  {"id":22356,"date":"2025-06-25T10:32:48","date_gmt":"2025-06-25T08:32:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/33297-01\/"},"modified":"2025-06-25T10:32:50","modified_gmt":"2025-06-25T08:32:50","slug":"33297-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/33297-01\/","title":{"rendered":"Regulierung von Massenvorkommen des Jakobs-Greiskrautes (Senecio jacobaea L.) durch nat\u00fcrliche Antagonisten"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In extensiv genutzten, naturschutzfachlich wertvollen Gr\u00fcnlandbest\u00e4nden ist seit Mitte der 2000er-<br \/>\nJahre deutschlandweit eine starke Ausbreitung des Jakobs-Greiskrautes (syn. Jakobs-Kreuzkraut,<br \/>\n\u0084JKK\u0093, Jacobaea vulgaris Gaertn., Senecio jacobaea L.) zu beobachten. Aufgrund der von dieser<br \/>\nPflanzenart produzierten Fra\u00dfgifte (Pyrrolizidin-Alkaloide, \u0084PAs\u0093) ist von einer potenziellen<br \/>\nGesundheitsgef\u00e4hrdung f\u00fcr Menschen und Tiere auszugehen. Pyrrolizidin-Alkaloide k\u00f6nnen vom<br \/>\nMenschen beispielsweise \u00fcber Honig aufgenommen werden, von Tieren in der Regel \u00fcber<br \/>\nFutterkonserven (Heu, Heulage oder Silage). Durch die potenzielle Vergiftungsgefahr gef\u00e4hrden<br \/>\nJakobs-Greiskraut-Massenvorkommen die Nutzbarkeit und Akzeptanz naturschutzfachlich wertvoller,<br \/>\nartenreicher extensiv genutzter Gr\u00fcnlandbest\u00e4nde. Klassische Verfahren zur Bek\u00e4mpfung wie<br \/>\nNutzungsintensivierung, Umbruch und Herbizideinsatz beschr\u00e4nken sich in ihrer Wirkung nicht auf das<br \/>\nJakobs-Greiskraut und gef\u00e4hrden somit die sch\u00fctzenswerte artenreiche Gr\u00fcnlandvegetation.<br \/>\nNeben vermutlich naturschutzfachlich vertretbaren mechanische Bek\u00e4mpfungsstrategien wie M\u00e4hen<br \/>\nund Mulchen ist eine weitere Option der Einsatz von in hohen Initialdichten ausgebrachter herbivorer<br \/>\nAntagonisten. Bisher liegen Erfahrungen zum Erfolg dieser Ma\u00dfnahme aber nur aus L\u00e4ndern vor, in<br \/>\ndenen Jakobs-Greiskraut und dessen Antagonisten nicht heimisch sind. Im nat\u00fcrlichen<br \/>\nVorkommensgebiet erscheint der gezielte Einsatz nat\u00fcrlicher Antagonisten insbesondere auf Fl\u00e4chen<br \/>\nsinnvoll, die aufgrund ihres Mikroreliefs, fortgeschrittener Verbuschung oder hoher<br \/>\nBodenwassergehalte schlecht oder nicht befahrbarer sind; auf Fl\u00e4chen mit mechanischen<br \/>\nRegulierungsma\u00dfnahmen k\u00f6nnte der zus\u00e4tzliche Einsatz von Antagonisten die Regulierung der<br \/>\nJakobs-Greiskraut-Best\u00e4nde verbessern. Ziel des Forschungsprojektes war es daher zu untersuchen,<br \/>\nwelche M\u00f6glichkeiten nat\u00fcrliche Antagonisten zur Regulierung der Jakobs-Greiskraut-Best\u00e4nde bieten, von welchen Rahmenbedingungen (z.B. Landschaftsstruktur) der Erfolg der Ma\u00dfnahme<br \/>\nbeeinflusst wird und ob es neben den bereits bekannten Arten noch weitere vielversprechende<br \/>\nAntagonisten gibt. Am Ende sollen den Nutzern extensiv bewirtschafteten Gr\u00fcnlands wirkungsvolle,<br \/>\nnaturschutzkonforme Ma\u00dfnahmen zur Regulierung der Jakobs-Greiskraut-Best\u00e4nde an die Hand<br \/>\ngeben werden<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIn AP 1 wurden mit Stand 2019 insgesamt 15 Studienfl\u00e4chen identifiziert und auf diesen Fl\u00e4chen Dauerquadrate zur j\u00e4hrlichen Vegetationserfassung installiert. Auf zehn der Fl\u00e4chen wurde Tyria jacobaeae in zwei verschiedenen Dichten (j\u00e4hrlich 50 oder einmalig 500 Raupen) ausgebracht, f\u00fcnf Fl\u00e4chen mit nat\u00fcrlichem Vorkommen von T. jacobaeae dienten als Vergleichsgruppe. Die Anzahl und Deckung der Jakobs-Greiskraut-Pflanzen sowie das Vorkommen verschiedener Antagonistenarten auf den Fl\u00e4chen wurden j\u00e4hrlich erfasst. Von Longitarsus jacobaeae standen aufgrund von Schwierigkeiten bei der Vermehrung nicht gen\u00fcgend Tiere f\u00fcr Aussatzversuche zur Verf\u00fcgung. Da die Art auf allen Studienfl\u00e4chen bereits nat\u00fcrlicherweise vorkommt, wurde stattdessen eine Bestandserfassung mittels Bodenfallen durchgef\u00fchrt und mithilfe eines allgemeinen Regressionsmodells der Einfluss verschiedener Umweltfaktoren auf die Abundanz des Flohk\u00e4fers untersucht.<br \/>\nIn AP 2 wurde ein K\u00e4figversuch durchgef\u00fchrt, in dem das Wachstum der Jakobs-Greiskraut-Pflanzen unter verschiedene Kombinationen von Mahdterminen und Tyria-Raupen getestet wurde. Au\u00dferdem wurde in einem Freilandversuch untersucht, wie sich die Mahd mittels Mulcher beziehungsweise Balkenm\u00e4her auf die Tiere auswirkt. Hierzu wurde jeweils die Anzahl Tyria-Raupen vor sowie zwei Stunden nach der Mahd aufgenommen und zwischen beiden Methoden verglichen.<br \/>\nIn AP 3 wurde das Vorkommen verschiedener weiterer Antagonistenarten erfasst und anhand dieser Daten vier Arten identifiziert, die ab 2018 in K\u00e4figexperimenten an Jakobs-Greiskraut getestet werden sollten. Diese vier Arten sind Aphis jacobaeae, Haplothrips senecionis, Contarinia jacobaeae und Botanophila seneciella. W\u00e4hrend die beiden letztgenannten Arten nicht vermehrt werden konnten, wurden A. jacobaeae und H. senecionis in zwei K\u00e4figexperimenten auf ihr Potenzial zur biologischen Kontrolle von Jakobs-Greiskraut untersucht. Hierzu wurden JKK-Pflanzen in Gazek\u00e4figen separiert und mit verschiedenen Dichten der beiden Gegenspieler beimpft. Als Kontrolle dienten Pflanzen ohne Insektenbefall. Im Rahmen einer CAU-internen Kooperation mit der AG Biochemische \u00d6kologie und Molekulare Evolution (Prof. Dr. Dietrich Ober) wurde au\u00dferdem der PA-Gehalt der Versuchspflanzen bestimmt.<br \/>\nIn AP 4 wurden in einem Umkreis von 1000 m um die Studienfl\u00e4chen Biotoptypen und Jakobs-Greiskraut-Vorkommen kartiert. Diese Daten wurden mittels einer GIS-basierte Landschaftsanalyse ausgewertet, um Einfl\u00fcsse der Landschaft auf das Vorkommen von Tyria jacobaeae zu identifizieren. <\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>In AP 1 war die Ansiedelung des Blutb\u00e4ren auf den Studienfl\u00e4chen bis auf einzelne Ausnahmen erfolgreich. Durch das Verfahren konnte in einzelnen Jahren bzw. auf einzelnen Fl\u00e4chen eine Reduktion der Jakobs-Greiskraut-Best\u00e4nde erreicht werden. Gleichzeitig nahm aber in allen drei Versuchsgruppen die mittlere Individuenzahl des Jakobs-Greiskrautes zu. Hierbei wurden auch die Auswirkungen des Hitzesommers 2018 sichtbar, der vielerorts zur vermehrten Bildung von Offenbodenstellen und dadurch einer verst\u00e4rkten Keimung des Jakobs-Greiskrautes im Folgejahr f\u00fchrte. In Bezug auf L. jacobaeae zeigte sich, dass die Art in Schleswig-Holstein weit verbreitet ist. Temperatursummen, Niederschlag sowie die Verf\u00fcgbarkeit von Nahrungspflanzen (Rosetten und generative Jakobs-Greiskraut-Pflanzen) korrelierten deutlich positiv mit den Abundanzen des Flohk\u00e4fer. Zudem zeigte sich eine negative Korrelation der Flohk\u00e4fer-Abundanzen mit der Anzahl an Keimlingen des Jakobs-Greiskrautes, die m\u00f6glicherweise auf St\u00f6rereignisse des Bodens zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<br \/>\nIn AP 2 stellte sich der Balkenm\u00e4her als die f\u00fcr Tyria jacobaeae deutlich vertr\u00e4glichere Methode dar und es wurden im Vergleich zum Mulcher signifikant mehr Raupen wiedergefunden.<br \/>\nIn AP 3 stellte sich Aphis jacobaeae als bemerkenswert effizienter Gegenspieler des Jakobs-Greiskrautes heraus. Eine Dichte von 25 Blattl\u00e4usen \/ Pflanze war ausreichend f\u00fcr eine rasche Vermehrung der Tiere und konnte das Pflanzenwachstum im Vergleich zur Kontrolle signifikant reduzieren, teilweise auch Pflanzen zum Absterben bringen. Warme, trockene Witterung f\u00f6rderte erwartungsgem\u00e4\u00df die Vermehrung der Tiere. Haplothrips senecionis vermehrte sich nicht im gleichen 4<br \/>\nMa\u00dfe und sch\u00e4digte auch in hohen Dichten die Pflanzen weniger stark als erwartet. Begleitende Analysen zum PA-Gehalt der Pflanzen zeigten eine hohe inter- und intraindividuelle Variation im PA-Spektrum. Contarinia jacobaeae und Botanophila seneciella erscheinen aufgrund ihrer schlechten Vermehrbarkeit unter Laborbedingungen als zur biologischen Kontrolle wenig geeignet.<br \/>\nDie in AP 4 durchgef\u00fchrte Landschaftsanalyse zeigte, dass nat\u00fcrliche Tyria-Massenbest\u00e4nde zum einen mit mehr, jedoch kleineren Jakobs-Greiskraut-Best\u00e4nden im 1000 m-Radius assoziiert waren als Fl\u00e4chen ohne nat\u00fcrliche Tyria-Vorkommen. Zus\u00e4tzlich wurden signifikant mehr Einzelpflanzen sowie ein leicht h\u00f6herer Fl\u00e4chenanteil von Hecken und Knicks im Umkreis der Tyria-Massenbest\u00e4nde gefunden. In Bezug auf die Landschaftskomposition wurden keine Effekte gefunden. <\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Projektes werden in enger Kooperation mit der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und dem Landesamt f\u00fcr Landwirtschaft, Umwelt und l\u00e4ndliche R\u00e4ume (LLUR) in Schleswig-Holstein im Rahmen gemeinsamer Publikationen \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht. Im Juli 2017 wurde hierzu das Projekt w\u00e4hrend eines Pressetermins den Vertretern verschiedener Medien vorgestellt. Au\u00dferdem wurde das Projekt w\u00e4hrend des von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein organisierten Treffens der JKK-Projektarbeitsgemeinschaft (23.11.2017) sowie bei einem Workshop der NABU-Naturschutzstation M\u00fcnsterland e.V. (08.11.2018) pr\u00e4sentiert. Erste Ergebnisse wurden auf den internationalen Fachtagungen Ecology Across Borders (11.12.-14.12.2017 in Gent) sowie auf der Jahrestagung der Gesellschaft f\u00fcr \u00d6kologie (10.09.-14.09.2018) in Wien dargestellt. Derzeit werden die Daten f\u00fcr die Publikation in wissenschaftlichen Fachzeitschriften aufbereitet. Zudem wurde ein Praxisleitfaden zur Vermehrung und Ansiedlung der Blutb\u00e4ren erstellt, der in K\u00fcrze auf der Homepage der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein ver\u00f6ffentlicht werden wird. <\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Aufgrund der weiten Verbreitung von L. jacobaeae in Schleswig-Holstein kann davon ausgegangen werden, dass die Art in der Lage ist, neue Jakobs-Greiskraut-Best\u00e4nde z\u00fcgig und ohne menschliche Hilfe zu besiedeln. Wegen der aufwendigen Vermehrung des Flohk\u00e4fers stellt ein zus\u00e4tzliches Ausbringen dieses Gegenspielers in wirkungsvollen Dichten keine effiziente Ma\u00dfnahme dar. Die Blattlaus Aphis jacobaeae erscheint im K\u00e4figversuch als effizienter Gegenspieler, es fehlen entsprechende Erfahrungen aus dem Freiland. Hingegen war die Ansiedlung des Blutb\u00e4ren Tyria jacobaeae in Massenbest\u00e4nden des Jakobs-Greiskrautes in den meisten F\u00e4llen erfolgreich und f\u00fchrte teilweise auch zu einer Reduktion der Jakobs-Greiskraut-Best\u00e4nde. Es erscheint sinnvoll, im ersten Jahr zun\u00e4chst eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl Raupen auszusetzen und dann in den Folgejahren bei Bedarf weitere Tiere nachzusetzen, bis sich ein stabiler Bestand etabliert hat. Ein Zeitrahmen von mindestens drei Jahren ist auch seitens der Biologie des zwei- bis mehrj\u00e4hrigen Jakobs-Kreuzkrautes angebracht. Gegebenenfalls sind jedoch weitere, umweltvertr\u00e4gliche Ma\u00dfnahmen, wie etwa eine regelm\u00e4\u00dfige Mahd der Jakobs-Greiskrautbest\u00e4nde mit dem Balkenm\u00e4her, erg\u00e4nzend in Betracht zu ziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In extensiv genutzten, naturschutzfachlich wertvollen Gr\u00fcnlandbest\u00e4nden ist seit Mitte der 2000er- Jahre deutschlandweit eine starke Ausbreitung des Jakobs-Greiskrautes (syn. Jakobs-Kreuzkraut, \u0084JKK\u0093, Jacobaea vulgaris Gaertn., Senecio jacobaea L.) zu beobachten. Aufgrund der von dieser Pflanzenart produzierten Fra\u00dfgifte (Pyrrolizidin-Alkaloide, \u0084PAs\u0093) ist von einer potenziellen Gesundheitsgef\u00e4hrdung f\u00fcr Menschen und Tiere auszugehen. 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