  {"id":22531,"date":"2023-07-13T15:21:42","date_gmt":"2023-07-13T13:21:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/19079-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:21:43","modified_gmt":"2023-07-13T13:21:43","slug":"19079-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/19079-01\/","title":{"rendered":"Umweltinformationsvermittlung zum Thema Wald im Gebirge"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Aus Anlass des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahres der Berge 2002 wird die Stiftung Wald in Not im<br \/>\nRahmen ihres Informationsauftrages das Thema Wald im Gebirge in einer Informationskampagne herausstellen. Dabei soll verdeutlicht werden, dass die Schutzfunktion der Bergw\u00e4lder durch Umwelteinfl\u00fcsse gef\u00e4hrdet ist und Ma\u00dfnahmen zur Pflege und Sanierung der Schutzw\u00e4lder notwendig sind, um diese zu erhalten. Die Stiftung kann dabei an ihre bisherigen Aktivit\u00e4ten zur Er-haltung des Bergwaldes ankn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenWichtiger Bestandteil der Informationskampagne ist ein Faltblatt mit dem Titel Wald im Gebirge &#8211; Lebensversicherung und Lebensraum. Es erg\u00e4nzt die in einem vorhergehenden Projekt erarbeitete Brosch\u00fcre Ohne Schutzwald gehts bergab!, die auch im Rahmen der Informationskampagne eingesetzt werden soll. Ebenfalls soll das Internetangebot der Stiftung um das Thema Wald im Gebirge erg\u00e4nzt werden.<br \/>\nEingerichtet wird dar\u00fcber hinaus im Waldinformationszentrum F\u00fcssen\/Ziegelwies eine Informationsausstellung und ein Lehrpfad der Stiftung zum Thema Wald im Gebirge. Damit sollen, neben der \u00f6rtlichen Bev\u00f6lkerung und den Schulen, vor allem die Urlauber im Allg\u00e4u und im benachbarten Tirol angesprochen und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bem\u00fchungen zum Schutz des Bergwaldes geweckt werden. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Deutschen Alpenverein wird ein seit Mitte der 80er Jahre laufendes Gemeinschaftsprojekt zur Entwicklung einer \u00dcbergangsstrategie zum Schutz des Bergwaldes auf der Projektfl\u00e4che Karlstein bei Bad Reichenwald vorgestellt.<br \/>\nIn einer weiteren Veranstaltung im Ostallg\u00e4u wird, in Zusammenarbeit mit den \u00f6rtlichen Waldbesitzern und Kommunen, der Beitrag einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Bergwaldes durch seine Eigent\u00fcmer f\u00fcr den Erhalt der Schutzfunktion und zum Schutz von Umwelt und Klima dargestellt. Beide Veranstaltungen dienen auch dem Informationsaustausch und der Fachdiskussion zwischen den unterschiedlichen Fachdisziplinen.<br \/>\nDurch die Entwicklung von Anzeigenmotiven und die Ver\u00f6ffentlichung als F\u00fcllanzeigen wird ebenfalls auf das Thema und die Informationsmaterialien hingewiesen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Mit dem Projekt konnte die Stiftung Wald in Not eine wichtige Erg\u00e4nzung zu den Aktivit\u00e4ten anderer Organisationen und der Bundesregierung zum Internationalen Jahr der Berge 2002 liefern, da nach Ein-sch\u00e4tzung der Stiftung das Thema Wald im Gebirge zu kurz kam.<br \/>\nAls Informationsmaterialien konnten eingesetzt werden die Brosch\u00fcre Ohne Schutzwald geht`s bergab, die in einem vorhergehenden Projekt erstellt wurde, und das neue Info-Faltblatt Der Bergwald &#8211; Lebensversicherung und Lebensraum. Beide stellte die Stiftung den Forst\u00e4mtern im Alpenraum, sowie Umwelt- und Naturschutzorganisationen in gr\u00f6\u00dferer St\u00fcckzahl f\u00fcr deren Veranstaltungen zu Verf\u00fcgung. Zahlreiche Einzelanfragen wurden beantwortet.<br \/>\nDie Stiftung selbst war pr\u00e4sent bei der Er\u00f6ffnungsveranstaltung zum Internationalen Jahr der Berge  am 15.02.2002 in M\u00fcnchen, der 4. Bergwaldkonferenz zum Bergwaldprotokoll der Alpenkonvention vom 27.bis 29.05.2002 in Grainau und bei der Abschlussveranstaltung zum Internationalen Jahr der Berge  am 22.11.2002 in Quedlinburg. Des Weiteren hat sich die Stiftung am Symposium 25 Jahre Alpen-schutz des Deutschen Alpenvereins vom 14. bis 16. Juni in Berchtesgaden beteiligt. Sie konnte dort das Informations-Faltblatt Der Bergwald &#8211; Lebensversicherung und Lebensraum vorstellen. Im Rahmen der Tagung wurde eine Exkursion zur Projektfl\u00e4che Schutzwaldsanierung Karlstein &#8211; \u00dcbergangsstrategie zur Sicherung der Schutzfunktion des Bergwaldes angeboten. Das Projekt wird von der Stiftung ge-meinsam mit dem Dt. Alpenverein seit 1986 betrieben. Die Projektfl\u00e4che und die bisherigen Ergebnisse des Projektes wurden den Exkursionsteilnehmern vorgestellt.<br \/>\nDes Weiteren veranstaltete die Stiftung am 18.09. in Pfronten\/Allg\u00e4u eine Informationstagung zum Thema: Ohne Schutzwald geht\u00b4s bergab &#8211; welchen Beitrag leistet eine nachhaltige Nutzung zur Erhaltung der Schutzfunktion unserer Bergw\u00e4lder. An der Tagung nahmen rund einhundert Interessierte teil. In den Vortr\u00e4gen und der Diskussion wurde die Bedeutung der Waldwirtschaft im Gebirge f\u00fcr die Erhaltung der Schutzfunktion deutlich. Um die Waldbewirtschaftung aufrecht zu erhalten, sollten die Waldbauern eine vergleichbare F\u00f6rderung erhalten, wie die Almbauern. Die Ergebnisse sind in einer Dokumentation ver\u00f6ffentlicht worden.<br \/>\nIm Walderlebniszentrum F\u00fcssen-Ziegelwies f\u00f6rderte die Stiftung im Rahmen des Projektes die Anlage eines Bergwaldpfades, sowie den Aufbau der Ausstellung Der Bergwald &#8211; Lebensraum und Lebensversicherung. Das Walderlebniszentrum wurde am 16.12.2002 seiner Bestimmung \u00fcbergeben. Es ist Teil des Tourismusnetzwerkes Allg\u00e4u\/Tirol &#8211; Vitales Land und zeichnet sich besonders durch seine grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit aus. Die Stiftung Wald in Not, die sich in der Region Ostallg\u00e4u schon seit vielen Jahren f\u00fcr die Erhaltung des Bergwaldes engagiert, unterst\u00fctzt das Walderlebniszentrum im Rahmen seines Informationsauftrages. Dort haben Erwachsene und Kinder, Einheimische und Kurg\u00e4ste die M\u00f6glichkeit, den Wald im Alpenraum mit allen Sinnen zu erleben. Sie erfahren etwas \u00fcber die Bedeutung der Erhaltung der Bergw\u00e4lder mit ihren vielf\u00e4ltigen Schutzfunktionen, die zunehmend durch Umweltver\u00e4nderungen gef\u00e4hrdet sind.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das im Rahmen des Projektes entwickelte Informationsfaltblatt Der Bergwald &#8211; Lebensversicherung und Lebensraum wurde in zahlreichen Pressever\u00f6ffentlichungen vorgestellt. Ebenso die Brosch\u00fcre Ohne Schutzwald geht\u00b4s bergab. Daneben konnte die Stiftung in zahlreichen Tageszeitungen und Zeit-schriften kostenlos Anzeigen schalten, die auf das Informationsangebot zum Bergwald aufmerksam machten. \u00dcber die Informationstagung in Pfronten sind Berichte in der Fachpresse, sowie in der lokalen Presse erschienen. Die Tagungsdokumentation wurde ebenfalls in der Fachpresse vorgestellt. Im Mitteilungsblatt der Stiftung Wald in Not Aktuell wurde \u00fcber die verschiedenen Aktionen berichtet.<br \/>\nDes Weiteren hat die Stiftung auf ihrer Internet-Homepage besonders auf das Internationale Jahr der Berge und ihre Aktivit\u00e4ten dazu hingewiesen. Das neue Info-Faltblatt sowie die Informationsbrosch\u00fcre k\u00f6nnen im Internet als PDF-Datei eingesehen bzw. heruntergeladen werden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Projekt Umweltinformationsentwicklung zum Thema Wald im Gebirge war eine gute Erg\u00e4nzung der sonstigen Themenangebote im Rahmen des Internationalen Jahres der Berge 2002, davor allem das Thema Bergwald von wenigen Organisationen angesprochen worden ist. Die Stiftung konnte auf die Bedrohung der Schutzfunktion der Bergw\u00e4lder aufmerksam machen und die auf die Notwendigkeit weiterer Ma\u00dfnahmen zur Sanierung und Wiederaufforstung gesch\u00e4digter Waldfl\u00e4chen hinweisen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Aus Anlass des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahres der Berge 2002 wird die Stiftung Wald in Not im Rahmen ihres Informationsauftrages das Thema Wald im Gebirge in einer Informationskampagne herausstellen. 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