  {"id":22535,"date":"2026-02-01T10:32:03","date_gmt":"2026-02-01T09:32:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/19087-01\/"},"modified":"2026-02-01T10:32:05","modified_gmt":"2026-02-01T09:32:05","slug":"19087-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/19087-01\/","title":{"rendered":"Interdisziplin\u00e4res Umweltsymposium: Neue Wege in der Landwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In der Bundesrepublik Deutschland ist sp\u00e4testens seit dem Auftreten von BSE und MKS die Landwirtschaft verst\u00e4rkt in das \u00f6ffentliche Interesse ger\u00fcckt. Das Umweltsymposium will einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion \u00fcber die Zukunft der deutschen Landwirtschaft leisten, indem sowohl innovative und umfassende agrarwissenschaftliche Forschungsans\u00e4tze als auch politisch vorgegebene Rahmenbedingungen mit den verschiedenen Akteuren aus Politik, Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis und unter Ber\u00fccksichtung der Verbraucherinteressen diskutiert werden sollen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Umweltsymposium ist eine zweit\u00e4gige Veranstaltung mit folgenden f\u00fcnf Vortragsbl\u00f6cken:<br \/>\n\u00b7\tLandwirtschaft im Wandel: Vom Holzflug zur Agrarfabrik,<br \/>\n\u00b7\tTierhaltung und Seuchenhygiene,<br \/>\n\u00b7\tUmweltchemikalien in der Landwirtschaft,<br \/>\n\u00b7\tNeue Wege in der Landwirtschaft,<br \/>\n\u00b7\tAgrar\u00f6konomie &#8211; Stand und Perspektiven, und einer abschlie\u00dfende Podiumsdiskussion:<br \/>\n\u00b7\tAgrarpolitik &#8211; Stand und Perspektiven.<br \/>\nInnerhalb der einzelnen Vortragsbl\u00f6cke werden zun\u00e4chst je zwei bis drei eingeladene Referenten aus ihrer jeweiligen Fachdisziplin das Problemfeld beleuchten. Anschlie\u00dfend werden die Beitr\u00e4ge im Plenum diskutiert. In der sich anschlie\u00dfenden Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verb\u00e4nden etc. sollen die komplex miteinander verbundenen Problemfelder einer w\u00fcnschenswerten Neuorientierung in der Landwirtschaft abschlie\u00dfend er\u00f6rtert und diskutiert werden. Um die Ergebnisse der Veranstaltung auch einem gr\u00f6\u00dferen Publikum zug\u00e4nglich zu machen und um den interdisziplin\u00e4ren Austausch zwischen den Fachdisziplinen zu f\u00f6rdern, sollen die Beitr\u00e4ge in der Reihe Vortr\u00e4ge und Studien des Zentrum f\u00fcr Umweltforschung publiziert werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das am 26. und 27. November 2001 durchgef\u00fchrte Symposium in der Aula des M\u00fcnsterschen Schlosses hat mit ca. 300 angemeldeten Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet eine hervorragende Reso-nanz gefunden. Das Auditorium war &#8211; wie auch die Auswahl der Referenten &#8211; ausgewogen; neben Wissenschaftlern und Studenten fanden sich unter den Teilnehmern Vertreter von Wirtschaftsunternehmen, Beh\u00f6rden und Umweltinitiativen sowie Landwirte und interessierte B\u00fcrger. Aufgrund der F\u00f6rderung durch die Âé¶¹´«Ã½ konnte auf die Erhebung einer Teilnahmegeb\u00fchr verzichtet werden.<br \/>\nDas Symposium konnte ohne Abweichungen vom Programm durchgef\u00fchrt werden. Die Beitr\u00e4ge der Referenten bewegten sich fachlich auf einem hohen Niveau, wobei aber der Bitte des Zentrums f\u00fcr Umweltforschung um eine allgemeinverst\u00e4ndliche Darstellungsweise Rechnung getragen wurde. Die gro\u00dfz\u00fcgig eingeplante Zeit zwischen den Vortragsbl\u00f6cken wurde zu sehr engagierten Diskussionen genutzt. In der abschlie\u00dfenden Podiumsdiskussion wurden die Ergebnisse und Kernthesen noch einmal zusammengefasst und ein abschlie\u00dfendes Fazit gezogen.<br \/>\nBesonderes Interesse fand der mit ca. 80 Teilnehmern sehr gut besuchte Abendvortrag im Festsaal des Rathauses, dessen Intention es war, den Teilnehmern einige Perspektiven einer globalen Landschaft im 21. Jahrhundert zu vermitteln und der zu einer z.T. sehr kontrovers gef\u00fchrten Diskussion f\u00fchrte.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Informations- und Werbeaktivit\u00e4ten: F\u00fcr die Veranstaltung wurde mit pers\u00f6nlich adressierten Briefen und beigef\u00fcgten Programmen geworben. Auf die F\u00f6rderung durch die Âé¶¹´«Ã½ wurde auf den Programmen und dem Ank\u00fcndigungsplakat mit dem Stiftungssignet hingewiesen. Grundlage der Rundschreiben war der mehr als 7.000 Adressen umfassende Verteiler des Zentrums f\u00fcr Umweltforschung, in dem unter anderem alle wesentlichen mit dem Umwelt- und Verbrauscherschutz befassten Beh\u00f6rden, Verb\u00e4nde, Unternehmen und sonstigen Einrichtungen erfasst sind. Erg\u00e4nzend wurden ca. 1000 Landwirte angeschrieben, deren Adressen dem Zentrum f\u00fcr Umweltforschung von der Land-wirtschaftskammer Westfalen-Lippe zur Verf\u00fcgung gestellt wurden.<br \/>\nDie regionalen und \u00fcberregionalen Medien wurden mehrfach vom Zentrum f\u00fcr Umweltforschung und von der Pressestelle der Universit\u00e4t M\u00fcnster auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Dar\u00fcber hinaus wurde das Symposium in den Tagungskalendern der relevanten Fachzeitschriften angek\u00fcndigt. Insgesamt war das Interesse der elektronischen und der Printmedien gro\u00df. Dies schlug sich in Live-Interviews und zahlreichen Berichten in den Tageszeitungen sowie in Fachzeitschriften nieder.<br \/>\nDokumentation: Die Beitr\u00e4ge der Veranstaltung wurden in einem Tagungsband zusammengefasst, der \u00fcber das Zentrum f\u00fcr Umweltforschung seit Anfang Mai 2002 erh\u00e4ltlich ist. Wie in den Vorjahren ist die-ser Band im ecomed Verlag, Landsberg\/Lech erschienen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>gezogen.<br \/>\nBesonderes Interesse fand der mit ca. 80 Teilnehmern sehr gut besuchte Abendvortrag im Festsaal des Rathauses, dessen Intention es war, den Teilnehmern einige Perspektiven einer globalen Landschaft im 21. Jahrhundert zu vermitteln und der zu einer z.T. sehr kontrovers gef\u00fchrten Diskussion f\u00fchrte.  <\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Informations- und Werbeaktivit\u00e4ten: F\u00fcr die Veranstaltung wurde mit pers\u00f6nlich adressierten Briefen und beigef\u00fcgten Programmen geworben. Auf die F\u00f6rderung durch die Âé¶¹´«Ã½ wurde auf den Programmen und dem Ank\u00fcndigungsplakat mit dem Stiftungssignet hingewiesen. Grundlage der Rundschreiben war der mehr als 7.000 Adressen umfassende Verteiler des Zentrums f\u00fcr Umweltforschung, in dem unter anderem alle wesentlichen mit dem Umwelt- und Verbrauscherschutz befassten Beh\u00f6rden, Verb\u00e4nde, Unternehmen und sonstigen Einrichtungen erfasst sind. Erg\u00e4nzend wurden ca. 1000 Landwirte angeschrieben, deren Adressen dem Zentrum f\u00fcr Umweltforschung von der Land-wirtschaftskammer Westfalen-Lippe zur Verf\u00fcgung gestellt wurden.<br \/>\nDie regionalen und \u00fcberregionalen Medien wurden mehrfach vom Zentrum f\u00fcr Umweltforschung und von der Pressestelle der Universit\u00e4t M\u00fcnster auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Dar\u00fcber hinaus wurde das Symposium in den Tagungskalendern der relevanten Fachzeitschriften angek\u00fcndigt. Insgesamt war das Interesse der elektronischen und der Printmedien gro\u00df. Dies schlug sich in Live-Interviews und zahlreichen Berichten in den Tageszeitungen sowie in Fachzeitschriften nieder.<br \/>\nDokumentation: Die Beitr\u00e4ge der Veranstaltung wurden in einem Tagungsband zusammengefasst, der \u00fcber das Zentrum f\u00fcr Umweltforschung seit Anfang Mai 2002 erh\u00e4ltlich ist. Wie in den Vorjahren ist die-ser Band im ecomed Verlag, Landsberg\/Lech erschienen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass das Ziel der Veranstaltung, die strittigen Fragen des aktuellen Themas Neue Wege in der Landwirtschaft herauszugreifen und durch hochqualifizierte Experten referieren zu lassen, in umfassender Weise erreicht werden konnte. Die weitere Intention des Sym-posiums, n\u00e4mlich durch die Information einer breiteren \u00d6ffentlichkeit einen aktiven Beitrag zur Umweltbildung zu leisten, konnte ebenfalls erf\u00fcllt werden. Hierauf wirkte sich insbesondere der Verzicht auf Teil-nehmergeb\u00fchren sowie die gezielte \u00d6ffentlichkeitsarbeit positiv aus. Beide Ma\u00dfnahmen waren durch die F\u00f6rderung durch die Âé¶¹´«Ã½ erm\u00f6glicht worden.<br \/>\nDie Zusammenstellung der Kernthesen und Abstracts der einzelnen Referate in Form einer Pressehandreichung fand nicht nur bei den angereisten Journalisten, sondern auch bei vielen Teilnehmern ein reges Interesse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In der Bundesrepublik Deutschland ist sp\u00e4testens seit dem Auftreten von BSE und MKS die Landwirtschaft verst\u00e4rkt in das \u00f6ffentliche Interesse ger\u00fcckt. 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