  {"id":21692,"date":"2023-07-13T15:19:49","date_gmt":"2023-07-13T13:19:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/16516-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:19:50","modified_gmt":"2023-07-13T13:19:50","slug":"16516-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/16516-01\/","title":{"rendered":"Reaktivierung der Wasserkraftanlage Alte Wasserm\u00fchle in Friesoythe und Aufbau eines regionalen Informationszentrums regenerative Energien &#8211; Vorplanung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Seit \u00fcber 750 Jahren wurde an diesem Standort das nat\u00fcrliche Gef\u00e4lle der Soeste ausgenutzt und durch Aufstau eine Wasserm\u00fchle betrieben. Im Jahre 1908 wurden die Wasserr\u00e4der durch eine Turbinenanlage ersetzt, die mit ihrer elektrischen Energieerzeugung M\u00fchle, B\u00e4ckerei und S\u00e4gewerk der Familie Warnken betrieben hat. Diese Anlage lieferte als erste Anlage im Gro\u00dfherzogtum Oldenburg auch schon elektrische Energie in das im Aufbau befindliche \u00f6ffentliche Versorgungsnetz des alten Amtbezirks Frie-soythe. Anfang der 70er Jahre wurden Wehr und Turbinengeb\u00e4ude abgerissen und durch eine neue Stauwehranlage ausschlie\u00dflich zum Zwecke der Wasserregulierung ersetzt. Seitdem wird das Potenzial der Wasserkraft nicht mehr genutzt.<br \/>\nNachdem der M\u00fchlenverein Friesoythe im Jahre 1997 das Grundst\u00fcck mit dem damaligen Geb\u00e4udebestand von der Stadt Friesoythe \u00fcbertragen bekommen hat, wurde das Geb\u00e4ude zu einem Kulturzentrum alte Wasserm\u00fchle ausgebaut und auch seit 2 Jahren erfolgreich betrieben.<br \/>\nZur Vervollst\u00e4ndigung des Projektes wird die Reaktivierung der Wasserkraftanlage geplant. Gleichzeitig soll im Rahmen dieser Ma\u00dfnahme ein regionales Informationszentrum regenerative Energien eingerichtet werden.<br \/>\nDieses Informationszentrum soll die bisherigen und derzeit m\u00f6glichen Erzeugungsm\u00f6glichkeiten von regenerativer Energie aufzeigen und f\u00fcr Kinder, Sch\u00fcler(innen), Touristen usw. ausf\u00fchrlich darstellen:<br \/>\nHistorisches Wasserrad mit mechanischer Kraft\u00fcbertragung, zeitgem\u00e4\u00dfes Wasserrad mit Generator zur Stromerzeugung, Windkraftnutzung, Photovoltaikanlage, Biogasanlage, Erdw\u00e4rmepumpenanlage in Verbindung mit dem Neubau des in unmittelbarer N\u00e4he befindlichen Rathauses.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Ing.-B\u00fcro Prof. Dr.-Ing. Hartung und Partner, Braunschweig, und das Architekturb\u00fcro Kramer, Friesoythe, wurden mit der Ausarbeitung einer Vorplanung und Projektbeschreibung f\u00fcr den Bau der Wasserkraftanlage bzw. des Informationszentrums beauftragt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Ergebnis des Projektes Vorplanung liegt in Form von zwei Planungsordnern vor:<br \/>\n1.\tPlanungsordner mit entsprechenden Berechungen und Projektbeschreibung f\u00fcr die Wasserkraftanlage mit Fischaufstieg vom Ing. B\u00fcro Pro. Hartung &#038; Partner, Braunschweig:<br \/>\n&#8211;\tF\u00fcr den vorhandenen Wehrkomplex wurde eine Bestandsvermessung durchgef\u00fchrt, zusammen mit den vorhandenen Geb\u00e4udepl\u00e4nen wurden Bestandspl\u00e4ne erstellt. Die erforderlichen hydrologischen Daten wurden erfasst. Die Auswirkungen der geplanten Wasserradeinbauten auf Betrieb und Abflussleistung der Wehranlage wurden untersucht und die Genehmigungsf\u00e4higkeit f\u00fcr die geplanten Eingriffe in die Wehranlage anl\u00e4sslich eines Beh\u00f6rdentermins mit allen beteiligten Beh\u00f6rden anhand der erstellten Planunterlagen und Berechnungen nachgewiesen.<br \/>\n&#8211;\tAngaben zur Dimensionierung und Anordnung des historischen Wasserrades;<br \/>\n&#8211;\tAngaben zur Ausf\u00fchrung, Anordnung und Leistung des Wasserrades zur Energieerzeugung;<br \/>\n&#8211;\tPl\u00e4ne zum Umbau der Wehranlage;-\tPlanvarianten f\u00fcr den Einbau eines Fischpasses und Abstimmung mit dem \u00f6rtlichen Fischereiverein;-\tAngaben zum m\u00f6glichen Bauablauf;<br \/>\n&#8211;\tKostenberechnung als Kostenanschlag auf der Grundlage der angefertigten Entwurfsplanung gesch\u00e4tzte Gesamtkosten: 345.000 \u0080 zzgl. 16 % MwSt.;<br \/>\n&#8211;\tkomplette Planunterlagen zur Durchf\u00fchrung des beh\u00f6rdlichen Genehmigungsverfahrens<br \/>\n2.\tPlanungsordner mit entsprechenden Berechungen und Projektbeschreibung f\u00fcr das Informationszentrum regenerative Energien vom B\u00fcro Hans Kramer, Friesoythe:<br \/>\n&#8211;\tProjektbeschreibung mit Darstellung der Ziele und Einbindung der geplanten Wasserkraftanlagen in den Geb\u00e4udebestand des M\u00fchlengeb\u00e4udes;<br \/>\n&#8211;\tEntwurfsplanung der Geb\u00e4udeerweiterung f\u00fcr das Informationszentrum unter Einbeziehung des Geb\u00e4udebestandes (Kulturzentrum Alte Wasserm\u00fchle) in Abstimmung mit der Denkmalschutzbeh\u00f6rde;<br \/>\n&#8211;\tBauvorlagen f\u00fcr die Beantragung der Baugenehmigung f\u00fcr das Gesamtvorhaben einschlie\u00dflich wasserrechtliches Genehmigungsverfahren;<br \/>\n&#8211;\tKostenberechnung als Kostenvoranschlag auf der Grundlage der angefertigten Entwurfsplanung.<br \/>\n gesch\u00e4tzte Gesamtkosten ca. 210.000 \u0080 einschl. 16% MwSt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Eine Information der \u00d6ffentlichkeit hat bisher noch nicht stattgefunden. Die ist fr\u00fchestens f\u00fcr die Verwirklichung des Gesamtprojektes bei Baudurchf\u00fchrung vorgesehen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Vorplanung ist f\u00fcr die Verwirklichung des Gesamtprojektes sehr hilfreich und wichtig gewesen. Besonders die dadurch erm\u00f6glichte Kostenberechnung ist f\u00fcr die Absicherung der Finanzierung erforderlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Seit \u00fcber 750 Jahren wurde an diesem Standort das nat\u00fcrliche Gef\u00e4lle der Soeste ausgenutzt und durch Aufstau eine Wasserm\u00fchle betrieben. Im Jahre 1908 wurden die Wasserr\u00e4der durch eine Turbinenanlage ersetzt, die mit ihrer elektrischen Energieerzeugung M\u00fchle, B\u00e4ckerei und S\u00e4gewerk der Familie Warnken betrieben hat. 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