  {"id":23180,"date":"2023-07-13T15:22:42","date_gmt":"2023-07-13T13:22:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/20671-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:22:43","modified_gmt":"2023-07-13T13:22:43","slug":"20671-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/20671-01\/","title":{"rendered":"Erarbeitung des p\u00e4dagogischen Konzeptes und Durchf\u00fchrung vorbereitender Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Aufbau des \u00d6kologischen Schullandheims Gersheim"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das saarl\u00e4ndische Umweltministerium unternimmt gro\u00dfe Anstrengungen, ein Netzwerk von Umweltbildungseinrichtungen zu schaffen. Dazu geh\u00f6rt auch ein Zentrum f\u00fcr nachhaltige Umweltbildung, das sich nicht nur auf Naturerfahrung beschr\u00e4nkt, sondern sich dar\u00fcber hinaus durch Lehrerfortbildung und Sch\u00fcleraustausch auf trinationaler Ebene im Bereich der nachhaltigen Umweltbildung auszeichnet.<br \/>\nZiel des Projektes ist es, ein trinationales \u00f6kop\u00e4dagogisches Konzept in Kooperation mit deutschen, franz\u00f6sischen und polnischen Partnern zu erarbeiten. In der Folge sollen Sch\u00fcleraustausch und Lehrerfortbildung im \u00d6kologischen Schullandheim Gersheim institutionalisiert werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Projekt hat bereits im Sommer 2002 mit der Einrichtung eines p\u00e4dagogischen Arbeitskreises begon-nen, in dem Grundschulp\u00e4dagogen, Lehrer der Gesamtschule Gersheim, Vertreter des Landesamtes f. P\u00e4dagogik u. Medien sowie weitere Kooperationspartner aus Gersheim vertreten sind. Hier wird ein p\u00e4dagogisches Grundkonzept erarbeitet, das in Modulen ausgestaltet dem im Herbst 2003 einzustellenden Umweltp\u00e4dagogen als Grundlage f\u00fcr die Erstellung einer Angebotspalette dienen soll.<br \/>\nDer n\u00e4chste Schritt wird durch die Europawoche vom 3. &#8211; 11.05.2003 eingeleitet. In dieser Woche werden deutsche, polnische und franz\u00f6sische Projektgruppen, bestehend aus Lehrern und Sch\u00fclern, im geplanten \u00d6kologischen Schullandheim zusammentreffen und in gemeinsamen Workshops erste Kontakte kn\u00fcpfen. Es werden erste Konzeptionen erarbeitet und dokumentiert bzw. schon erarbeitete p\u00e4dagogische Module durch die Sch\u00fcler getestet. In der Folge werden die aufgebauten Kontakte verstetigt, u.a. durch weitere Workshops und Begegnungswochen.<br \/>\nIm Herbst 2003 wird, wie oben schon erw\u00e4hnt, ein Umweltp\u00e4dagoge eingestellt, dessen Aufgabe es sein wird, die Konzeptionen des p\u00e4dagogischen Arbeitskreises zu einer breiten Angebotspalette auszubauen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Akquisition von Kooperationsschulen zur Sicherung einer durchg\u00e4ngigen Belegung des Hauses. Bereits jetzt haben sich 55 Schulklassen angemeldet.<br \/>\nIm Herbst 2004 soll das \u00d6kologische Schullandheim den Betrieb aufnehmen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Durch die parallel zur Konzeptentwicklung laufenden Umbauma\u00dfnahmen haben sich unvorhergesehene Verz\u00f6gerungen ergeben, so dass die Laufzeit des Projekts bis zum 31.07.2005 verl\u00e4ngert werden musste. Ebenso wurden f\u00fcr die DBU kostenneutral Honorar- und Werkvertragsmittel umgeschichtet zur F\u00f6rderung einer 2\/3-Stelle f\u00fcr einen zus\u00e4tzlichen Umweltp\u00e4dagogen. Dieser startete mit seiner Arbeit am 1. April 2004 im Rahmen einer AB-Ma\u00dfnahme f\u00fcr ein Jahr bis zum 31. M\u00e4rz 2005.<br \/>\nSeine Aufgaben bestanden in der Unterst\u00fctzung der bis dahin bereits geleisteten Arbeit des p\u00e4dagogischen Arbeitkreises und der seit 1. Oktober 2003 eingestellten Umweltp\u00e4dagogin. Als Biologe hatte er bereits Erfahrungen in der Umweltbildung erhalten und kannte die Region Bliesgau sehr gut.<br \/>\nDie Umweltp\u00e4dagogen konnten nun recht z\u00fcgig in Kooperation mit dem p\u00e4dagogischen Arbeitskreis fertige Wochenprogramme entwickeln, mit den Kooperationsbetrieben und -partnern abstimmen und zusammen mit der Gesamtschule Gersheim, der Gesamtschule Bexbach und der Grundschule Eiweiler testen.<br \/>\nDabei zeigte sich sehr schnell, dass die bereits angedachte Zielgruppe zwischen acht und zw\u00f6lf Jahren richtig gew\u00e4hlt war. \u00c4ltere Sch\u00fcler erreicht man mit den Programmen sehr schlecht, f\u00fcr j\u00fcngere sind die Programme zu anspruchsvoll. Hingegen m\u00fcssen die Programme f\u00fcr internationale Begegnungen und Schullandheimaufenthalte ausgerichtet sein auf 13 bis 15j\u00e4hrige Jugendliche, da diese Altergruppe \u00fcber die erforderlichen Sprachkenntnisse verf\u00fcgt.<br \/>\nInsgesamt lagen bei Betriebsaufnahme am 3. M\u00e4rz 2005 22 verschiedene Wochenprogramme vor, die sich den \u00dcberthemen Natur und Kultur, Wald und Boden und Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung unterordnen lassen. Die Programme sind so ausgestaltet, dass sie die jahreszeitlichen Besonderheiten ber\u00fccksichtigen. Beispielsweise wird im Sommer beim Programm rund um die Biene wohl eher um die Honigerzeugung gehen, w\u00e4hrend im Winter das Nebenprodukt Bienenwachs verarbeitet wird.<br \/>\nAus den vielf\u00e4ltigen Kontakten nach Frankreich und Polen haben sich insgesamt drei Veranstaltungen ergeben. Bereits im Jahr 2003 fand eine trinationale Projektwoche im Rahmen der Europawoche statt. 2004 und 2005 wurden diese Europawochen ebenfalls zum Anlass genommen, Erfahrungen aus dem Bereich der Umweltbildung \u00fcber die Grenzen hinweg auszutauschen und sich gegenseitig besser kennen zulernen.<br \/>\nDa die Nachfrage aus Frankreich und Polen nach Partnerschaften und Schullandheimaufenthalten mit internationalem Charakter recht gro\u00df ist, entstand sogar die Projektidee, eine europ\u00e4ische Schulpartnerschaftsb\u00f6rse ins Leben zu rufen, die ihren St\u00fctzpunkt im Saarland hat.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die einzelnen Projekte, Baubeginn, Zuwendungsbescheide usw. wurden zum Anlass genommen, Presseberichte an die Lokalpresse zu geben, den H\u00f6rfunk und das Fernsehen des Saarl\u00e4ndischen Rundfunks zu informieren.<br \/>\nAnsonsten wurden mit den Projektgeldern reichhaltige Infomaterialien entwickelt, die zur Akquisition in Schulen benutzt, per Infopost, Messebesuche oder durch direkten Kontakt verteilt wurden.<br \/>\nEinen Pressespiegel haben wir dem Anhang beigef\u00fcgt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Projektf\u00f6rdermittel konnten zielgerichtet in die Erarbeitung der vorgesehenen Konzepte gesteckt werden. Der Aufbau eines solchen Projekts, das sich im sp\u00e4teren selbst tragen soll, erfordert eine sehr intensive Vorbereitung und somit entsprechende Finanzmittel, die vor allem dahingehend eingesetzt werden m\u00fcssen, Konzepte zu erstellen, die zukunftweisend, attraktiv, wirtschaftlich und somit nachhaltig sind.<br \/>\nDie Auszeichnung als UN-Dekaden-Projekt Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung 2005\/06 best\u00e4tigt die Bem\u00fchungen und Ergebnisse der dreij\u00e4hrigen Vorlaufphase und macht Mut und schafft Motivation f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das saarl\u00e4ndische Umweltministerium unternimmt gro\u00dfe Anstrengungen, ein Netzwerk von Umweltbildungseinrichtungen zu schaffen. 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