  {"id":21932,"date":"2023-07-13T15:20:49","date_gmt":"2023-07-13T13:20:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17926-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:20:51","modified_gmt":"2023-07-13T13:20:51","slug":"17926-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17926-01\/","title":{"rendered":"Folgswagen 2000 &#8211; ein Milleniumsprojekt &#8211; Umweltbewusstseinsbildung und Umweltinformationsvermittlung mit k\u00fcnstlerischen Mitteln"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Dargestellt werden sollen der Umgang mit der Zeit und den Ressourcen, das Bed\u00fcrfnis nach Mobilit\u00e4t und die Auseinandersetzung gesellschaftlicher Akteure, jeder nach seinem Verm\u00f6gen, mit dem Thema Umwelt.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenEin alter Leiterwagen wurde mit folgenden Figuren best\u00fcckt: einem Weisen, einem Narr, einem Kind, einem Er-Finder und einem Autor. Durch die Kombination der Werkstoffe Holz und Stahl wurde ein altes verg\u00e4ngliches Material mit einem neuen haltbaren Werkstoff verbunden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Eine k\u00fcnstlerische Arbeit in ihren Kontext zu setzen, die komplexe Realisation verst\u00e4ndlich zu entwickeln und f\u00fcr den Betrachter erfahrbar zu machen, ist und bleibt die gro\u00dfe Herausforderung jedes K\u00fcnstlers, aber auch ein Wagnis. Die DBU entzog sich bei diesem Projekt nicht den notwendigen Konflikten, sondern erm\u00f6glichten erst den Dialog. Die Kunst hat sich immer als Spiegel ihrer Zeit verstanden. Das zeitad\u00e4quate Mittel ihres Ausdrucks zu finden und zu entwickeln ist das schwierigste Problem des K\u00fcnstlers heute. Prim\u00e4res Problem des Menschen von heute ist jedoch der Umgang mit seiner Umwelt. Hier ein Themenbewusstsein zu entwickeln, Denkanst\u00f6\u00dfe zu geben und Zusammenh\u00e4nge begreifbar zu machen &#8211; dazu hat dieses Projekt in vielf\u00e4ltiger Weise beigetragen.<br \/>\nEin lautloser Transporter, vom Benzintopf unabh\u00e4ngig, ist heute wichtiger denn je. Stellen Sie sich Flugzeuge, Z\u00fcge und Autos vor, ausgestattet mit solcher Technik. Welch ein Traum. Wir haben noch viel zu tun.Ein alter Holzwagen, der auch heute noch Mobilit\u00e4t bedeutet, aus seinem ihm zugewiesenen musealen Umfeld herausgel\u00f6st und in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt.<br \/>\nDie merkw\u00fcrdigen Figuren haben vielleicht den einen oder anderen Betrachter irritiert, sicherlich jedoch zum Nachdenken angeregt: der st\u00e4ndig nickende Er-Finder, der sich als Beweger, als Zugpferd gibt; ein auf dem Kopf stehender Autor bzw. Medienmensch &#8211; nur mit einem PC bekleidet; ein Narr, ein Kind und der stachelige Weise, sehr distanziert. Den Dialog oder die Reflexion haben auch die anderen Mit-Reisenden gef\u00f6rdert, die im Rahmen der Ausstellung im Innenbereich der Stiftung, aber im engen Kontext mit dem Folgswagen gezeigt wurden: der VIP, der Global Worker, der Grenzg\u00e4nger und die zum www-Guide mutierten Erfinder aus den Grafiken.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projekts wurden Plakate und Handzettel erstellt. Die Tournee des Folgswagens be-gann in der DBU im Rahmen einer Ausstellungser\u00f6ffnung unter gro\u00dfer Beteiligung der \u00d6ffentlichkeit. An die Ausstellung in der Gesch\u00e4ftsstelle der Stiftung schloss sich eine weitere im Kardinal-von-Galen-Haus\/Umweltzentrum Oldenburger M\u00fcnsterland, Stapelfeld\/Cloppenburg an, die ebenfalls als sehr erfolgreich anzusehen ist. Weitere Stationen sind geplant. Ein Katalog wird erstellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentation des Wagens und die Reaktionen darauf haben es gezeigt: der Holzwagen aus der 1PS-Gesellschaft ist uns immer noch vertraut &#8211; ein Vorg\u00e4nger unserer phantastischen motorisierten Mobilit\u00e4tsobjekte. Und \u00fcberall da wo Mobilit\u00e4t mit Energie gleichgesetzt wird, erfolgt eine R\u00fcckbesinnung auf die vorhandenen Sch\u00e4tze &#8211; Wind, Sonne, Erdw\u00e4rme. Einerseits die einfachsten Dinge wieder zu entdecken, gleichzeitig mit dem zweiten Bein in modernster Hochtechnologie zu leben &#8211; der Wagen reflektierte diesen Spagat. Wirkliche Vision\u00e4re sind Br\u00fcckenbauer zwischen Gestern und Morgen. Durch Imagination und der F\u00e4higkeit zu assoziieren wird Umdenken und Neuorientierung in der Umwelt erst m\u00f6glich; auch das hat der Wagen zu zeigen vermocht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Dargestellt werden sollen der Umgang mit der Zeit und den Ressourcen, das Bed\u00fcrfnis nach Mobilit\u00e4t und die Auseinandersetzung gesellschaftlicher Akteure, jeder nach seinem Verm\u00f6gen, mit dem Thema Umwelt. 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