  {"id":21829,"date":"2023-07-13T15:20:40","date_gmt":"2023-07-13T13:20:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17608-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:20:41","modified_gmt":"2023-07-13T13:20:41","slug":"17608-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17608-01\/","title":{"rendered":"Feldmesskampagne\nVorbereitung, Durchf\u00fchrung und Auswertung der Freilandexperimente im Gro\u00dfverbund Atmosph\u00e4rische Diagnostik"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Heutige Anforderungen an die Luftreinhaltung beinhalten das Erkennen luftchemischer und umweltmeteorologischer Vorg\u00e4nge, um nachhaltige Luftg\u00fcteverbesserungen ableiten und getroffene Ma\u00dfnahmen kontrollieren zu k\u00f6nnen. Dabei hat sich in den letzten Jahren die Erkenntnis durchgesetzt, dass bodengebundene, konventionelle Messstationen alleine nicht in der Lage sind, ausreichende Informationen f\u00fcr komplexe und strategische Ma\u00dfnahmen in der Luftreinhaltung zu liefern. Es ist daher erforderlich, zus\u00e4tz-lich zur konventionellen Messtechnik ein Instrumentarium zu entwickeln, dass m\u00f6glichst ortsaufgel\u00f6ste dreidimensionale Informationen liefert.<br \/>\nAus diesem Grund wurde 1997 durch das Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt der Gro\u00dfverbund Atmosph\u00e4rische Diagnostik ins Leben gerufen. Der Verbund, bestehend aus 18 Einzelprojekten, besch\u00e4ftigt sich mit der Entwicklung mobiler, kompakter und preiswerter Ger\u00e4te f\u00fcr den Nachweis und die Charakterisierung atmosph\u00e4rischer Spurenstoffe und des Aerosols. Insgesamt sind an diesem Gro\u00dfverbund 22 Forschungseinrichtungen und 20 klein- und mittelst\u00e4ndische Unternehmen beteiligt.<br \/>\nDa der Verbund Ende 2000, Anfang 2001 beendet sein wird, wurde auf dem 1. Statusseminar des Verbundes in St. Marienthal\/Ostritz beschlossen, die entwickelten Verfahren und Ger\u00e4te einem Funktions- und H\u00e4rtetest im Feld zu unterziehen. Durch den Feldeinsatz k\u00f6nnten die Projektnehmer den Beweis erbringen, in wieweit die gesteckten Ziele, d. h. kompakte, mobile und preiswerte Ger\u00e4te zu entwickeln, erreicht werden konnten. Weiterhin k\u00f6nnen die gewonnenen Messdaten als Referenz bei der Vermark-tung dienen und somit die Verkaufschancen der Ger\u00e4te und Verfahren erh\u00f6hen. Neben der F\u00f6rderung wissenschaftlicher Ziele w\u00fcrde ein derartiger Funktions- und H\u00e4rtetest zur St\u00e4rkung der beteiligten klein- und mittelst\u00e4ndischen Betriebe beitragen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAls Standort der Feldmesskampagne, die vom 04. &#8211; 13. Oktober 2000 stattfindet, wurde das Taunusob-servatorium der Universit\u00e4t Frankfurt auf dem Kleinen Feldberg gew\u00e4hlt, da es \u00fcber ideale logistische Voraussetzungen verf\u00fcgt. Von den insgesamt 18 am Verbund Atmosph\u00e4rische Diagnostik beteiligten Projekte, haben 15 Projekte ihre Teilnahme zugesagt.<br \/>\nDie Messkampagne soll als Funktions- und H\u00e4rtetest der im Gro\u00dfverbund Atmosph\u00e4rische Diagnostik entwickelten Ger\u00e4te und Verfahren dienen. Dieser Funktions- und H\u00e4rtetest soll in erster Linie darauf abzielen, die Tauglichkeit der Verfahren und die Funktionsf\u00e4higkeit der darauf basierenden Ger\u00e4te im Feld zu testen. Auftretende M\u00e4ngel k\u00f6nnten so vor Ablauf der Projektlaufzeit erfasst und behoben werden, was vor allem f\u00fcr die beteiligten klein- und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen wichtig ist. Neben der \u00dcberpr\u00fcfung der Tauglichkeit der Ger\u00e4te im Feld sollen auch weitergehende Inhalte, wie Aussagen \u00fcber die Lufthygienesituation auf dem Kleinen Feldberg und chemische Prozesse der Atmosph\u00e4re ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Um den Verbund der Atmosph\u00e4rischen Diagnostik sowie die innovativen Neuentwicklungen der Ger\u00e4te und Verfahren einem fachkundigem Publikum w\u00e4hrend der Veranstaltung zu pr\u00e4sentieren, ist f\u00fcr Donnerstag, den 12. 10. 2000 eine Art Tag der offenen T\u00fcr vorgesehen. Zu diesem Zweck werden u. a. Wissenschaftsredakteure verschiedener Zeitungen eingeladen. Angestrebt wird auch die Einladung von interessierten, fachkundigen G\u00e4sten. Die Teilnehmer der Kampagne werden, f\u00fcr diesen Tag Poster, Handouts etc. \u00fcber ihre Projekte mitbringen. Brosch\u00fcren, Flyer usw. \u00fcber den Gesamtverbund und die einzelnen Projektbereiche werden durch das Referat \u00d6ffentlichkeitsarbeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur Verf\u00fcgung gestellt. Kern der Veranstaltung ist ein Vortragsprogramm, in dem die teilnehmen-den Messverfahren vorgestellt werden. Dieser Tag der offenen T\u00fcr wird mit einer Abschlussveranstaltung enden, in der Erfahrungen und Informationen untereinander und mit den G\u00e4sten ausgetauscht wer-den k\u00f6nnen. Nach Beendigung der Messkampagne, die erstens die Funktionst\u00fcchtigkeit der entwickelten Ger\u00e4te und Verfahren aufzeigen und zweitens wissenschaftliche Inhalte \u00fcber die lufthygienische Situation auf dem Kleinen Feldberg ermitteln soll, ist ein weiteres Treffen der Projektteilnehmer des Verbundes noch im Jahr 2000 vorgesehen, um die gewonnenen Erkenntnisse und Daten bewerten und diskutieren zu k\u00f6nnen.<br \/>\nWeiterhin ist vorgesehen die im Labor sowie w\u00e4hrend des Feldtests gewonnen Erkenntnisse und Resultate des Gro\u00dfverbundes Atmosph\u00e4rische Diagnostik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt abschlie-\u00dfend in Form eines Buchbeitrages zu dokumentieren. Die redaktionelle Arbeit bis zur Herausgabe des vorgesehenen Buches soll auch im Rahmen dieses Projektes durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Heutige Anforderungen an die Luftreinhaltung beinhalten das Erkennen luftchemischer und umweltmeteorologischer Vorg\u00e4nge, um nachhaltige Luftg\u00fcteverbesserungen ableiten und getroffene Ma\u00dfnahmen kontrollieren zu k\u00f6nnen. 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