  {"id":23515,"date":"2023-07-13T15:23:35","date_gmt":"2023-07-13T13:23:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/21816-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:23:35","modified_gmt":"2023-07-13T13:23:35","slug":"21816-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/21816-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung von Energie sparenden Betonteil- und Betonplattenschleifanlagen im Trockenverfahren unter Vermeidung des Anfalls von umweltproblematischem Schleifschlamm"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Beim Schleifen von Betonsteinen und Betonsteinplatten entsteht durch das Nassverfahren derzeit Schleifschlamm, der in Sonderm\u00fclldeponien abgelagert werde muss. Ziel ist, eine Trockenschleifanlage zu entwickeln, so dass das anfallende Fr\u00e4s- und Schleifmaterial zu 100 % wieder in der Betonmischung oder im Stra\u00dfenbau verwendet werden kann.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden1.\tEntwicklung und Bau einer Laborversuchsanlage<br \/>\n2.\tVersuchsl\u00e4ufe mit der Laborversuchsanlage<br \/>\n3.\tEntwicklung und Konstruktion eines Prototypen<br \/>\n4.\tBau eines Prototypen<br \/>\n5.\tTestlauf des Prototypen<br \/>\n6.\tPraxislauf<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Im Rahmen der Labor- und Prototypenforschung wurden verschiedene Diamanten und Schleifk\u00f6rper getestet. Au\u00dferdem wurden die f\u00fcr den Maschinenbau relevanten Test \u00fcber die Vertr\u00e4glichkeiten der Dichtungen, Lager, Korrosionsschutzbeschichtungen und Motorleistungen f\u00fcr das Trockenverfahren durchgef\u00fchrt. Nach l\u00e4ngeren Erprobungen und Testl\u00e4ufen konnte eine optimale Diamantbest\u00fcckung entwickelt werden. Schleifsteine, die aus kunstharzgebundenen Korund, Silizium oder Magnesit bestehen, sind nicht geeignet. Der Abtrag der Diamanten ist mit dem der Nassbearbeitung gleichzustellen. Durchlaufgeschwindigkeit und Anzahl der Schleifstationen sind identisch. Die Motorleistung kann um etwa 30% reduziert werden.<br \/>\n Die Versuche zeigen, dass das Schleifen von Betonwaren ohne die Verwendung von Wasser m\u00f6glich ist. Die Realisierung der Trockenbearbeitung kann jedoch nur durch die Kombination verschiedener Ma\u00dfnahmen realisiert werden. Sie basieren auf der richtigen Wahl der Werkzeuge und \u00c4nderungen an der Maschine.<br \/>\nDas gr\u00f6\u00dfte Potential beim Trockenschleifen zeigen die metallgebundenen Diamanten. Es wurde eine Bindung f\u00fcr die Grobbearbeitung entwickelt, die dem Schleifkorn einen optimalen Eingriff in das Material erm\u00f6glicht. Die Werkzeuge sind sehr schnittfreudig und zeigen bei der Zerspanung eine minimale W\u00e4rmeentwicklung. Mit der Erh\u00f6hung der Diamantkonzentration k\u00f6nnen Oberfl\u00e4chen erzeugt werden, die in der Qualit\u00e4t mit der Nassbearbeitung vergleichbar sind.<br \/>\nMit Hilfe der Erkenntnisse an der Versuchsmaschine l\u00e4sst sich ableiten, aus wie vielen Stationen Kalibrier- und Schleifmaschine bestehen und mit welchen Werkzeugen sie ausgestattet werden  m\u00fcssen. Eine Versuchsanlage wurde bei der Fa. Lithonplus aufgestellt. Die Versuche bei realen Bedingungen konnten als sehr positiv bewertet werden. Die Testergebnisse mit der Prototypenmaschine konnten auf die Ver-suchsmaschine nahezu vollst\u00e4ndig \u00fcbertragen werden. Es konnte best\u00e4tigt werden, dass die Trockenbearbeitung von Betonprodukten prinzipiell m\u00f6glich ist.<br \/>\nDie erzielten Ergebnisse sind jederzeit umsetzbar und im Echtbetrieb tauglich. Die Umbauten sind schnell integriert und kosteng\u00fcnstig.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Vorstellung der neu entwickelten Trockenschleifmaschine erfolgt auf der Bauma 2007 in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit den Ma\u00dfnahmen ist es m\u00f6glich, beim Schleifen von Betonwaren auf die Verwendung von Wasser zu verzichten. Dadurch l\u00e4sst sich die Leistungsaufnahme der Maschinen reduzieren. Die Entsorgung des Abfallprodukts entf\u00e4llt vollst\u00e4ndig, weil die in der Staubabsaugung abgesaugten Feinst\u00e4ube mit den F\u00fcllmaterialien, die als Zuschlagstoffe ben\u00f6tigt werden, identisch sind. Das bedeutet eine Kostenreduzierung in der Anschaffung der Rohmaterialien und eine Einsparung des kompletten Wasserkreislauf im Zusam-menhang mit der Schlammentsorgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Beim Schleifen von Betonsteinen und Betonsteinplatten entsteht durch das Nassverfahren derzeit Schleifschlamm, der in Sonderm\u00fclldeponien abgelagert werde muss. Ziel ist, eine Trockenschleifanlage zu entwickeln, so dass das anfallende Fr\u00e4s- und Schleifmaterial zu 100 % wieder in der Betonmischung oder im Stra\u00dfenbau verwendet werden kann. 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