  {"id":21246,"date":"2023-07-13T15:19:45","date_gmt":"2023-07-13T13:19:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/16450-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:19:48","modified_gmt":"2023-07-13T13:19:48","slug":"16450-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/16450-01\/","title":{"rendered":"Informationskampagne zur Erhaltung und Vermehrung des Waldes"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Stiftung Wald in Not m\u00f6chte mit dem Projekt ankn\u00fcpfen an ihre bisherige Arbeit, vor allem die Bem\u00fchung zur Erhaltung und Vermehrung des Waldes. Mit der geplanten Informationsinitiative m\u00f6chte sie die Diskussion um die Vermehrung der Waldfl\u00e4che in Deutschland anregen, mit dem Ziel mehr Wald zu schaffen.<br \/>\nAbgebaut werden sollen mit dem Projekt Vorbehalte gegen eine Waldvermehrung.<br \/>\nNeue W\u00e4lder dienen auch dem Schutz nat\u00fcrlicher Ressourcen (Wasser und Boden). Dieser Themenbereich wird ebenfalls in der Informationsinitiative angesprochen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenErarbeitung und Herausgabe von 2 neuen Brosch\u00fcren in unserer Schriftenreihe:<br \/>\n1.\tWir brauchen mehr Wald! Leitfaden zur Waldvermehrung<br \/>\nDie Brosch\u00fcre wird die verschiedenen Aspekte der Waldvermehrung behandeln, CO2-Kompensation, waldbauliche Konezepte, Landschaftsgestaltung und Fragen des Naturschutzes. Angesprochen werden administrative Voraussetzungen und F\u00f6rderung. Beispielhafte Projekte werden vorgestellt.<br \/>\n2.\tWald, Wasser, Leben<br \/>\nDie Brosch\u00fcre behandelt die Bedeutung des Waldes f\u00fcr den Schutz der nat\u00fcrlichen Ressourcen Wasser und Boden. Angesprochen werden die Themen: Schutz vor Hochwasser und Erosion, Schutz des Trinkwassers und Wiederanlage von Auw\u00e4ldern.<\/p>\n<p>Veranstaltet werden 2 Fachtagungen:<br \/>\nWaldvermehrung als Beitrag zur Lokalen Agenda 21<br \/>\nWalderhaltung und Waldvermehrung in den neuen L\u00e4ndern &#8211; Beispiele, die Hoffnung geben<br \/>\nUnd ein europ\u00e4isches, wissenschaftliches Symposium zur Waldvermehrung in Europa.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Ergebnis des Projektes war die Erarbeitung und Herausgabe der beiden Informationsbrosch\u00fcren Wir brauchen mehr Wald und Wald, Wasser, Leben sowie die Durchf\u00fchrung eines europ\u00e4ischen, wissenschaftlichen Symposium mit dem Titel New Forests for Europe &#8211; Afforestation at the Turn of the Century am 16. und 17.02.2000 in Freiburg. An dem Symposium, das gemeinsam mit dem Institut f\u00fcr Forstpolitik der Universit\u00e4t Freiburg und dem europ\u00e4ischen Forstinstitut durchgef\u00fchrt wurde, nahmen 46 Teilnehmer aus zahlreichen L\u00e4ndern Europas, von Island bis Bulgarien teil. In ihren Redebeitr\u00e4gen leuchte-ten die 20 Referenten unterschiedliche Facetten des Themas. Dazu geh\u00f6rten:<br \/>\n\u00b7\tAns\u00e4tze zur L\u00f6sung von Konflikten zwischen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Natur-schutz\/Landschaftspflege<br \/>\n\u00b7\tDie Erhaltung von Grundeigent\u00fcmern im Hinblick auf eine m\u00f6gliche Aufforstung und die Wechselwirkungen mit dem Genehmigungsverfahren<br \/>\n\u00b7\tDie M\u00f6glichkeiten, den tats\u00e4chlichen Waldfl\u00e4chen Zugang zu erfassen und zu quantifizieren<br \/>\n\u00b7\tDie Aufforstungspolitik der Europ\u00e4ischen Union und deren Auswirkungen aus einzelne Mitgliedsstaaten<\/p>\n<p>Als Ergebnis des Symposiums wurden Forschungsdefizite und M\u00f6glichkeiten zur weiteren Forschungszusammenarbeit im Bereich sozial\u00f6konomischer und technischer Fragen aufgezeigt. Des weiteren wurde eine Fachtagung mit dem Titel Waldvermehrung als Beitrag zur lokalen Agenda 21 in Bergheim\/Erft durchgef\u00fchrt. Im Mittelpunkt der Tagung standen die Ma\u00dfnahmen zur Waldvermehrung des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Beispiel einer lokalen Initiative zur Waldvermehrung im Rahmen einer lokalen Agenda 21 wurde die Initiative des Erftkreises: Lass B\u00e4umen in den Himmel wachsen vorgestellt. An der Veranstaltung nahmen rd. 100 Teilnehmer aus Umweltverb\u00e4nden, Kommunalverwaltungen, Forstwirtschaft und Politik teil.<br \/>\nEine weitere Fachtagung wurde im IBZ Ostritz\/St. Marienthal mit dem Titel Zukunftsinvestition Wald &#8211; Walderhaltung und Waldvermehrung in den neuen L\u00e4ndern &#8211; Beispiele, die Hoffnung geben veranstaltet. Themenschwerpunkte waren die Lage des Waldes in den neuen L\u00e4ndern, 10 Jahre nach der Wiedervereinigung, und die Walderhaltung und Waldvermehrung als forstpolitische Schwerpunktaufgabe am Beispiel des Landes Th\u00fcringen. Dar\u00fcber hinaus wurde an Fallbeispielen der \u00f6kologisch orientierte Waldumbau im Klosterforst St. Marienthal und das Experiment August Bier als Vorbild f\u00fcr den \u00f6kologischen Umbau der Kiefernw\u00e4lder in Brandenburg dargestellt. Ebenfalls die Wiederbewaldung ehemals milit\u00e4risch genutzter Fl\u00e4chen in Ostdeutschland und die Renaturierung der Elbaue durch die Anpflanzung von Auew\u00e4ldern. Als Beispiel zum Abbau von Waldsch\u00e4den in einer ehemals stark belasteten Region wurde die energie\u00f6kologische Modellstadt Ostritz\/St. Marienthal vorgestellt sowie das Projekt Junge Menschen pflanzen junge W\u00e4lder, das im Rahmen grenz\u00fcberschreitender Umweltbildung auch zum Ausgleich von Umweltsch\u00e4den im Dreil\u00e4ndereck Deutschland, Polen Tschechien beitrug. Letzteres war ein Projekt, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef\u00f6rdert wurde und in dessen Rahmen die Bundesstiftung die CO2-Emission ihrer Gesch\u00e4ftsstelle durch die Anpflanzung neuer W\u00e4lder kompensiert hat.<br \/>\nDie beiden Ver\u00f6ffentlichungen sowie die drei Veranstaltungen waren ein Beitrag, die Diskussion zwischen den unterschiedlichen Interessensgruppen \u00fcber die Waldvermehrung zu versachlichen und Wege aufzuzeigen, wie Nutzungskonflikte M\u00f6glichkeit vermieden bzw. ausgeglichen werden. Insgesamt wurde deutlich, dass in vielen Regionen die Vermehrung des Waldes einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt, zur Verbesserung des Landschaftsbildes und aus globaler Sicht auch einen Beitrag zum Klimaschutz durch die Kompensation von Kohlendioxid leisten kann.<br \/>\nDie Stiftung Wald in Not wird auch in Zukunft im Rahmen ihrer Arbeit, diesem Thema einen Schwerpunkt widmen und vor allem das im Rahmen des Projektes erstellte Informationsmaterial dazu verwenden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die beiden Ver\u00f6ffentlichungen wurden durch Pressever\u00f6ffentlichungen in der Tages- und Fachpresse sowie Anzeigenver\u00f6ffentlichungen bekannt gemacht. Dar\u00fcber hinaus sind sie auch im Internet einsehbar bzw. als PDF-Datei herunterzuladen. Zu den drei Veranstaltungen wurde eine begleitende Pressearbeit durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse der Tagungen sind in Tagungsdokumentationen ver\u00f6ffentlicht worden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Durch die Informationskampagne wurde es m\u00f6glich, die Diskussion um den Wald in der \u00d6ffentlichkeit, vor allem den Aspekt Wald und Wasser und das Thema Waldvermehrung als Beitrag zum Klimaschutz, zu erweitern und mit unterschiedlichen Interessensgruppen in einen sachlichen Dialog zu dem Thema einzusteigen. Die beiden Ver\u00f6ffentlichungen sind eine wichtige Erweiterung des Informationsangebotes der Stiftung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Stiftung Wald in Not m\u00f6chte mit dem Projekt ankn\u00fcpfen an ihre bisherige Arbeit, vor allem die Bem\u00fchung zur Erhaltung und Vermehrung des Waldes. Mit der geplanten Informationsinitiative m\u00f6chte sie die Diskussion um die Vermehrung der Waldfl\u00e4che in Deutschland anregen, mit dem Ziel mehr Wald zu schaffen. 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