  {"id":23714,"date":"2024-11-27T10:36:50","date_gmt":"2024-11-27T09:36:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/22455-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:36:50","modified_gmt":"2024-11-27T09:36:50","slug":"22455-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/22455-01\/","title":{"rendered":"Erstellung eines Leitfadens f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen zur Vorbereitung, Durchf\u00fchrung und Auswertung von Benchmarking-Projekten in der Wasserwirtschaft &#8211; Teilprojekt Abwasser"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Benchmarking wurde in der Wasserwirtschaft bereits seit l\u00e4ngerem und insbesondere von den gro\u00dfen Kommunen und Verb\u00e4nden praktiziert. Mit dieser Modernisierungsstrategie wurde eine m\u00f6glichst fl\u00e4-chendeckende Anwendung dieses Verfahrens zur Optimierung betrieblicher Prozesse angestrebt. Die regelsetzenden Verb\u00e4nde der Wasserwirtschaft (DVGW und ATV-DVWK) wollten ihren freiwilligen Beitrag durch Erarbeitung entsprechender technischer Regeln leisten. Insbesondere kleine und mittlere Betreiber ben\u00f6tigten dar\u00fcber hinaus gehende, detailliertere Informationen. Ein Praxisleitfaden sollte diese Zielgruppe bei der Durchf\u00fchrung von Benchmarking unterst\u00fctzen. Den abwasserspezifischen Teil sollte die ATV-DVWK bearbeiten. Das Benchmarkingkonzept der ATV-DVWK zeichnete sich u. a. dadurch aus, dass neben den \u00fcblichen wirtschaftlichen Kriterien auch der Aspekt der Nachhaltigkeit, und damit insbe-sondere die Verringerung von Umweltbelastungen, Gegenstand der Betrachtung sein sollte.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Projekt beinhaltete folgende Arbeitsschritte: umfassende Recherche \u00fcber deutschlandweite Benchmarking-Projekte in der Wasserwirtschaft, Kontaktaufnahme zu allen Beteiligten; Literaturrecherche \u00fcber Kennzahlenvergleiche in anderen Branchen; intensive Gespr\u00e4che mit den Akteuren (Projektleitung und teilnehmende Abwasserentsorgungsunternehmen) aus den deutschen wasserwirtschaftlichen Benchmarkingprojekten. Dabei Einarbeiten der Erfahrungen zu Vorbereitung ,Durchf\u00fchrung und Auswertung von Kennzahlenprojekten. Erstellung des Leitfadens Vorbereitung, Durchf\u00fchrung und Auswertung von Kennzahlenvergleichen im Rahmen von Benchmarkingprojekten, Bekanntmachung der Ergebnisse im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Zentrum f\u00fcr Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstif-tung Umwelt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das angestrebte Projektergebnis wurde ohne Einschr\u00e4nkung erreicht. Die beauftragten Institute haben einen Entwurf vorgelegt, der mit den zust\u00e4ndigen Fachgremien der DWA abgestimmt wurde. Der Bench-marking-Leitfaden wurde bereits im Rahmen mehrerer DWA-Veranstaltungen vorgestellt und wird von der ATV-DVWK als uneingeschr\u00e4nkt praxistauglich erachtet.<br \/>\nDas Benchmarking der DWA baut auf den so genannten f\u00fcnf S\u00e4ulen auf, die zur umfassenden Beschreibung der Leistungen der Branche herangezogen werden. Kennzahlensysteme, die den Anforderungen des DWA-Benchmarking gen\u00fcgen, ber\u00fccksichtigen dieses 5-S\u00e4ulen-Modell vollst\u00e4ndig. Der Umweltschutz im Sinne von Sicherheit, Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit der Entsorgung ist in diesem Modell vollst\u00e4n-dig verankert. Dies zeigt die Abbildung, die dem Leitfaden entnommen ist.<br \/>\nDas Benchmarking in der Wasserwirtschaft war vor der Erarbeitung dieses Konzeptes fast ausschlie\u00dflich auf \u00f6konomische Fragestellungen konzentriert Das 5-S\u00e4ulen-Modell stellt einen Konsens innerhalb der gesamten Branche (Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung). Politik und Kommunale Spitzen-verb\u00e4nde unterst\u00fctzen dieses Modell ebenfalls.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfige Pr\u00e4sentation bzw. Hinweise in Foren, Veranstaltungen und Seminaren sowie Schulungen (z. B. DWA-Wirtschaftstage; DWA \/ DVGW Forum Leitfaden Benchmarking f\u00fcr Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsunternehmen am 22.Mai 2006 in Bonn); Aufnahme in das DWA-Publikationsverzeichnis<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Entwicklung und F\u00f6rderung eines breitenswirksamen, m\u00f6glichst fl\u00e4chendeckenden Benchmarkings geh\u00f6rte zu den Kernelementen einer Modernisierung der deutschen Wasserwirtschaft. Um dieses Ziel zu erreichen war bei zunehmender Benchmarking-Einf\u00fchrung ein technisches Rahmenkonzept in Form eines Leitfadens entsprechend dem vorliegenden Projektantrag Teilprojekt Abwasser unerl\u00e4sslich. Mit einem solchen Leitfaden konnte der Gefahr, dass zuk\u00fcnftig mehrere Systeme nebeneinander bestehen und somit die f\u00fcr den Erfolg notwendige Kompatibilit\u00e4t und Transparenz nicht gegeben sind, wirksam begegnet werden. Es ging darum, mit Hilfe dieser Projektuntersuchung die verschiedenen Aspekte einer nachhaltigen Wasserwirtschaft, d.h. qualitative, \u00f6kologische Pr\u00e4missen und wirtschaftliche Fragen im Sinne eines harmonisierten Leistungsvergleiches, in das zuk\u00fcnftige Benchmarking-Konzept einflie\u00dfen zu lassen. Zudem wurde der Leitfaden auch als ein geeignetes Instrument bewertet, vielen anderen kleinen und mittleren Unternehmen wirksame Unterst\u00fctzung bei der Vorbereitung und Durchf\u00fchrung von Benchmarkingprojekten zu geben. Ein weiteres Hauptanliegen war zudem, die bislang getrennt ablaufenden Benchmarkingaktivit\u00e4ten im Trink- und Abwasserbereich in einem gemeinsamen Konzept zusammenzuf\u00fchren. Auch hierf\u00fcr war die Erarbeitung des Teilprojektes Abwasser Grundvoraussetzung. Ebenso wurde mit dem Leitfaden &#8211; Teilprojekt Abwasser &#8211; eine wichtige Basis geschaffen, um in einem weiteren Arbeitsschritt sowohl f\u00fcr Politik und \u00d6ffentlichkeit als auch f\u00fcr den Sektor Wasser selbst ein fundiertes Branchenbild erstellen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Mehrzahl der gro\u00dfen Kommunen und Verb\u00e4nde in Deutschland beteiligte sich 2004 bereits an Benchmarking-Projekten im Bereich der Abwasserbeseitigung. So hatten sich z. B. die deutschen Gro\u00dfst\u00e4dte in der abwasserbenchmarking.org (www.abwasserbenchmarking.org) zur Durchf\u00fchrung eines kontinuierlichen Online-Benchmarking zusammengeschlossen. Insbesondere den kleinen und mittleren Betreibern mangelte es jedoch h\u00e4ufig an Informationen und finanziellen M\u00f6glichkeiten. Dieser Zielgruppe konnte der Praxisleitfaden unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Nachhaltigkeit und damit der Verringerung von Umweltbelastungen erfolgreich zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Benchmarking wurde in der Wasserwirtschaft bereits seit l\u00e4ngerem und insbesondere von den gro\u00dfen Kommunen und Verb\u00e4nden praktiziert. Mit dieser Modernisierungsstrategie wurde eine m\u00f6glichst fl\u00e4-chendeckende Anwendung dieses Verfahrens zur Optimierung betrieblicher Prozesse angestrebt. Die regelsetzenden Verb\u00e4nde der Wasserwirtschaft (DVGW und ATV-DVWK) wollten ihren freiwilligen Beitrag durch Erarbeitung entsprechender technischer Regeln leisten. 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