  {"id":21785,"date":"2023-07-13T15:20:40","date_gmt":"2023-07-13T13:20:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17603-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:20:41","modified_gmt":"2023-07-13T13:20:41","slug":"17603-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17603-01\/","title":{"rendered":"Nachhaltig informieren und beraten &#8211; Marketing und Kommunikationsmanagement in der Umweltberatung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel des Projekts ist es, Akteure der Umweltberatung und -kommunikation mit Konzepten und Instrumenten des Marketings vertraut zu machen und zur modifizierten Umsetzung in den eigenen Beratungsstellen zu qualifizieren. Hintergrund: Auch mit kleinem Budget k\u00f6nnen Nonprofit-Einrichtungen f\u00fcr ihre Ideen und Angebote erfolgreich (Sozial-)Marketing betreiben, wie zahlreiche Beispiele belegen. Diese M\u00f6glichkeit wurde bisher von Umweltberatung kaum wahrgenommen und genutzt.<br \/>\nExemplarisch werden im Verlauf des Projekts Marketingstrategien f\u00fcr Modelleinrichtungen in unterschiedlicher Tr\u00e4gerschaft entwickelt, erprobt und optimiert, die zuk\u00fcnftig von anderen Einrichtungen \u00fcbernommen werden k\u00f6nnen. Voraussetzungen und Bedingungen f\u00fcr die Entwicklung einer Marke Umweltberatung sollen parallel dazu in einer breiteren Fach\u00f6ffentlichkeit gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenEine f\u00fcnfteilige Workshopreihe bietet zw\u00f6lf Beratungsstellen die M\u00f6glichkeit, sich im Bereich Marketing intensiv zu qualifizieren. Methoden und Instrumente f\u00fcr ein den Rahmenbedingungen von Umweltberatung angepasstes Marketing werden in drei von diesen Einrichtungen umgesetzt und ausgewertet. Dabei werden die Beteiligten durch Coaching unterst\u00fctzt.<br \/>\nZus\u00e4tzlich k\u00f6nnen Umweltberater\/innen bundesweit die Online-Kurse zum Thema (Sozial-) Marketing nutzen, die in die Internetseiten www.umweltkommunikation.de gestellt werden. Eine Fachtagung soll eine breite Fach\u00f6ffentlichkeit f\u00fcr das Thema sensibilisieren und zu einer Nutzung der Projektergebnisse motivieren. Eine Umfrage soll die Chancen, aber auch Hemmnisse bei Einf\u00fchrung einer Dachmarke f\u00fcr die Umweltberatung erheben; Fachtagung und Workshops geben Gelegenheit, eine m\u00f6gliche Realisierung zu er\u00f6rtern. Die Projektergebnisse werden durch drei Regionalveranstaltungen sowie einen Leitfaden \u00f6ffentlich gemacht. \u00dcber den Projektschritte und -erfahrungen informiert ein viertelj\u00e4hrlich erscheinender Email-Newsletter.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Insgesamt 13 Projektpartner Umweltberatungsstellen kamen zu f\u00fcnf der vorgesehenen Workshops zusammen, in denen Grundlagen des Marketings, Marketing-Konzeptionen, Kommunikations- und Veranstaltungsmanagement, PR und Pressearbeit und Eventmarketing behandelt wurden. Anstelle des sechsten Workshops wurde eine bundesweite Tagung durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse der Veranstaltungen, Grundlagenwissen zu den Themenfeldern und Umsetzungsm\u00f6glichkeiten in der Praxis von Umweltkommunikation und -beratung, flossen in die Entwicklung der Online-Kurse und des Leitfadens sowie die weiteren Arbeiten des Projekts ein. Es wurden mit Unterst\u00fctzung durch Coaching drei Modellvorhaben geplant, umgesetzt und ausgewertet: Aktion Computerschrott bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Dresdner Aktionstage Lauter L\u00e4rm beim Amt f\u00fcr Umweltschutz Dresden, Entwicklung ziel-gruppenspezifischer Internetseiten www.groenland-aurich.de bei der Umwelt- und Abfallberatung des Landkreises Aurich. Alle drei (Teil-)projekte zeigten exemplarisch, dass eine professionelle Marketing-planung wesentlich zum Erfolg einzelner Vorhaben beitr\u00e4gt. Dazu geh\u00f6rt neben der Konzeption des Vorhabens selber auch die stimmige Einbettung in eine Gesamtmarketingstrategie der Einrichtung, passgenaue Abstimmung von Zielsetzung, Zielgruppe, Botschaft und \u00dcbermittlungsort und -zeitpunkt sowie das Herausfinden idealer Kommunikationskan\u00e4le und die Entwicklung spezifischer Instrumente. Die Vorhaben sind im einzelnen dargestellt und ausgewertet im Leitfaden.<br \/>\nZwischenergebnisse des Projekts und Beitr\u00e4ge zum Thema Marketing in der Umweltkommunikation wurden \u00fcber einen Newsletter an rund 350 Abonnenten weitergegeben. Die insgesamt elf Ausgaben der Publikation sind in die Projektseiten www.umweltkommunikation.de eingestellt. Au\u00dferdem enthalten die Internetseiten Informationen zum Projekt selber, Literatur- und Internethinweise, ein umfangreiches Glossar sowie vier Online-Kurse, die zentralen Themen des Projekts, Sozial-Marketing &#8211; Theorie und Praxis, Marketing in der Umweltberatung, PR und Pressearbeit und Eventmarketing vermitteln.<br \/>\nDie Fachtagung, die am 13. November 2003 im ZUK in Osnabr\u00fcck durchgef\u00fchrt und von \u00fcber 100 Teilnehmern besucht, stand unter dem Motto Gute Ideen allein reichen nicht. Hier wurden Anwendungs-m\u00f6glichkeiten des kommerziellen Marketings f\u00fcr Vorhaben der Umweltkommunikation aufgezeigt und erl\u00e4utert und die Frage einer Dachmarke f\u00fcr die Umweltberatung er\u00f6rtert. Die Ergebnisse dieser Diskussion, die auch mit den Projektpartnern, dem Beirat, mit der Fach\u00f6ffentlichkeit \u00fcber das Internet und mit den Marketingexperten gef\u00fchrt wurde, sind in einer Machbarkeitsstudie zusammengefasst. Sie besagt, dass eine bundesweit Dachmarke zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt nicht realisierbar scheint, jedoch eine lokal bzw. regional zugeordnete Marke durchaus auf Interesse bei Umweltberatungseinrichtungen st\u00f6\u00dft. Eine solche Marke sollte weniger durch aufwendige mediengest\u00fctzte Kommunikation sondern durch gemeinsame Aktionen und Events in die \u00d6ffentlichkeit getragen werden. Die Erkenntnisse, Strate-gien und das Instrumentarium aus den drei Modellvorhaben und den Workshops an einen gr\u00f6\u00dferen Kreis von Akteuren der Umweltkommunikation weiterzugeben, war das Ziel der drei Transfertagungen die in Hannover, Dortmund und Erfurt stattfanden und unter dem Motto So gehts! das Interesse von insgesamt ebenfalls \u00fcber 100 Teilnehmer fanden. Bemerkenswert: Gut 30% der Interessenten kamen aus den Bereichen Handel, Handwerk und mittelst\u00e4ndische Wirtschaft. Wie geplant wurde zum Abschluss des Projekts ein Leitfaden erarbeitet, der sich unter dem Titel Engagement braucht Strategien an alle diejenigen richtet, die Marketing in der Umweltkommunikation in der eigenen praktischen Arbeit anwenden wollen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>F\u00fcr die Projektpr\u00e4sentation wurden gleich zu Beginn Logo und GraphikDesign erstellt. Der Entwurf erfolgte bereits in Hinblick auf den Leitfaden, konnte aber auch f\u00fcr das Faltblatt zur Projektbeschreibung genutzt werden, das vielfach zur Bewerbung eingesetzt wurde, ebenso wie f\u00fcr die Banner, die anl\u00e4sslich von Veranstaltungen Verwendung fanden. Das Logo findet sich auch im Internetauftritt des Projekts. \u00d6ffentlichkeitsarbeit\/Veranstaltungswerbung wurde \u00fcber die Projektmedien (Emaildienst, Veranstaltungen, Internetseiten) geleistet, als Verteiler konnte die Datenbank des bfub sowie die bew\u00e4hrten Kommunikationskan\u00e4le von bfub, UB NO und vzbv genutzt werden. DBU und Beirat gaben wirksame Hilfe-stellung.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Fazit: Marketing in der Umweltkommunikation und -beratung ist machbar und f\u00fchrt zum Erfolg. Exemplarisch konnte gezeigt werden, wie sich Strategien und Instrumente des kommerziellen Marketings auf Umweltberatungsvorhaben \u00fcbertragen und spezifisch weiterentwickeln lassen. Das Prinzip Eine Planung &#8211; viele Auftritte, das eine zentrale Marketingplanung, eventuell unter einer Dachmarke, f\u00fcr gemeinsame Aktionen verschiedener Akteure vorsieht, ist auf gro\u00dfes Interesse gesto\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel des Projekts ist es, Akteure der Umweltberatung und -kommunikation mit Konzepten und Instrumenten des Marketings vertraut zu machen und zur modifizierten Umsetzung in den eigenen Beratungsstellen zu qualifizieren. Hintergrund: Auch mit kleinem Budget k\u00f6nnen Nonprofit-Einrichtungen f\u00fcr ihre Ideen und Angebote erfolgreich (Sozial-)Marketing betreiben, wie zahlreiche Beispiele belegen. 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