  {"id":22132,"date":"2023-07-13T15:21:06","date_gmt":"2023-07-13T13:21:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/18310-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:21:08","modified_gmt":"2023-07-13T13:21:08","slug":"18310-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/18310-01\/","title":{"rendered":"Informationsvermittlung zum Thema Wald und Boden"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat sich aus den Ergebnissen der Wald\u00f6kosystemforschung und des forstlichen Umweltmonitorrings immer wieder herauskristallisiert, dass Ver\u00e4nderungen im Boden eine entscheidende Rolle im Ursachengef\u00fcge der Waldsch\u00e4den spielen. Der Eintrag von Schadstoffen in den Waldboden stellt ein hohes Gef\u00e4hrdungsrisiko f\u00fcr die W\u00e4lder dar. Dar\u00fcber hinaus kommt dem Wald auch eine wichtige Rolle im Bodenschutz zu. Die Stiftung Wald in Not m\u00f6chte im Rahmen ihres Informationsauftrages das Thema Wald und Boden aufgreifen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenErarbeitung und Herausgabe einer neuen Brosch\u00fcre in der Schriftenreihe Stiftungen mit dem Titel Wald und Boden. Die Brosch\u00fcre wird die verschiedenen Aspekte des Themas Wald und Boden behandeln. Einerseits die Gef\u00e4hrdung unserer Waldb\u00f6den durch den Eintrag von Schadstoffen aus der Umwelt und die damit verbundene Ver\u00e4nderung des Wald\u00f6kosystems, andererseits die Bedeutung des Waldes f\u00fcr den Schutz des Bodens vor allem vor Erosionen.<br \/>\nVeranstaltet wird eine Fachtagung in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum f\u00fcr Wald\u00f6kosystem in G\u00f6ttingen zum Thema Wald und Boden, die sich vor allem an die interessierte \u00d6ffentlichkeit und die forstlichen Praktiker wendet.<br \/>\nDie Stiftung wird des weiteren durch Pressearbeit und mit Hilfe von Anzeigen die \u00d6ffentlichkeit auf das Thema Wald und Boden und ihr Informationsangebot hinweisen. Auch das Internetangebot der Stiftung wird mit einbezogen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Wichtigstes Ergebnis des Projektes ist die Informationsbrosch\u00fcre Gesunde B\u00f6den braucht der Wald!. Sie besch\u00e4ftigt sich mit dem Lebensraum Waldboden und informiert<br \/>\n\u00b7\t\u00fcber die Bodenbildung, als einer unendlichen Geschichte,<br \/>\n\u00b7\t\u00fcber das ausgepr\u00e4gte Leben im Boden, das f\u00fcr seine Fruchtbarkeit von enormer Bedeutung ist,<br \/>\n\u00b7\t\u00fcber die wichtigsten Leistungen des Waldbodens als Schaltstelle f\u00fcr den Stoffkreislauf im Wald, als Hochwasserschutz und als Wasserfilter,<br \/>\n\u00b7\t\u00fcber die Gef\u00e4hrdung der Waldb\u00f6den durch Luftverschmutzung und durch Bodenerosion im Gebirge und<br \/>\n\u00b7\t\u00fcber M\u00f6glichkeiten, den Waldboden zu sch\u00fctzen.<br \/>\nDa die Waldb\u00f6den nicht in beliebigem Ma\u00dfe Schadstoffe speichern k\u00f6nnen, ohne dass es zu Gefahren f\u00fcr Menschen, Tiere und Pflanzen kommt, m\u00f6chte die Stiftung mit der Brosch\u00fcre auch darauf hinweisen:<br \/>\n\u00b7\tdass der Eintrag von Luftschadstoffen in den Waldb\u00f6den weiter verringert werden muss,<br \/>\n\u00b7\tdass ein schonender Umgang der Forstwirtschaft mit den Waldb\u00f6den auf empfindlichen Standorten auch bedeuten kann: \u00d6kologie vor \u00d6konomie und<br \/>\n\u00b7\tdass die Pflege und Sanierung der Alpinen Schutzw\u00e4lder weiter fortgef\u00fchrt werden muss.<br \/>\nMit den B\u00f6den, als unserer Lebensgrundlage &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes -, die uns ern\u00e4hren und auf der wir stehen, besch\u00e4ftigte sich eine Fachtagung am 18.\/19.10.2001 in G\u00f6ttingen, die die Stiftung gemeinsam mit dem Forschungszentrum Wald\u00f6kosysteme durchf\u00fchrte. In den einzelnen Vortr\u00e4gen befassten sich die Referenten mit den vielf\u00e4ltigen Funktionen von B\u00f6den f\u00fcr Mikroorganismen, Pflanzen, Tiere, Menschen aber auch f\u00fcr Energie-, Wasser- und Stoffhaushalt. Diese Funktionen lassen sich auch abstrakter unterteilen in Naturfunktion, hierzu z\u00e4hlen die Lebensraumfunktion und die Regelungsfunktion, und die Kulturfunktion, zu ihr geh\u00f6rt die Nutzungsfunktion und die Sozialfunktion.<br \/>\nDeutlich wurde in den Referaten und der Diskussionen, dass man alle Funktionen der B\u00f6den gleichrangig betrachten und behandeln muss, um einen nachhaltigen und standortgem\u00e4\u00dfen Umgang mit den B\u00f6den zu gew\u00e4hrleisten. Dabei k\u00f6nnen aber wegen der Bewertung und Gewichtung der verschiedenen Funktionen der B\u00f6den Konflikte zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen auftreten. Dies gilt es, durch eine verst\u00e4rkte Information \u00fcber die Bedeutung des Bodenschutzes im Wald abzubauen. Dazu leistet das Projekt einen Beitrag.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die neue Informationsbrosch\u00fcre Gesunde B\u00f6den braucht der Wald! wurde im Rahmen der Tagung Wald und Boden in G\u00f6ttingen auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Die Brosch\u00fcre ist mittlerweile in den verschiedensten Fachzeitschriften besprochen worden. Dar\u00fcber hinaus erscheinen F\u00fclleranzeigen in verschiedenen Tageszeitungen und Fachzeitschriften, in denen auf die Brosch\u00fcre hingewiesen wird. Im Internet ist die Brosch\u00fcre auf der Homepage der Stiftung Wald in Not als pdf-Datei einsehbar bzw. herunterzuladen. Die Tagungsergebnisse werden in einer Tagungsdokumentation, die in der Schriftenreihe des Forschungszentrums Wald\u00f6kosysteme erscheint, ver\u00f6ffentlicht. Mit der Brosch\u00fcre beteiligt sich die Stiftung an der Aktion biologischevielfalt.de des BMU.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Brosch\u00fcre und Tagung sind ein Beitrag zu einer st\u00e4rkeren Diskussion in der \u00d6ffentlichkeit und vor allem in der forstlichen Praxis \u00fcber die Bedeutung des Bodenschutzes im Wald. Damit wird erreicht, dass dem Bodenschutz in der Bewirtschaftung des Waldes gr\u00f6\u00dfere Bedeutung beigemessen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In den letzten Jahren hat sich aus den Ergebnissen der Wald\u00f6kosystemforschung und des forstlichen Umweltmonitorrings immer wieder herauskristallisiert, dass Ver\u00e4nderungen im Boden eine entscheidende Rolle im Ursachengef\u00fcge der Waldsch\u00e4den spielen. Der Eintrag von Schadstoffen in den Waldboden stellt ein hohes Gef\u00e4hrdungsrisiko f\u00fcr die W\u00e4lder dar. 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