  {"id":22727,"date":"2023-07-13T15:21:53","date_gmt":"2023-07-13T13:21:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/19371-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:21:55","modified_gmt":"2023-07-13T13:21:55","slug":"19371-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/19371-01\/","title":{"rendered":"ewahrung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt im europ\u00e4ischen Vogelschutzgebiet Hakel unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Greifvogelbestandes und der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung mit ihrer agrarwirtschaftlichen Neuorientierung -[&#8230;]"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In der Magdeburger B\u00f6rde und dem angrenzenden Harzvorland hat es in den letzten Jahrzehnten vielf\u00e4ltige Ver\u00e4nderungen in der Bewirtschaftung und Nutzung der Landschaft gegeben. In Folge der Entwicklung zu gro\u00dfen zusammenh\u00e4ngenden Ackerfl\u00e4chen war ein R\u00fcckgang des bis dahin ausgepr\u00e4gten Wegenetzes mit seinen typischen und f\u00fcr die heimische Tier- und Pflanzenwelt wertvollen Ackerrandstrukturen zu verzeichnen. Dies benachteiligte zwangsl\u00e4ufig viele charakteristische Arten des Agrarraumes, u. a. Feldhase, Rebhuhn und Feldhamster, und f\u00fchrte qualitativ und quantitativ zu einer relativen Verarmung des agrarisch genutzten Lebensraums. W\u00e4hrend die landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen bis Ende der 80er Jahre auf Grund der praktizierten Bewirtschaftung (charakterisiert durch eine Vielfalt an Bewirtschaftungsformen, Feldkulturen mit entsprechenden Fruchtfolgen und einem gro\u00dfen Tierbestand) in Verbindung mit den noch vorhandenen Landschaftsstrukturen f\u00fcr die Greifv\u00f6gel optimale Nahrungsfl\u00e4chen und f\u00fcr viele andere gesch\u00fctzte Tierarten wie Feldhamster, Rebhuhn und Feldhase noch relativ g\u00fcnstigen Lebensraum darstellten, \u00e4nderten sich die Verh\u00e4ltnisse insbesondere in Folge der politischen Wende 1990 wesentlich (Verringerung der Anzahl an Feldkulturen, Einengung der Fruchtfolge, R\u00fcckgang des Tierbestands u. a.). Innerhalb dieser Gesamtsituation nimmt das Europ\u00e4ische Vogelschutzgebiet Hakel (EU SPA Hakel, 6.441 ha) hinsichtlich des vorhandenen Greifvogelbestandes (gr\u00f6\u00dfte Greifvogeldichte in Deutschland) inmitten der sehr fruchtbaren und intensiv genutzten  Ackerbauregion Magdeburger B\u00f6rde ein f\u00fcr Mitteleuropa einmaligen Stellenwert ein, den es zu erhalten gilt. Zur Bewahrung der biologischen Vielfalt im EU SPA Hakel und zur Verbesserung der Habitatqualit\u00e4t ausgew\u00e4hlter Charakterarten der offenen Ackerlandschaft wurde das Hakelprojekt initiiert (kofinanziert vom Land Sachsen-Anhalt, der EU, Lotto Toto S-A und Landesjagdverband S-A). Das Ziel des Projekts besteht in der Entwicklung und Um-setzung eines praktischen Konzeptes zur Bewahrung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt im Europ\u00e4ischen Vogelschutzgebiet Hakel unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Greifvogelbestandes, des Niederwildes und des Feldhamsters (Zielstellung, 200 ha Projektfl\u00e4che und 17 km Neuanlage von dreireihigen Feldhecken).<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZur Erh\u00f6hung der Strukturvielfalt, zur Verbesserung des Nahrungsangebots und der Nahrungsverf\u00fcgbarkeit sowie zur Schaffung von Deckung und Reproduktionsr\u00e4umen wurden folgende Ma\u00dfnahmen im Projektgebiet durchgef\u00fchrt:<br \/>\n\u00b7\tPflanzung von Feldgeh\u00f6lzen und Feldhecken sowie Erweiterung und Neuanlage von Streuobstwiesen,<br \/>\n\u00b7\tWiedereinf\u00fchrung des Feldfutteranbaus, haupts\u00e4chlich Luzerne<br \/>\n\u00b7\tAnlage von Dauer- und Winterstoppelbrachen<br \/>\n\u00b7\tExtensive Pflege von Stilllegungsfl\u00e4chen (Ackergras) und Dauergr\u00fcnland<br \/>\nDie Ma\u00dfnahmen zur Neuanlage von Feldgeh\u00f6lzen und Feldhecken dienen in erster Linie zur Verbesserung der Strukturierung und der \u00f6kologischen Aufwertung der gro\u00dffl\u00e4chigen Landschaft im Projektgebiet. Dabei war es mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, die f\u00fcr die Bepflanzung ben\u00f6tigten Fl\u00e4chen aus landwirtschaftlichem Privatbesitz zu aquirieren. Zudem sind die Bewirtschafter der Ackerfl\u00e4chen (potenzielle  Projektpartner) in der Regel nur P\u00e4chter der Fl\u00e4chen. Um die notwendigen Fl\u00e4chen f\u00fcr die Anpflanzung zu bekommen, musste auf Fl\u00e4chen im \u00f6ffentlichen Eigentum zur\u00fcckgegriffen werden (Kommunen).<br \/>\nBeim Luzerneanbau als Nahrungshabitatfl\u00e4che f\u00fcr die verschiedenen Greifvogelarten wurde im Rahmen der Leistungsvertr\u00e4ge mit den Landwirten vereinbart, dass auf allen Fl\u00e4chen entsprechend den naturschutzfachlichen Erfordernissen (Nahrungsverf\u00fcgbarkeit w\u00e4hrend der Jungenaufzucht der verschiedenen Greifvogelarten) jeweils mindestens zwei Schnitte bzw. Nutzungen p. a. durchzuf\u00fchren sind. Dabei wurden die Schnittzeitpunkte fixiert, wobei der erste Schnitt in der zweiten Maih\u00e4lfte und der zweite Schnitt in der ersten Julih\u00e4lfte erfolgen sollen. Weitere Schnitte blieben den landwirtschaftlichen Betrieben ohne jegliche Einschr\u00e4nkung freigestellt. Mit diesem System wurde eine r\u00e4umlich und zeitlich gestaffelte Nutzung der Luzerne erreicht und damit die Nahrungsverf\u00fcgbarkeit \u00fcber den gesamten Zeitraum der Reproduktionsperiode gew\u00e4hrleistet.<br \/>\nDie Dauerbrachen wurden im Rahmen der Selbstbegr\u00fcnung angelegt, um die Entwicklung der aufkommenden heimischen Ackerwildflora zu f\u00f6rdern und um Lebensraum zu schaffen, der ganzj\u00e4hrig von jegli-chen Bewirtschaftungsma\u00dfnahmen ausgenommen ist und damit R\u00fcckzugsraum f\u00fcr die Tierwelt darstellt, insbesondere zur Reproduktion und als Deckung im Winterhalbjahr.<br \/>\nWinterbrachen wurden grunds\u00e4tzlich nach einer Getreideernte eingerichtet, unbearbeitet \u00fcber Winter stehen gelassen und erst im Fr\u00fchjahr fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig bearbeitet.<br \/>\nIm Projektgebiet wurden auf Stilllegungsfl\u00e4chen, auf denen Ackergras oder Acker-Kleegrasgemische einges\u00e4t waren, zweimal innerhalb der Vegetationsperiode gemulcht. Das Mulchen erfolgte analog zu den Zeitpunkten  wie der 1. und 2. Schnitt bei der Luzerne, um auch hier den Greifv\u00f6geln zus\u00e4tzliche Nahrungshabitate anzubieten. Die Bewirtschaftung bzw. Pflege von Dauergr\u00fcnland richtete sich nach den fl\u00e4chenkonkreten Zielen (Verbesserung der Biodiversit\u00e4t) und wurde mit entsprechender Fl\u00e4chenbindung vereinbart. Der Einsatz von Pflanzenschutzmittel und D\u00fcnger war nicht gestattet. Auf Grund des sehr geringen Dauergr\u00fcnlandanteils spielte diese Ma\u00dfnahme in der Praxis bzw. im Projekt eine untergeordnete Rolle.<br \/>\nIm Projekt wurden die einzelbetrieblichen Auswirkungen der vorgesehenen Ma\u00dfnahmen auf die Wirt-schaftlichkeit der landwirtschaftlichen Unternehmen untersucht, so dass im Rahmen der Erarbeitung praktikabler F\u00f6rdermechanismen erforderliche Ausgleichszahlungen Ber\u00fccksichtigung finden konnten.<br \/>\nGleichzeitig wurden die Auswirkungen dieser  Ma\u00dfnahmen auf den Bestand und die Habitatnutzung ausgew\u00e4hlter Vogel- und S\u00e4ugetierarten untersucht. Der Fokus der Untersuchungen lag auf den im Offenland jagenden Greifvogelarten (Schwarzmilan, Rotmilan, Schreiadler und M\u00e4usebussard) sowie auf Feldhamster, Feldhase, Rebhuhn und verschiedene Singvogelarten (besonders Grauammer).<br \/>\nDie naturwissenschaftlichen Begleituntersuchungen wurden durch das Institut f\u00fcr Biologie (Zoologie) der      Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg durchgef\u00fchrt. Diese Untersuchungen waren als Effizienzkontrolle f\u00fcr die praktischen Ma\u00dfnahmen angelegt und konzentrierten sich auf zwei Schwerpunkte:<br \/>\n\u00b7\tGreifvogelarten im EU SPA Hakel: F\u00fcr alle in der Waldinsel Hakel (1.315 ha) br\u00fctenden Greifvogelarten wurden j\u00e4hrliche Bestands- und Reproduktionskontrollen durchgef\u00fchrt. Diese Daten werden mit den entsprechenden Angaben von vier Referenzgebieten im Nordharzvorland verglichen. Au\u00dferdem wurde das Nahrungsangebot (Kleins\u00e4uger) und die Nahrungsnutzung w\u00e4hrend der Nestlingszeit untersucht. Die Nutzung der umgestalteten Fl\u00e4chen durch Greifv\u00f6gel zum Nahrungserwerb wurde zu weiterhin konventionell bewirtschafteten Bereichen bzw. Fl\u00e4chen verglichen.<br \/>\n\u00b7\tLeitarten der offenen Landschaft: F\u00fcr Feldhamster, Feldhase, Rebhuhn und Grauammer wurden die Abundanzen im EU SPA bzw. auf Teilfl\u00e4chen davon ermittelt. Auch die Habitatnutzung dieser Arten in Bezug auf die durchgef\u00fchrten Managementma\u00dfnahmen stand im Mittelpunkt dieser Analyse.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Im Projektzeitraum konnten 36.500 Meter ein- bis sechsreihige Feldhecken und Feldgeh\u00f6lze auf verschiedenen Standorten im Projektgebiet gepflanzt werden. Umgerechnet auf drei Reihen ergibt sich eine L\u00e4nge von 22.400 Meter und umgerechnet auf eine Reihe wurden 67.205 Meter Feldhecken gepflanzt.<br \/>\nZus\u00e4tzlich und in Abstimmung mit der Oberen Naturschutzbeh\u00f6rde Sachsen-Anhalt wurden auf 15.110 m\u00b2 Streuobstfl\u00e4che neu angelegt und vorhandene Streuobstwiesen um 1.250 m\u00b2 erweitert. Als Pflanzmaterial wurden insgesamt eingesetzt 46.949 St\u00fcck Str\u00e4ucher und 3.209 St\u00fcck B\u00e4ume.<br \/>\nDie zur Verf\u00fcgung stehende Pflanzbreite schwankte zwischen 2 und 16 Meter und war abh\u00e4ngig von der noch zur Verf\u00fcgung stehenden Wegbreite. Zwei Unlandfl\u00e4chen (Feldinseln) wurden durch die Bepflanzung mit Feldgeh\u00f6lzen \u00f6kologisch aufgewertet.<br \/>\nEntsprechend Flurkataster haben die Hauptwege in der Feldflur eine Wegbreite von 11,30 Meter bzw. 9,53 Meter. Diese Wegbreiten haben sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte immer weiter verringert, so sind viele Wege nur noch 4 Meter bis 6 Meter breit.<br \/>\nDie Projektzielstellung, Anlage von 17 Kilometer Feldhecken dreireihig, wurde erf\u00fcllt bzw. bei Einhaltung der geplanten Mittel deutlich \u00fcberschritten.<br \/>\nIm Projektzeitraum wurden 214 ha Luzerne als Nahrungshabitatfl\u00e4chen f\u00fcr Greifv\u00f6gel von landwirtschaftlichen Betrieben angelegt, was 4,2 % der landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che im EU SPA Hakel entspricht.<br \/>\nHinsichtlich des Schutzes und Entwicklung des Feldhamster und des Feldhasen kommt offensichtlich dem Anbau von Luzerne ebenfalls eine besondere Bedeutung zu.<br \/>\nVon den beteiligten landwirtschaftlichen Betrieben wurden im Projekt 36,56 ha Dauerbrachen (0,7 % der LN im EU SPA Hakel) angelegt bzw. f\u00fcr die Selbstbegr\u00fcnung zur Verf\u00fcgung gestellt. Insbesondere unter dem Aspekt der Verbesserung der Biodiversit\u00e4t (Insekten) und der Verbesserung der Lebensr\u00e4ume f\u00fcr die Leitarten Feldhase und Rebhuhn (Reproduktion, Nahrungsraum, Migrationsweg) kommen den Dauerbrachen in den intensiv genutzten hochproduktiven Ackerbaugebieten, die sich im wesentlichen durch Strukturarmut und sehr gro\u00dfe Schlaggr\u00f6\u00dfen (durchschnittlich 80 bis 100 ha) auszeichnen, grunds\u00e4tzlich gro\u00dfe Bedeutung zu. Dazu sind die Dauerbrachen jedoch zu qualifizieren (Einsaat von standortgerechten Mischungen aus mehrj\u00e4hrigen Kulturen und Ackerkr\u00e4uter mit hohen Wildartenanteil).<br \/>\nWinterbrachen wurden nach der Getreideernte eingerichtet und die Fl\u00e4che erst im Fr\u00fchjahr wieder be-stellt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Alle am Hakelprojekt beteiligten Beh\u00f6rden und landwirtschaftliche Unternehmen wurden am 10.03.2006 zu einer Hakelkonferenz eingeladen. Im Rahmen dieser Konferenz wurden die Ergebnisse pr\u00e4sentiert und ein Vorschlag (an das Land Sachsen-Anhalt) zur langfristigen Etablierung der praktischen Ma\u00dfnahmen in der Hakelregion unterbreitet um die mit dem Hakelprojekt begonnene positive Entwicklung der Biodiversit\u00e4t im EU SPA Hakel langfristig fortzuf\u00fchren. Im Untersuchungsgebiet wurden am Projektende f\u00fcnf Aufsteller mit jeweils zwei Lehrtafeln zur Information und Pr\u00e4sentation des Projekts aufgestellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die im Projekt durchgef\u00fchrten Fl\u00e4chenmanagementma\u00dfnahmen und die Pflanzung von Feldgeh\u00f6lzen und Feldhecken haben in unterschiedlichem Ma\u00dfe zum Schutz der Greifv\u00f6gel und der weiteren Charakterarten der Agrarlandschaft im nord\u00f6stlichen Harzvorland beigetragen.<br \/>\nF\u00fcr die Greifvogelarten des EU SPA Hakel sind die durchgef\u00fchrten Feldheckenanpflanzungen sowohl indirekt als auch direkt positiv zu bewerten. Durch die Schaffung neuer R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Kleins\u00e4uger (Echte M\u00e4use\/W\u00fchlm\u00e4use) k\u00f6nnen nach der Ernte und Neubestellung die angrenzenden Felder schneller und in h\u00f6heren Dichten besiedelt werden. Perspektivisch wachsen mit den gepflanzten Baumreihen neue Horsttr\u00e4ger heran, da die derzeit in der offenen Landschaft haupts\u00e4chlich genutzten Pappelwindschutzstreifen \u00fcberaltern und z. T. schon zusammenbrechen.<br \/>\nAls wesentliche Ma\u00dfnahme zum Schutz und Entwicklung des Greifvogelbestandes hat sich der Anbau von Luzerne (214 ha) herausgestellt. Die Luzerneschl\u00e4ge wurden von allen haupts\u00e4chlich Kleins\u00e4uger ja-genden Greifvogelarten bevorzugt zur Nahrungssuche genutzt. Selbstbegr\u00fcnte Dauerbrachen und gem\u00e4hte Stilllegungsfl\u00e4chen mit Ackergrasansaat verbessern die Nahrungsverf\u00fcgbarkeit f\u00fcr den M\u00e4usebussard und z. T. f\u00fcr den Rotmilan. Pflege und Offenhaltung von Dauergr\u00fcnland ist besonders als Nahrungshabitat f\u00fcr den M\u00e4usebussard als positiv zu bewerten, auch nutzen Schreiadler solche Fl\u00e4chen.<br \/>\nZur weiteren Gestaltung der offenen Agrarlandschaft sollten die Pflege und Erweiterung der Anpflanzungen, ein vergr\u00f6\u00dfertes Fl\u00e4chenmanagement (insbesondere Erh\u00f6hung des Luzerneanbaus und der Dauerbrachenfl\u00e4chen) und die Fortsetzung der wissenschaftlichen Begleitung z\u00e4hlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In der Magdeburger B\u00f6rde und dem angrenzenden Harzvorland hat es in den letzten Jahrzehnten vielf\u00e4ltige Ver\u00e4nderungen in der Bewirtschaftung und Nutzung der Landschaft gegeben. 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