wurde ein Marketing-Leitfaden erstellt, der an Teilnehmer und sonstige Interessenten ausgegeben wird.<br \/>\nIm Projektverlauf konnten die bereits aufgebauten Medienkontakte weiter intensiviert und die gesamte \u00d6ffentlichkeitsarbeit deutlich optimiert werden. Diese Kontakte kommen dem Z.U.M. nun auch nach dem offiziellen Projektende sehr zugute und helfen, das Thema des Nachhaltigen Renovieren und Sanieren weiter in die \u00d6ffentlichkeit zu kommunizieren.<br \/>\nHinzu kommt, dass das Z.U.M. selbst, durch das im Projektverlauf erworbene Fachwissen, \u00fcber ein Marketing Know-how verf\u00fcgt, das es in dieser Form im Z.U.M. zuvor nicht gegeben hat. Dementsprechend ist der Imagewert des Z.U.M. in der Region Rheinhessen in diesem Segment auch deutlich gestiegen, so dass sich das Z.U.M. als kompetenter Ansprechpartner sowohl bei Verbrauchern als auch bei den Betrieben etablierten konnte.<br \/>\nAus den Kontakten zum KLuB-Projekt gingen schlie\u00dflich bislang zwei Besuche des Bau-Medien-Zentrums in D\u00fcren hervor, an denen die Teilnehmer der Lehrg\u00e4nge Geb\u00e4udeenergieberater, Solarteur und Schimmelexperte teilnahmen. Diese Exkursionen sollen auch zuk\u00fcnftig fortgesetzt werden, da sie von allen Teilnehmern sehr positiv aufgenommen wurden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Zu den bereits angef\u00fchrten Projektzielen geh\u00f6rte unter anderem eine umfassende Distribution der Projektergebnisse zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit und zur Gew\u00e4hrleistung einer m\u00f6glichst breit gef\u00e4cherten \u00f6ffentlichen Kommunikation der Projektergebnisse. Durch die bereits erw\u00e4hnten positiven Medienkontakte konnte dieses Ziel sehr gut realisiert werden. So wurde beispielsweise erg\u00e4nzend zum Projekt ein Ratgeber zum Thema Bauen, Renovieren &#038; Sanieren  in der Region Rheinhessen &#8211; Im Zeitalter der Energieeinsparverordnung erstellt. Dieser wurde in einer Auflagenst\u00e4rke von ca. 350.000 Exemplaren, als kostenlose Beilage einer regionalen Wochenzeitung, publiziert. Die Publikation des Ratgebers f\u00fchrte dazu, dass sich sowohl Verbraucher an das Z.U.M. wendeten, die Unterst\u00fctzung bei der Suche nach entsprechenden Experten im Bereich des Nachhaltigen Renovieren und Sanieren ben\u00f6tigen, als auch Betriebe, die gerne von der \u00d6ffentlichkeitsarbeit des Z.U.M. profitieren wollten.<br \/>\nDurch die Veranstaltung der Workshops und die Vermittlung von Marketing-Inhalten an wichtige Promotoren wurde die Distribution der Projektergebnisse realisiert. Der erstellte Marketing-Leitfaden ist beim Z.U.M. erh\u00e4ltlich und steht allen interessierten Betrieben zur Verf\u00fcgung. W\u00e4hrend des gesamten Projektverlaufs wurden zahlreiche Events, Hausmessen und Veranstaltungen zum Thema Nachhaltiges Renovieren und Sanieren durchgef\u00fchrt. Dies geschah entweder in Eigenregie der teilnehmenden Betriebe oder mittels Integration in stark frequentierte gr\u00f6\u00dfere Veranstaltungen, wie beispielsweise der Sonderschau Energie sparen im Rahmen der Rheinland-Pfalz Ausstellung. Summativ l\u00e4sst sich sagen, dass die \u00d6ffentlichkeitsarbeit in diesem Projekt sehr intensiv betrieben wurde und sehr nachhaltig aufgestellt ist. Dies wurde, wie oben angef\u00fchrtl, durch das \u00f6ffentliche Interesse an der gesamten Thematik, wie beispielsweise durch die Einf\u00fchrung der Energieeinsparverordnung w\u00e4hrend der Projektlaufzeit, sehr erleichtert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Projekt kann im Nachhinein als sehr gelungen gewertet werden, wobei erw\u00e4hnt werden muss, dass das Projekt auch von den positiven Rahmenfaktoren profitierte.<br \/>\nAbschlie\u00dfend sollte kritisch angemerkt werden, dass es aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe der Gruppe schwierig war, alle Betriebe dauerhaft zu einer aktiven Mitarbeit im Projekt zu motivieren. Eventuell w\u00e4re ein Start mit einer kleineren Gruppe und eine sp\u00e4tere Ausweitung der Gruppe in dieser Hinsicht noch effektiver gewesen.<br \/>\nDurch das Ausscheiden zweier Betriebe und das Hinzukommen weiterer Akteure ist aber der Projektverlauf insgesamt sehr positiv verlaufen und es existiert nun mit der Osthofener Veranstaltung ein sehr ansprechendes Referenzbeispiel f\u00fcr eine gewerke\u00fcbergreifende Hausmesse.<br \/>\nZudem ist der Marketing-Mix des Z.U.M. mittlerweile deutlich optimiert und das eigene Marketing Know-how gegen\u00fcber dem Zeitpunkt vor dem Projektstart entsprechend angestiegen. Die aufgebauten Medienkontakte sind mittlerweile etabliert und bieten eine gute Basis f\u00fcr eine nachhaltige \u00d6ffentlichkeitsarbeit \u00fcber das Projektende hinaus, so dass man sagen kann, dass die prim\u00e4re Zielsetzung des Projektes, sowie die oberste Zielsetzung gut erf\u00fcllt wurden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Wegen der sinkenden Anzahl fertig gestellter Neubauten steigt die Nachfrage nach Geb\u00e4uden aus dem Bestand stetig an. Hierbei ist problematisch, dass bereits 30% der Immobilien in Westdeutschland und 45% jener in Ostdeutschland \u00e4lter als 60 Jahre sind und dementsprechend h\u00e4ufig sanierungsbed\u00fcrftig sind. 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