  {"id":21455,"date":"2023-07-13T15:20:10","date_gmt":"2023-07-13T13:20:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/16950-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:20:11","modified_gmt":"2023-07-13T13:20:11","slug":"16950-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/16950-01\/","title":{"rendered":"Kontinuierliche Staubgehaltsmessung zur Minderung der Umwelt- und Gesundheitsbelastung durch Holzstaubemissionen in der Holz verarbeitenden Industrie"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In Deutschland existieren mehrere hundert Anlagen, in denen bei der Trocknung von Holz staub- und aerosolhaltige Abluft anf\u00e4llt. Die Anlagen dienen haupts\u00e4chlich der Spanplatten- und anschlie\u00dfenden M\u00f6belfertigung. Die Abluft f\u00e4llt nach TA-Luft unter \u00fcberwachungspflichtige Emissionen d.h. die VDI 3462 muss bez\u00fcglich der emissionsmindernden Ma\u00dfnahmen eingehalten werden. Jedoch existiert derzeit keine kontinuierliche Messtechnik f\u00fcr diese \u00dcberwachungsaufgabe. Im Rahmen des Projektes soll deshalb ein extraktives Messsystem auf der Basis des triboelektrischen Messprinzips entwickelt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas System besteht aus den folgenden Modulen:<br \/>\n\u00b7\tSonde (inkl. Messgasverd\u00fcnnung, Aufheizen);<br \/>\n\u00b7\tMesssystem (inkl. Tribokammer, Injektor, Volumenstrom\u00fcberwachung);<br \/>\n\u00b7\tBedienger\u00e4t;<br \/>\n\u00b7\tGebl\u00e4se.Der wichtigste Teil der Entwicklung ist eine Entnahmesonde welche die teilweise ges\u00e4ttigten und klebrige Aerosole enthaltenden Abgase absaugt, definiert verd\u00fcnnt und auf eine Temperatur regelt, bei der die enthaltene Feuchte vollst\u00e4ndig dampff\u00f6rmig, die organischen Kohlenwasserstoffe (Terpene\/Harze) jedoch in Aerosolform vorliegen. Dieser so aufbereitete Messgasstrom durchstr\u00f6mt eine triboelektrische Messzelle. Das triboelektrische Messsignal ist proportional zur Staubkonzentration bestehend aus Staub und Aerosol des Messgasstroms.<br \/>\nDie ersten Arbeitsschritte waren die Entwicklung, Fertigung und Erprobung der triboelektrischen Messzellen in Form einer Drallkammer sowie der speziellen Entnahmesonde. Danach wurde aufbauend auf den entwickelten Modulen das Gesamtsystem entworfen, konstruiert und gefertigt. Das System wurde im Labor getestet. Im Anschluss erfolgte die Optimierung und Kalibrierung an einem Staubkanal und an einem realen Sp\u00e4netrockner.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Entwicklungsergebnisse f\u00fcr das Messsystem PFM 97 ED sind:<br \/>\n\u00b7\tEinfach zu fertigende und zu wartende Messkammer (Drallkammer);<br \/>\n\u00b7\treproduzierbare Messwerte;<br \/>\n\u00b7\tlangzeitstabile Entnahmesonde mit Beheizung und Verd\u00fcnnung des Messgases;<br \/>\n\u00b7\tAufbau eines funktionierenden Komplettsystems bestehend aus Sonde und Bedieneinheit;<br \/>\n\u00b7\tTest des Prototypen am hauseigenen Staubkanal;<br \/>\n\u00b7\tLangzeittest des Prototypen an einer Produktionsanlage (beim Kooperationspartner);<br \/>\n\u00b7\tbegleitende Untersuchungen des T\u00dcV Rheinland\/Berlin-Brandenburg.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Folgende Punkte werden als n\u00f6tig erachtet:<br \/>\n\u00b7\tProduktinformation PFM 97 ED erstellen;<br \/>\n\u00b7\tEintrag auf der Firmenwebseite erstellen;<br \/>\n\u00b7\tAquise bei relevanten Kunden durchf\u00fchren, mit dem Ziel der Ger\u00e4tevorf\u00fchrung bzw. Verkauf<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Als Ergebnis des F\u00f6rderprojektes Staubmessung in der holzverarbeitenden Industrie steht ein kontinuierliches Staubkonzentrationsmessger\u00e4t auf der Basis der triboelektrischen Staubmessung. Damit ist es m\u00f6glich, unter schwierigsten Bedingungen, an denen herk\u00f6mmliche Staubmessger\u00e4te bisher gescheitert sind, die Staubkonzentration kontinuierlich zu erfassen (feuchter bzw. klebriger Staub). Dabei wurde be-sonderer Wert auf die Entwicklung einer einfachen Messkammer gelegt, die reproduzierbare Messwerte liefert. Au\u00dferdem gelang es ein relativ wartungsarmes Messger\u00e4t zu konstruieren. F\u00fcr die Zukunft ist es realistisch eine Kleinserie aufzulegen und diese bei diversen Kunden zu erproben. Damit sollte es m\u00f6glich sein, dass Einsatzspektrum zu erweitern und weitere Kunden zu werben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In Deutschland existieren mehrere hundert Anlagen, in denen bei der Trocknung von Holz staub- und aerosolhaltige Abluft anf\u00e4llt. Die Anlagen dienen haupts\u00e4chlich der Spanplatten- und anschlie\u00dfenden M\u00f6belfertigung. Die Abluft f\u00e4llt nach TA-Luft unter \u00fcberwachungspflichtige Emissionen d.h. die VDI 3462 muss bez\u00fcglich der emissionsmindernden Ma\u00dfnahmen eingehalten werden. 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