  {"id":21527,"date":"2023-07-13T15:20:16","date_gmt":"2023-07-13T13:20:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/17157-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:20:17","modified_gmt":"2023-07-13T13:20:17","slug":"17157-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/17157-01\/","title":{"rendered":"Optimierung der Umweltinnovationspotentiale am Beispiel der Region Bayerisch-Schwaben durch modellhafte Umweltkommunikationsma\u00dfnahmen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Anhand der Region Bayerisch-Schwaben soll gezeigt werden, dass durch organisierte Kommunikationsma\u00dfnahmen der Beratungs- und Informationsstandard im Umweltbereich verbessert werden kann. Dadurch sollen Umweltinnovationspotentiale insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen optimiert werden. Anlass f\u00fcr das Projekt war die Erkenntnis, dass gerade auch f\u00fcr diese Unternehmen mit teilweise hohem Innovationspotential neben den dringenden Tagesgesch\u00e4ften wenig Energie bleibt, sich mit aktiver Projektarbeit zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenEine konkrete Informationsvermittlung im Umweltbereich fand f\u00fcr Unternehmen \u00fcber die gesamte Laufzeit des Projektes in folgenden Bereichen statt:<br \/>\n&#8211;\tF\u00f6rdermittel,<br \/>\n&#8211;\tInformationen f\u00fcr Anwender von Umwelttechnologien,<br \/>\n&#8211;\tKooperationsvermittlung,<br \/>\n&#8211;\tkonkrete Projektunterst\u00fctzung.<br \/>\nErm\u00f6glicht wurde dies durch die bereits vorhandenen Erfahrungen und Kontakte der IHK und des F\u00f6rdervereins KUMAS. Zun\u00e4chst wurden nur konkret anfragende Unternehmen beraten, im Laufe der Zeit wurde gezielte Projekt-Akquisition betrieben. Anhand der laufenden konkreten Projektarbeit konnten insbesondere die organisatorischen Schwachpunkte gezielt erkannt werden.<br \/>\nDer erste Teil des Projektes diente insbesondere der Bestandsaufnahme der bisherigen Umweltprojekte, der Finanzierungsinstrumente, der regionalen Einrichtungen mit Schwerpunkt Umwelt und der vorhandenen regionalen Informationsstrukturen. Es wurden weitere \u00fcberregional vorhandene Kommunikati-onswege unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Internets recherchiert.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Bei der Initiierung dieses Projektes wurde von dem Ansatz ausgegangen, viele Unternehmen h\u00e4tten eine Umweltinnovation sozusagen in der Schublade. Diese Vorstellung kann aufgrund der Projekterfahrungen nicht aufrecht erhalten werden. F\u00fcr die Arbeit innerhalb des Projektes ergab sich damit das Problem, dass der Zeitpunkt der durchgef\u00fchrten Unternehmensberatungen h\u00e4ufig nicht deckungsgleich mit dem aktuellen Informationsbedarf des Unternehmens zum Themenbereich Umweltinnovation stand. Eine in Zahlen messbare Erh\u00f6hung des Umweltinnovationspotentials durch eine h\u00f6here F\u00f6rderquote der Deutschen Bundesstiftung Umwelt konnte folglich nicht erreicht werden. Langfristig gesehen konnte jedoch mit den durchgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten mit Sicherheit ein deutlich besserer Beratungsstandard der Unternehmen zum Thema Umwelt und Umweltinnovationen erreicht werden.<br \/>\nF\u00fcr nahezu 100 Ideen f\u00fcr Umweltprojekte konnte den Unternehmen Hilfestellung zur L\u00f6sung von Problemen gegeben werden von der Kontaktvermittlung, \u00fcber die Informationsbeschaffung bis hin zum Erstellen einer Projektskizze. Leider hat sich herausgestellt, dass es sich beim Gro\u00dfteil der angefragten Umweltprojekte kaum um Forschungs- und Entwicklungsprojekte handelt. Bei etwa 1\/3 der Projekte waren Innovationspotentiale bereits im Ansatz nicht vorhanden. Ber\u00fccksichtigt man noch diejenigen Projekte, deren Ablehnung oder Stornierung aus diesem Grunde zustande kam, ist das Fehlen der Innovation eindeutig die Hauptursache f\u00fcr die fehlende F\u00f6rderf\u00e4higkeit. Der Grund daf\u00fcr d\u00fcrfte darin liegen, dass als Umweltprojekt immer noch prim\u00e4r Umweltmanagementsysteme, klassische Umwelttechnik, sowie Entsorgungs- und Emissionsprobleme angesehen werden. F\u00fcr diese existieren in der Regel bereits unter der Inanspruchnahme technischer und organisatorischer Dienstleistungen und mit entsprechenden Investitionen L\u00f6sungen (keine Innovation). F\u00fcr diese Problemstellungen werden dann entsprechende Umweltberatungsstellen, wie sie auch im Rahmen des F\u00f6rderprojektes angeboten wurden, kontaktiert. Aufgrund der Ansiedlung des Projektb\u00fcros am umwelttechnologischen Gr\u00fcnderzentrum wurde eine hohe Anzahl von Anfragen aus Jungunternehmen bearbeitet. Bei diesen war zwar ein entsprechendes Innovationspotential vorhanden, allerdings scheitert eine F\u00f6rderf\u00e4higkeit oftmals an dem Nachweis der Eigenanteilsfinanzierung.<br \/>\nIm Rahmen der praktischen Beratungsarbeit mit insgesamt 120 Unternehmen hat sich herausgestellt, dass der Focus besser nicht allzu sehr auf das Spezialthema Umweltinnovationen gesetzt werden sollte. Vielmehr sollten den Unternehmen m\u00f6glichst kompakte Informationen \u00fcber regionale Einrichtungen, Kontakte, Netzwerke, Beratungsprogramme, allgemeine Wirtschaftsf\u00f6rderprogramme und Recherche-m\u00f6glichkeiten angeboten werden. Als problematisch erweist sich hier vor allem der Schl\u00fcsselbegriff Umwelt, der immer noch belegt ist mit Assoziationen Entsorgung, Windenergie, Biotope etc. Hochinnovativen Unternehmen war die Âé¶¹´«Ã½ nicht bekannt und es wurde mit Erstaunen und gro\u00dfem Interesse zur Kenntnis genommen, dass auch in der eigenen Branche bereits Umweltprojekte gef\u00f6rdert wurden. Hier ist also mit Sicherheit noch ein enormes Potential vorhanden.<br \/>\nHinsichtlich des allgemeinen Standards von F\u00f6rderinitiativen fand auf Anregung und unter Mitarbeit des Projektteams sowohl eine Fortsetzung der Teilnahme am Wettbewerb Bioprofile mit dem Inhalt Biomaterialien f\u00fcr Umwelt und Gesundheit als auch eine Antragstellung bei der Ausschreibung Lernende Regionen mit dem Thema Technik &#8211; Umwelt &#8211; Wirtschaft: Wissenstransfer im Qualifizierungsnetzwerk Bayerisch-Schwaben statt. Obwohl auch hier keine Auszeichnung als F\u00f6rderregion erreicht werden konnte, konnten im Rahmen der Projektarbeit wichtige Informationen und Kontakte f\u00fcr zuk\u00fcnftige Aktivit\u00e4ten gesammelt werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Sowohl Informationen \u00fcber das Projekt als auch \u00fcber die F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten der DBU wurden laufend bei Veranstaltungen, Vortr\u00e4gen und die Homepages der Kooperationspartner verbreitet. Einzelne innovative Projekte aus Bayerisch-Schwaben sowie die Veranstaltungen zum Thema wurden \u00fcber die Pressearbeit von KUMAS der \u00d6ffentlichkeit bekannt gemacht.<br \/>\nAuf der KUMAS-Homepage wurden kommentierte Links zum Umweltmanagementprojekt ver\u00f6ffentlicht. Im Rahmen des Projektes wurde ein kurzer Leitfaden f\u00fcr die pers\u00f6nliche Beratung von Unternehmen entwickelt.<br \/>\nMit dem vorliegenden Abschlussbericht ist eine aktuelle Information \u00fcber die Projektaktivit\u00e4ten und relevanten Einrichtungen zum Thema Umwelt in Bayerisch-Schwaben entstanden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Anhand der Region Bayerisch-Schwaben soll gezeigt werden, dass durch organisierte Kommunikationsma\u00dfnahmen der Beratungs- und Informationsstandard im Umweltbereich verbessert werden kann. Dadurch sollen Umweltinnovationspotentiale insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen optimiert werden. 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