  {"id":21735,"date":"2023-07-13T15:20:33","date_gmt":"2023-07-13T13:20:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17457-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:20:36","modified_gmt":"2023-07-13T13:20:36","slug":"17457-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17457-01\/","title":{"rendered":"Internationales Deutschland-Seminar f\u00fcr Umweltexperten zur Unterst\u00fctzung der allrussischen \u00f6kologischen Assoziation &#8211; Diskussion von Projekterfahrungen zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Am 22. M\u00e4rz 2000 wurde die allrussische \u00f6kologische Assoziation gegr\u00fcndet. Die Assoziation will als Vereinigung von Pers\u00f6nlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft das Durchsetzen ganzheitlicher Denkans\u00e4tze in der Lehre unterst\u00fctzen und bei der Umsetzung von Umweltprojekten beraten. Das beantragte Projekt soll die Arbeit der Assoziation in der Aufbauphase unterst\u00fctzen und Ans\u00e4tze f\u00fcr sp\u00e4tere Kooperationen mit deutschen Partnern herausarbeiten. Vertretern der Assoziation werden, im Rahmen eines Studienaufenthaltes in Deutschland, innovative zukunftsorientierte Umweltprojekte vorgestellt. Effektive Formen der Kooperation von Hochschuleinrichtungen mit Wirtschaftsunternehmen werden zur Diskussion gestellt. Im Ergebnis sollen Ansatzpunkte f\u00fcr die Zusammenarbeit im Rahmen eines internationalen Netzwerkes zur Unterst\u00fctzung von Umweltprojekten in Russland herausgearbeitet wer-den.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm Mittelpunkt des Projektes steht die Vorstellung von Beispielen innovativer L\u00f6sungen f\u00fcr zukunftsorientierte Entwicklungen in Deutschland. In der Vorbereitungsphase werden ausgehend von den konkreten Problemlagen in Ru\u00dfland praktizierte L\u00f6sungen zu Teilkomplexen einer zukunftsf\u00e4higen Entwicklung herausgearbeitet, die w\u00e4hrend des Studienaufenthaltes Ausgangspunkt f\u00fcr die Diskussion gemeinsamer Probleml\u00f6sungsfelder sein k\u00f6nnen. Die einzelnen Themenkomplexe sollen so aufbereitet werden, dass ganzheitliche L\u00f6sungsans\u00e4tze und innovative Umsetzungsstrategien deutlich werden. Zugleich soll jedes Einzelthema Ansatzpunkt f\u00fcr \u00dcberlegungen zu Kooperationen mit deutschen Partnern sein. Die Umsetzung des Projektes erfolgt im Rahmen einer Studienreise, die zu den einzelnen Themenkomplexen anschauliche Vor-Ort-Demonstrationen erm\u00f6glicht. In einer abschlie\u00dfenden Phase sollen die Ergebnisse der Studienreise und der Diskussionen so aufbereitet werden, dass f\u00fcr deutsche Partner konkrete An-satzpunkte f\u00fcr Kooperationen erkennbar sind. Dar\u00fcber hinaus sollen die Darstellungen zu den Einzelprojekten auch anderen Mitgliedern der Assoziation Anregung f\u00fcr ihre Arbeit geben.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die 21 Teilnehmer der Delegation wurden an zehn Standorten in Deutschland zu verschiedenen Teilaspekten einer zukunftsf\u00e4higen Entwicklung am Beispiel herausragender L\u00f6sungen informiert.<br \/>\nUnter der Leitthematik Zukunftsf\u00e4hige Entwicklung wurden 14 Einzelvorhaben zur Unterst\u00fctzung regionaler Entwicklungskonzepte vorgestellt.<br \/>\nAn allen Stationen der Studienreise war Raum f\u00fcr eine intensive Diskussion gegeben. Im direkten Gespr\u00e4ch mit den Akteuren vor Ort konnten die G\u00e4ste alle Fragen besprechen, die f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Einzelvorhaben, aber auch f\u00fcr die Umsetzung unter den Bedingungen der Russischen F\u00f6deration von Bedeutung sind.<br \/>\nDie positiven Eindr\u00fccke der russischen Delegation waren Anlass, zum Abschluss des Studienaufenthaltes eine Deklaration \u00fcber die weitere gemeinsame Zusammenarbeit zu unterzeichnen. Auf der Grundlage dieser Erkl\u00e4rung soll bis zum Ende des Jahres 2000 eine Umsetzungsvereinbarung zur gemeinsamen Arbeit in nachfolgenden Bereichen verabschiedet werden:<br \/>\n\u00b7\tAustausch von Erfahrungen bei der Umsetzung von handlungsorientierten Umweltbildungsprogrammen f\u00fcr Sch\u00fcler<br \/>\n\u00b7\tAustausch von Gastlektoren bei der Umsetzung von Weiterbildungsprogrammen f\u00fcr Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte an der Freien \u00d6kologischen Universit\u00e4t<br \/>\n\u00b7\tEntwicklung von Austauschprogrammen f\u00fcr Studenten zur Mitwirkung bei regionalen und betrieblichen Umweltentlastungsprojekten<br \/>\n\u00b7\tAustausch von Erfahrungen zu nationalen und regionalen Umsetzungsstrategien der AGENDA 21 und zur Erarbeitung von Nachhaltigkeitsindikatoren<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Es gab regionale Presseresonanz. Das komplette Programm wurde filmisch dokumentiert und in einer 25min\u00fctigen Pr\u00e4sentation aufbereitet.<br \/>\nDieser Film wird zur Zeit noch verschiedenen Fernsehstationen angeboten. Aus dem gesamten Vorhaben wurde eine Publikation mit dem Titel Bestpraktiken f\u00fcr nachhaltige Entwicklung<br \/>\nReport zum Internationalen Deutschland Seminar f\u00fcr Umweltexperten zur Unterst\u00fctzung der Allrussischen \u00d6kologischen Assoziation erstellt, die \u00fcber Books on Demand produziert und vertrieben wird.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Dem KSI gelang es gemeinsam mit dem IWU, in einer sehr kurzen Zeit ein anspruchsvolles Projekt vorzubereiten und umzusetzen, das einen wesentlichen Beitrag zur Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung zu Fragen des regionalen und grenz\u00fcberschreitenden Umweltschutzes leisten konnte. Bei der Projektumsetzung wurde deutlich, dass sowohl durch die russische als auch durch die deutsche Seite ein reges Interesse an einer Intensivierung der Zusammenarbeit besteht.<br \/>\nDie Allrussische \u00d6kologische Assoziation kann ein wichtiger Partner in der grenz\u00fcberschreitenden Zusammenarbeit mit der Russischen F\u00f6deration sein. Zahlreiche pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che haben die Gewissheit vermittelt, dass hier nicht nur die Bereitschaft, sondern auch die Kompetenz zur Umsetzung komplexer Kooperationsprogramme gegeben ist. Die noch f\u00fcr das Jahr 2000 mit der gemeinsamen Abschlussdeklaration vereinbarten Beratungen werden sicher weitere Projektumsetzungen erm\u00f6glichen.<br \/>\nDas Projekt kann abschlie\u00dfend als ein voller Erfolg bewertet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Am 22. M\u00e4rz 2000 wurde die allrussische \u00f6kologische Assoziation gegr\u00fcndet. 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