  {"id":23587,"date":"2023-07-14T10:36:52","date_gmt":"2023-07-14T08:36:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/32564-01\/"},"modified":"2023-07-14T10:36:53","modified_gmt":"2023-07-14T08:36:53","slug":"32564-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/32564-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung und Erprobung eines Online-Messsystems zur Bewertung der Wiederverwendbarkeit von Zementsuspensionen beim D\u00fcsenstrahlverfahren"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Unter dem D\u00fcsenstrahlverfahren (DSV) wird eine Bodenverm\u00f6rtelung verstanden, die je nach Aufgabenstellung<br \/>\nals Verfestigungs- oder Abdichtungsma\u00dfnahme dient. Mithilfe eines Schneidstrahls mit Austrittsgeschwindigkeiten<br \/>\n> 100 m\/s aus Wasser oder Zementsuspension, der auch mit Luft ummantelt<br \/>\nwerden kann, wird der im Bereich des Bohrlochs anstehende Boden aufgeschnitten bzw. erodiert. Der<br \/>\nerodierte Boden wird umgelagert und mit Zementsuspension vermischt, teilweise sogar g\u00e4nzlich durch<br \/>\nZementsuspension ersetzt. Aktuell werden in Deutschland j\u00e4hrlich D\u00fcsenstrahlarbeiten mit einem Gesamtvolumen<br \/>\nca. 250 bis 350 Tausend m\u00b3 ausgef\u00fchrt. Resultierend aus dem R\u00fccklauf werden dabei<br \/>\netwa 220 bis 300 Tausend to Zement eingesetzt und es fallen nach \u00fcberschl\u00e4gigen Sch\u00e4tzungen etwa<br \/>\n80 bis 120 % (im Mittel 100 %) des Gesamtvolumens in fl\u00fcssiger Form (Deponieklasse Abfall) an. Unter<br \/>\nder Annahme, dass sich Boden und Zementsuspension also etwa im Verh\u00e4ltnis 1:1 vermischen und der<br \/>\nR\u00fccklauf im Mittel so viel Boden und Zementsuspension enth\u00e4lt wie der verfestigte DSV-K\u00f6rper, werden<br \/>\n50 % der eingesetzten Zementsuspension praktisch ungenutzt entsorgt. Nach Abscheiden gr\u00f6berer<br \/>\nKornanteile mittels Siebung und Einsatz eines funktionierenden Online-Messsystems zur Bewertung der<br \/>\nWiederverwendbarkeit von Zementsuspensionen beim D\u00fcsenstrahlverfahren k\u00f6nnten etwa 50 bis 70 %<br \/>\ndes R\u00fccklaufs wiederverwendet werden. Dies entspricht also 25 bis 35 % der insgesamt eingesetzten<br \/>\nZementmenge, pro Jahr ca. 55 bis 105 Tausend to Zement in Deutschland \u0096 und damit einer Einsparung<br \/>\nvon ca. 60 Tausend to an spezifischer CO2-Emission. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrde ein Deponievolumen von<br \/>\nbis zu ca. 125 bis 245 Tausend m\u00b3 f\u00fcr andere fl\u00fcssige Abf\u00e4lle nutzbar sein bzw. nicht benutzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Unter dem D\u00fcsenstrahlverfahren (DSV) wird eine Bodenverm\u00f6rtelung verstanden, die je nach Aufgabenstellung als Verfestigungs- oder Abdichtungsma\u00dfnahme dient. Mithilfe eines Schneidstrahls mit Austrittsgeschwindigkeiten > 100 m\/s aus Wasser oder Zementsuspension, der auch mit Luft ummantelt werden kann, wird der im Bereich des Bohrlochs anstehende Boden aufgeschnitten bzw. erodiert. 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