  {"id":21873,"date":"2023-07-13T15:20:46","date_gmt":"2023-07-13T13:20:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17827-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:20:47","modified_gmt":"2023-07-13T13:20:47","slug":"17827-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17827-01\/","title":{"rendered":"Naturnahe Spiel- und Lebensr\u00e4ume &#8211; Weiterbildung zur Umweltp\u00e4dagogin im Elementarbereich"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Anlass des Vorhabens war das Vorg\u00e4ngerprojekt, in dem mit zwei Kindergartenteams exemplarisch die Verschr\u00e4nkung von Ver\u00e4nderungen der inneren und \u00e4u\u00dferen Natur des Kindergartens erarbeitet wurde. Das hei\u00dft, ausgehend von der Hypothese, dass die Ver\u00e4nderung der (\u00e4u\u00dferen Natur) Spielgel\u00e4nde alleine nicht ausreicht, um nachhaltig eine Ver\u00e4nderung bei den Kindergartenkindern zu bewirken, sondern parallel eine Ver\u00e4nderung der (inneren Natur) Konzeption, Teamarbeit, eigenes Selbstverst\u00e4ndnis einhergehen muss, um nachhaltig sozial-\u00f6kologisch im Kindergarten zu arbeiten. Die Ergebnisse dieses Vorg\u00e4ngerprojektes motivierten den Projekttr\u00e4ger zur Weiterbildung von Multiplikatoren. Die Weiterbildung soll die Teilnehmenden bef\u00e4higen zur Anleitung bei der sozial-\u00f6kologischen Gestaltung von Naturspielr\u00e4umen mit Eltern, Kindern und Erzieher\/innen zur Beratung, Fortbildung und Anleitung von Teams in Kindertagesst\u00e4tten und Kinderg\u00e4rten, zur Initiierung neuer Prozesse in den Einrichtungen und zur Wahrnehmung von Multiplikatorent\u00e4tigkeit im Bereich der integralen Umweltbildung sowie zur bundes-weiten Vernetzung.<br \/>\nDas \u00fcbergeordnete Ziel dieses Projektes ist die Erstellung eines Curriculums, welches der Erfahrungen der Umsetzung und der Erprobung mit einarbeitet. Um das Konzept auch in anderen relevanten elementar p\u00e4dagogischen Bereichen (Fort- und Weiterbildungsst\u00e4tten, Fachschulen usw.) anwenden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAusf\u00fchrliche Protokolle und die ausgegebenen Materialien des gesamten Projektes liegen diesem Bericht als Anlage bei.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Diesem Abschlussbericht beigelegt sind Zeitungsberichte der Fachzeitschrift Welt des Kindes, die als Kooperationspartner an diesem Projekt teilgenommen hat. Diese Berichte haben zum jeweiligen Zeitpunkt die durchgef\u00fchrten Projektphasen zusammen gefasst, dass sie einer breiten Fach\u00f6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert werden konnten. Au\u00dferdem liegt dem Bericht ein Zeitungsausschnitt aus der Lingener Tagespost \u00fcber die durchgef\u00fchrte Abschlussveranstaltung bei.<br \/>\nEin abschlie\u00dfender Bericht \u00fcber das Projekt mit Vorstellung des Curriculums wird Anfang 2006 in Welt des Kinds erscheinen.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus gab es \u00fcber die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgef\u00fchrten Projekte vor Ort Zeitungsberichte.<br \/>\nDie Verbands interne \u00d6ffentlichkeit, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Tr\u00e4gerverb\u00e4nden durch-gef\u00fchrt haben und die eine Resonanz bis zum Teil in die \u00f6rtlichen Landesjugend\u00e4mter gehabt haben, sind hier nicht dokumentiert, aber gleichfalls ein Ergebnis von \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Vernetzung.<br \/>\nDiesem Bericht beigelegt ist ebenfalls eine DVD mit Fotos aller f\u00fcnf Seminarwochen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Projekt ist gelungen. Der Spagat zwischen Vermittlung und aneignen des sozial-\u00f6kologischen Ansatzes bei den Teilnehmerinnen und die Orientierung auf die Beraterrolle, das hei\u00dft die sich selbst angeeigneten Inhalte in Prozessen weiterzugeben, k\u00f6nnte von einem Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmern umgesetzt werden. Wesentlichen Anteil daran hatte die unterst\u00fctzende und begleitende Praxisberatung f\u00fcr jeden einzelnen Teilnehmenden. Durch die Beratung vor Ort, in den selbst initiierten Projekten konnte das Geerntete sofort auf die Praxis angewandt werden. Viele Hindernisse und Unsicherheiten wurden im Gespr\u00e4ch mit dem Berater, aber auch in den parallel stattfindenden Regionalgruppen besprochen und diskutiert.<br \/>\nGerade zu Beginn des Projektes wurde aber deutlich, dass die eigene Auseinandersetzung mit den sozial-\u00f6kologischen Inhalten zum Teil unreflektierte oder unklare Grundlagen der eigenen Arbeit in Frage stellte. Die dadurch angesto\u00dfenen Auseinandersetzung stellte dann auch bis Mitte des Projektes f\u00fcr einige Teilnehmende den Blick sich mit den neuen Inhalten auf eine Beraterrolle einzulassen. Dies konnte durch das dort terminierte Praxisprojekt jedes Teilnehmenden und die sozial-\u00f6kologische erw\u00e4hnte Beratung aufgefangen werden und vermittelte so zus\u00e4tzlich Sicherheit im Umgang mit der Rolle als Berater oder Beraterin. Ausgehend von den unterschiedlichen Ausgangspositionen der Teilnehmenden, haben die durchgef\u00fchrten Projekte eine hohe Qualit\u00e4t erreicht. Neben der konkreten Beratung und Begleitung der Umgestaltung von Spielgel\u00e4nden, der in der Konzeption des Projektes einen wesentlichen Teil einnahm, bekam durch die eigenen inhaltliche Auseinandersetzung der Bereich der Teamfortbildung und der Teamschulung einen gr\u00f6\u00dferen Stellenwert. Dadurch bekam die Intention des Projektes, das neben der Gestaltung der \u00e4u\u00dferen Natur (Spielgel\u00e4nde), auch die Gestaltung der inneren Natur (inhaltliche konzeptionelle \u00dcberlegung) eine zentralere Rolle spielen m\u00fcssen, st\u00e4rker in den Blick und best\u00e4tigte dadurch eindr\u00fccklich die notwendige Verschr\u00e4nkung der beiden Bereiche. Diesen Prozess folgte dann ein verst\u00e4rktes Interesse an Themen zur Teamdynamik, Organisation und Durchf\u00fchrung von Fortbildungen, Umgang mit Wiederst\u00e4nden im Team usw. Die bei der Projektplanung keinen so gro\u00dfen Stellenwert eingenommen hatten. Diese Schwerpunktver\u00e4nderung ist der eindr\u00fcckliche Nachweis, dass die eigenen Auseinandersetzung mit Inhalten und Grundlagen des sozial-\u00f6kologischen Ansatzes und der Reflexion der eigenen inhaltlichen Grundannahmen der elementar P\u00e4dagogik offensichtlich deutlich gemacht hat, dass ohne diesen Prozess eine Umgestaltung des Au\u00dfengel\u00e4ndes nur eine halbe Sache sein kann. Dieser Prozess ist in einigen Regionen durch die Teilnehmenden auch in den einzelnen Tr\u00e4ger verb\u00e4nden oder regionalen Netzwerken transportiert worden, sodass schon w\u00e4hrend der Laufzeit des Projektes viele weitere initiativen angesto\u00dfen worden, die \u00fcber das Ende hinaus fortgesetzt werden. Dabei sind sowohl die Teilnehmenden als auch die Referenten involviert.<br \/>\nInsofern hat das Projekt sein Ziel erreicht, den Fokus bei den naturnahen Gestaltungen des Spielgel\u00e4ndes auch auf den ganzen Kindergarten auszuweiten und der Entwicklung der inneren Natur des Kindergartens eine ebenso gro\u00dfe Bedeutung beizumessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Anlass des Vorhabens war das Vorg\u00e4ngerprojekt, in dem mit zwei Kindergartenteams exemplarisch die Verschr\u00e4nkung von Ver\u00e4nderungen der inneren und \u00e4u\u00dferen Natur des Kindergartens erarbeitet wurde. Das hei\u00dft, ausgehend von der Hypothese, dass die Ver\u00e4nderung der (\u00e4u\u00dferen Natur) Spielgel\u00e4nde alleine nicht ausreicht, um nachhaltig eine Ver\u00e4nderung bei den Kindergartenkindern zu bewirken, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[50,64,2423],"class_list":["post-21873","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-naturschutz","tag-niedersachsen","tag-umweltkommunikation"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"17827\/01","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"A-17827.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"90.432,00","dbu_projektdatenbank_firma":"Ludwig-Windthorst-Haus e. V.Katholisch-Soziale Akademie","dbu_projektdatenbank_strasse":"Gerhard-Kues-Str. 16","dbu_projektdatenbank_plz_str":"49808","dbu_projektdatenbank_ort_str":"Lingen","dbu_projektdatenbank_p_von":"2001-12-20 00:00:00","dbu_projektdatenbank_p_bis":"2005-06-20 00:00:00","dbu_projektdatenbank_laufzeit":"3 Jahre und 6 Monate","dbu_projektdatenbank_telefon":"0591\/6102-0","dbu_projektdatenbank_inet":"","dbu_projektdatenbank_bundesland":"Niedersachsen","dbu_projektdatenbank_foerderber":"56","dbu_projektdatenbank_ab_bericht":"","dbu_projektdatenbank_ist_nachbewilligung_von":"","dbu_projektdatenbank_hat_nachbewilligung":"","dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/21873","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/projektdatenbank"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/21873\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34876,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/21873\/revisions\/34876"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21873"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21873"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21873"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}