  {"id":21965,"date":"2023-07-13T15:20:49","date_gmt":"2023-07-13T13:20:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17993-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:20:52","modified_gmt":"2023-07-13T13:20:52","slug":"17993-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17993-01\/","title":{"rendered":"Nachhaltigkeitszentrum Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Entwicklung eines bundesweiten Netzwerkes zur Vereinheitlichung von Projektentwicklungen f\u00fcr die Erstellung von \u00d6kozentren, Nachhaltigkeitszentren und Regionalkaufh\u00e4usern. Diese Zentren sollen zur St\u00e4rkung des nachhaltigen Konsums beitragen und Hersteller, Handel, Handwerk und Dienstleistung in der Vermarktung unterst\u00fctzen. Entwicklung einer Kommunikationsplattform f\u00fcr alle Projektpartner bzw. Entwicklung einer gemeinsamen internetbasierten Projektentwicklungsplattform und Realisierung einer Fortbildungsreihe zwischen den Projektpartnern zum Ausgleich unterschiedlicher Projektentwicklungs-Know-Hows.Im gesamten Bundesgebiet arbeiten Initiativen und Projektentwicklern an Konzepten f\u00fcr die Errichtung von Regionalzentren. Diese Projektentwicklung unterscheidet sich wesentlich von konventionellen Shopping-Centern, da die Mieter keine Centererfahrung mitbringen und nur selten am bundesweiten Markt t\u00e4tig sind (besonders Einzelhandel). Weiterhin basieren diese, der Nachhaltigkeit verschriebenen Projekte, auf einem Leitbild und Pr\u00e4ambel. Diese Qualit\u00e4tskriterien bieten den Verbrauchern die Sicherheit, entsprechend kontrollierte Waren und Dienstleistungen erwerben zu k\u00f6nnen.\u00dcber einen organisierten Know-How-Austausch sollte die Entwicklungsphase verk\u00fcrzt werden und bundesweit neue Partner gefunden werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenNach einer Erhebung (Fragebogen) des aktuellen Projektstandes und dem lokal vorhandenen Know How wurde eine Themenliste f\u00fcr den weiteren Input in der Projektphase erstellt. In einem gemeinsamen Auftaktworkshop wurden Verantwortlichkeiten aufgeteilt und Verabredungen f\u00fcr die Zwischenphase getroffen. Inputreferate aus der Rommelm\u00fchle (Marketing) bzw. der Projektleitung (immobilienbezogene betriebswirtschaftliche Erfolgsrechnungen) wurden eingebracht. Weiterhin stellte die Lebenswert Investition GmbH ein Qualit\u00e4tsmanagementkonzept vor.In der Arbeitsphase wurden die verabredeten Konzepte erarbeitet und den Partnern \u00fcber eMail zur Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\nIn einem zentralen Zwischentreffen wurden erste Perspektiven mit weiteren Projektpartnern aus dem BKF-Netzwerk (BauKompetenzFortschritt) er\u00f6rtert.Die Projektpartner hielten sich in der Arbeitsphase \u00fcber lokale Projektentwicklungen auf dem Laufenden.Im Abschlussworkshop wurden die erarbeiteten Konzepte vorgestellt. Gemeinsam wurden M\u00f6glichkeiten einer Fortf\u00fchrung der Kooperation er\u00f6rtert und Arbeitsauftr\u00e4ge zur Entwicklung einer gemeinsamen Unternehmensplattform an die Projektleitung erteilt.Die nachfolgende Evaluierung (Fragebogen) hat St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des Projektes dokumentiert.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Als Ergebnis liegen Konzepte zu folgenden Themen vor:Qualit\u00e4t, Internet, Standortvergleiche, Investoren-Erfolgsrechnung, Mieterakquise, Gesundheit, Marketing, Corporate Identity, CommunityDie Diskussion innerhalb der Projektphasen war gepr\u00e4gt von lokalen Ver\u00e4nderungen der Projektentwicklung. Angedachte Realisierungen von Standorten konnten in dem Projektzeitraum noch nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Die lokalen Initiativen verf\u00fcgen \u00fcber das Konzept Know How aus inhaltlicher Sicht, nicht jedoch in ausreichenden Ma\u00dfe \u00fcber das immobilienwirtschaftliche Spezialwissen. Weiterhin stehen Investitionen mit dem verbundenen Risiko zur Standortentwicklung einem reinen lokalen Engagement entgegen. Bundesweite Strukturen m\u00fcssen aufgebaut werden, damit Konzepte f\u00fcr Investoren multiplizierbar sind. Die Projektpartner sind sich einig dar\u00fcber, auch in Zukunft an der Weiterentwicklung der vorhandenen Ans\u00e4tze eng zusammen zu arbeiten. Diese Konzepte finden sich im Businessplan der das \u00d6 Systemzentrale GmbH &#038; Co. KG wieder. Dieser Businessplan liegt als Beteiligungsangebot allen Projektpartnern und weiteren Interessierten vor. Diese Gesellschaft wird die bundesweite Projektentwicklung unter Ber\u00fccksichtigung regionaler Interessen voranbringen und auf eine gemeinsame wirtschaftlich tragf\u00e4hige Basis stellen. Das damit entstandene Unternehmensnetzwerk integriert im besonderen Ma\u00dfe Kenntnisse aus dem Immobilienbereich und der Regionalentwicklung.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Projektergebnisse wurden im Rahmen der 2. Tagung f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung in der Bau- und Immobilienwirtschaft am 15. und 16. Oktober 2002 in Leipzig vorgestellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der Know-How-Transfer innerhalb des Netzwerkes hat funktioniert. Wichtige Erkenntnisse sind gereift. Der bestehende Vernetzungsansatz von Initiativen ohne die gemeinsame wirtschaftliche Basis ist allerdings mit zunehmenden Renditedruck von Investoren nicht erfolgversprechend. Die Projektpartner waren bereits in der Projektphase in der Lage, den vorhandenen Netzwerkgedanken zu erweitern und entsprechende Perspektiven \u00fcber das Andocken an weitere Netzwerke (BKF, Verbundprojekt kmU-Humanressourcen, u.a.) zu verwirklichen.F\u00fcr die weitere Entwicklung wurden \u00fcber den Businessplan der das \u00d6 Systemzentrale GmbH &#038; Co. KG und dem Beteiligungsangebot wichtige Weichen gestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Entwicklung eines bundesweiten Netzwerkes zur Vereinheitlichung von Projektentwicklungen f\u00fcr die Erstellung von \u00d6kozentren, Nachhaltigkeitszentren und Regionalkaufh\u00e4usern. Diese Zentren sollen zur St\u00e4rkung des nachhaltigen Konsums beitragen und Hersteller, Handel, Handwerk und Dienstleistung in der Vermarktung unterst\u00fctzen. Entwicklung einer Kommunikationsplattform f\u00fcr alle Projektpartner bzw. 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