  {"id":22728,"date":"2023-07-13T15:21:53","date_gmt":"2023-07-13T13:21:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/19367-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:21:55","modified_gmt":"2023-07-13T13:21:55","slug":"19367-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/19367-01\/","title":{"rendered":"Filme zu ausgew\u00e4hlten F\u00f6rderprojekten der DBU f\u00fcr das n-tv-Wissenschaftsmagazin Zukunft und Technik"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Es besteht ein Defizit in der Kommunikation \u00fcber Fragen neuer Umwelttechnologien. W\u00e4hrend in den Medien eher Berichte \u00fcber kritische Umweltzust\u00e4nde zu sehen sind, so nehmen Dokumentationen \u00fcber Projekte, in denen erfolgreich effizientere, umweltschonendere Technologien vorgestellt werden, einen verschwindend geringen Teil ein. In einer Serie f\u00fcr die Wissenschaftssendung Zukunft und Technik des Nachrichtensenders n-tv, die wir seit viereinhalb Jahren produzieren, soll beispielhaft herausstellen, was sich in diesen Bereichen getan hat. Sie soll um Verst\u00e4ndnis f\u00fcr \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge werben und neue Einsichten in umweltbezogene wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Technologien vermitteln. Wesentlich erscheint uns, nicht ein billiges Vorher-Nachher-Schema zu verwenden, das das Umweltproblem, die rasche L\u00f6sung und den Erfolg schildert. Das glaubt heute kein Mensch mehr, denn Umweltprobleme vor allem unter wirtschaftlichen Aspekten zu l\u00f6sen ist kein einfaches Unterfangen. Dahinter verbergen sich oft komplizierte Prozesse, es ist viel m\u00fchsame Detailarbeit zu verrichten. Die soll in Ans\u00e4tzen bei den jeweiligen Projekten mit beschrieben werden. Dabei entsteht ein tieferes Verst\u00e4ndnis beim Zuschauer f\u00fcr die Zu-sammenh\u00e4nge in der Umwelt, aber auch daf\u00fcr, dass die meisten Fragen nicht in einer einfachen schwarz-wei\u00df Zeichnung zu l\u00f6sen sind, sondern ein kompliziertes, vielschichtiges Bild ergeben &#8211; mit ebenso vielschichtigen L\u00f6sungsans\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie dem Projektantrag zugrundeliegende Serie soll beispielhaft herausstellen, was sich im Bereich Umwelttechnologien getan hat. Sie soll um Verst\u00e4ndnis f\u00fcr \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge werben und neue Einsichten in umweltbezogene wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Technologien vermitteln.<br \/>\nWesentlich erscheint uns, nicht ein billiges Vorher-Nachher-Schema zu verwenden, das das Umweltproblem, die rasche L\u00f6sung und den Erfolg schildert. Das glaubt heute kein Mensch mehr, denn Umweltprobleme vor allem unter wirtschaftlichen Aspekten zu l\u00f6sen ist kein einfaches Unterfangen. Dahinter verbergen sich oft komplizierte Prozesse, es ist viel m\u00fchsame Detailarbeit zu verrichten. Dies soll in Ans\u00e4tzen bei den jeweiligen Projekten mit beschrieben werden. Dabei entsteht ein tieferes Verst\u00e4ndnis beim Zuschauer f\u00fcr die zusammenh\u00e4nge in der Umwelt, aber auch daf\u00fcr, dass die meisten Fragen nicht in einer einfachen schwarz-wei\u00df Zeichnung zu l\u00f6sen sind, sondern ein kompliziertes, vielschichtiges Bild geben &#8211; mit ebenso vielschichtigen L\u00f6sungsans\u00e4tzen.<br \/>\nWir wollen aus dem Filmmaterial ferner Produktionen f\u00fcr Internet-TV-Zwecke produzieren. Wir entwickeln hier neue Darstellungsmethoden, die den internet-seh-spezifischen Formen angepasst sind. Die Produktionen werden als Web-Videos ein Jahr lang live \u00fcber Breitbandanschl\u00fcsse im neuen Wissen-schaftsfilm Portal von n-tv zu sehen sein und so eine neue Form der Umweltkommunikation darstellen.<br \/>\nDieses Portal wird Sommer 2003 starten und einmal eine Nachlese zu den Technik und Trends Sendungen bieten, als auch in Form von Videostreams auf aktuelle Ereignisse aus Wissenschaft; Technik und Umwelt eingehen. Auf dieses Portal wird im Programm und auf den Videotextseiten von n-tv verwiesen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>In der Sendereihe wurden ausgew\u00e4hlte Beispiele aus der F\u00f6rderung der DBU vorgestellt. Sinn des Projektes war, an konkreten Beispielen zu zeigen, wie Erfolge im Umweltbereich erzielt werden. Resonanz und Reaktionen der Zuschauer zeigten, dass die Berichte sehr aufmerksam und interessiert angesehen wurden. Es kamen Nachfragen vor allem nach weiteren Informationen und Bezugsquellen wie z. B. der Holzpellets und der Solarien.<br \/>\nBesonderes Interesse fand die Berichterstattung \u00fcber den von der DBU ausgezeichneten Dieselru\u00dffilter von Hermann-Josef Schulte. Wir stellten den Entwickler vor, sein Unternehmen und die Technik des Katalysators sowie die umweltpolitische Bedeutung. Ebenso wirkte der Beitrag \u00fcber die energiesparende Hifi-Anlage, bei denen vorausschauende Netzteile die Stromzufuhr ereignisabh\u00e4ngig regeln.<br \/>\nSolche Berichte setzen am Alltag des Publikums an. Die Zuschauer erfahren dadurch, was in ihrer Umgebung Energie verbraucht, werden dadurch sensibilisiert. Das kann dann durchaus Auswirkungen z. B. auf das wichtige Thema Standby-Schaltungen haben.<br \/>\nBeitr\u00e4ge \u00fcber geothermische Energiequellen und Portraits der DBU rundeten das Bild ab. Die Erfahrung best\u00e4tigte eine Erkenntnis unserer bisherigen Arbeit, dass n\u00e4mlich die Zuschauer sehr an Themen aus dem Energie- und Umweltbereich interessiert sind. Sie wollen allerdings keine panikmachenden Untergangsszenarien sehen, sondern zukunftsweisende L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten und sind durchaus an der Darstellung von Details interessiert.<br \/>\nFernsehen ist zwar ein sehr vergr\u00f6berndes Medium, in dem per se schlecht differenziert erz\u00e4hlt werden kann. Wichtig ist, dass die Geschichten an Personen und nicht an abstrakter Technik oder Wissenschaft erz\u00e4hlt werden.<br \/>\nDas Projekt offenbarte aber auch eines: Es ist schwierig, die eher kurzfristigen Zyklen im medialen Sektor mit dem Ablauf eines solchen Projektes zu vereinbaren. Denn h\u00e4ufig sieht man nach einem halben, dreiviertel Jahr nicht mehr viel von den Versuchen der Wissenschaftler. Sie sind abgebaut, die Ergeb-nisse liegen in Forschungsberichten vor, die aber kaum noch f\u00fcr Fernsehberichte verwertbar sind. Hier sind unmittelbare Bilder m\u00f6glichst direkt von den Forschungsarbeiten der Wissenschaftler oder Ingenieure gefragt.<br \/>\nW\u00e4hrend der vergleichsweise langen Projektlaufzeit wurde die Sendestruktur den ver\u00e4nderten Sehgewohnheiten angepasst. Aus der urspr\u00fcnglich als monothematisch produzierten Wissenschaftssendung Zukunft und Technik wurde die Sendung Technik &#038; Trends, die magazinartig mit verschiedenen Themen aufgreift.<br \/>\nDas bedeutete f\u00fcr das Projekt, die Konzeption der Serie auf die neue Struktur umzubauen, bereits gedrehte Beitr\u00e4ge umzuschneiden und auf das neue Format abzustimmen und schlie\u00dflich neue Beitr\u00e4ge anders zu produzieren. Das hat zu deutlich h\u00f6heren Kosten als urspr\u00fcnglich angesetzt gef\u00fchrt.<br \/>\nDennoch konnte \u00fcber eindrucksvolle Beispiele berichtet werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge liefen &#8211; teilweise mehrfach wiederholt &#8211; in der Fernsehserie Technik &#038; Trends.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit dieser Serie konnte an einer Reihe von Beispielen eindrucksvoll deutlich gemacht werden, dass heute Fortschritte im Umweltbereich mehr durch konsequente Arbeit an Details zustande kommen als durch gro\u00dfe W\u00fcrfe. Gezeigt werden konnte, dass sich \u00d6kologie und \u00d6konomie nicht ausschlie\u00dfen, sondern erg\u00e4nzen. Solche Berichte \u00fcber konkrete Beispiele halten wir f\u00fcr wirkungsvoller als allgemeine Abhandlungen \u00fcber Umweltprobleme. Denn sie erzeugen auch einen Zukunftsglauben, dass Umweltprobleme l\u00f6sbar sind. Und nur so l\u00e4sst sich die Bereitschaft zu umweltgerechtem Handeln wecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Es besteht ein Defizit in der Kommunikation \u00fcber Fragen neuer Umwelttechnologien. W\u00e4hrend in den Medien eher Berichte \u00fcber kritische Umweltzust\u00e4nde zu sehen sind, so nehmen Dokumentationen \u00fcber Projekte, in denen erfolgreich effizientere, umweltschonendere Technologien vorgestellt werden, einen verschwindend geringen Teil ein. 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