  {"id":21200,"date":"2023-07-13T15:19:39","date_gmt":"2023-07-13T13:19:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/16313-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:19:41","modified_gmt":"2023-07-13T13:19:41","slug":"16313-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/16313-01\/","title":{"rendered":"Naturspielr\u00e4ume als Ansatz \u00f6kologischer Kindergartenentwicklung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Prim\u00e4res Ziel des Projektes ist es, f\u00fcr die zwei teilnehmenden Kinderg\u00e4rten eine Verkn\u00fcpfung zwischen den gestalterischen Ans\u00e4tzen im Au\u00dfengel\u00e4nde und den elementarp\u00e4dagogischen Arbeitsans\u00e4tzen der jeweiligen Einrichtung herzustellen. Dabei ist eine nachhaltige Kindergartenpraxis anzuvisieren. die von den Subjekten (Erzieherinnen), der Kindergartenpraxis vor Ort als eine integrale Umwelterziehung realisiert wird. Dabei steht die Verschr\u00e4nkung von innerer und \u00e4u\u00dferer natur mit im Vordergrund sowie die re-flexive Kompetenz der Gesamtthematik des Projektes. Zusammengenommen soll dieses Projekt f\u00fcr den jeweiligen Kindergarten\/Kindertagesst\u00e4tte dazu beitragen, Umwelterziehung nicht additiv in den Rahmenplan oder das Konzept der jeweiligen Einrichtung aufzunehmen, sondern konzeptionell durchg\u00e4ngig in der Kindergartenpraxis zu verankern.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAusf\u00fchrliche Protokolle der bisher durchgef\u00fchrten Fortbildungsbl\u00f6cke liegen diesem Projektkennblatt bei.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Beigelegt sind Zeitungsausschnitte aus verschiedenen Aktionen der beiden Kinderg\u00e4rten. Dar\u00fcber hinaus die Kopie einer PowerPoint-Pr\u00e4sentation zur Darstellung der Entwicklung im Kindergarten f\u00fcr Elternabende, Treffen mit anderen Einrichtungen und Tr\u00e4gervertretern. Diese Pr\u00e4sentation wurde in Emsdetten erarbeitet und ist dort mehrfach auf Elternabenden eingesetzt worden sowie zur Dokumentation des Projektes im Jugendhilfeausschuss der Stadt Emsdetten.<br \/>\nFerner gibt es von beiden Kinderg\u00e4rten gestaltete Plakatw\u00e4nde mit Fotos und Inhalten zur weiteren Dokumentation f\u00fcr G\u00e4ste des Kindergartens. Die Fotow\u00e4nde sind dort jeweils gut einsehbar pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Dem Projekt ist es gelungen, sowohl durch die Seminareinheiten als auch durch die Projekttage vor Ort in den Teams einen Prozess in Gang zu setzen, der eine grunds\u00e4tzliche Reflexion der inhaltlichen Arbeit zur Folge hatte. Dabei ist besonders bemerkenswert, dass neben der Auseinandersetzung mit den inhaltlichen Grundlagen der Kindergartenarbeit, d.h. der Auseinandersetzung mit den eigenen Grundannahmen (anthropologische Grundannahme, p\u00e4dagogische Grundannahme, evolutive Grundannahme, \u00e4sthetische Grundannahmen, psychologische Grundannahme mit Blick auf das Kind und seine Lebensumwelt) in den jeweiligen Teams eine so zu Beginn des Seminars nicht vorhandene Teamdynamik zu beobachten war. Konkret bedeutet dies, dass sich im Rahmen der Auseinandersetzungen der Umgang miteinander sowohl in den Diskussionen und Gespr\u00e4chen als auch in der Alltagsarbeit entscheidend ver\u00e4ndert hat. Da es vorher keine klar ausgesprochene und diskutierte Grundlage der jeweiligen Kindergartenarbeit in den Teams gab (wohl eine konzeptionell festgeschriebene), gab es eine F\u00fclle von Auseinandersetzungen im Alltag \u00fcber sogenannte Alltagskleinigkeiten. Nach Kl\u00e4rung und Entscheidung dar\u00fcber, den \u00f6kosozialen Kindergartenansatz als Grundlage der Arbeit zu nehmen, sind die Alltagsproblematiken im Rahmen von Auseinandersetzungen innerhalb des Teams stark in den Hintergrund getreten, da alle Teammitglieder der jeweiligen Kinderg\u00e4rten davon ausgehen k\u00f6nnen, dass, egal welches Verhalten sie bei den Kolleginnen erleben, alle T\u00e4tigkeit auf der Grundlage des gemeinsam Entschiedenen getan wird. Eine Kritik an den Alltagsverhalten hat so in den Teams einen konkreten Bezugspunkt bekommen, den es so vorher nicht gab.<br \/>\nDie Auseinandersetzungen vor Beginn des Projektes liefen eher im Sinne individueller Unzufriedenheit mit einigen Kolleginnen und der eigenen Zufriedenheit als Bezugspunkt. Von daher war die einhellige Meinung beider Teams, dass durch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem \u00f6ko-sozialen Konzept f\u00fcr die Arbeit v\u00f6llig neue Handlungsspielr\u00e4ume er\u00f6ffnet worden sind und dass gleichzeitig aber die inhaltliche Auseinandersetzung zu einem ver\u00e4nderten Umgang innerhalb des Teams gef\u00fchrt hat, was somit auch noch einmal das Ziel des gesamten Projektes dokumentiert &#8211; n\u00e4mlich den \u00f6ko-sozialen Kindergartenansatz nicht nur \u00e4u\u00dferlich im Rahmen von Spielplatzgestaltung umzusetzen, sondern auch nach innen in die Kindergartenr\u00e4ume und in die Person der jeweiligen Erzieherin zu implementieren.<br \/>\nDieses Ergebnis unterst\u00fctzt die Eingangsvermutung, dass es ein hohes Defizit in Kindergartenteams gibt bzgl. der Auseinandersetzung \u00fcber die eigenen Grundannahmen (s. oben) und dass die verschiedenen in der Praxis umgesetzten Konzepte und Ans\u00e4tze keine R\u00fcckbindung an fachlich fundierte Bezugspunkte (Grundannahmen) haben, sondern lediglich als handlungsorientierte Aktivit\u00e4ten umgesetzt werden. Im Projekt ist es gelungen, f\u00fcr die beiden Kindergartenteams als jeweils Ganzes, aber auch f\u00fcr jede einzelne Mitarbeiterin der Kinderg\u00e4rten eine Auseinandersetzung in Gang zu bringen, die auch in der Argumentation nach au\u00dfen hin Klarheit verschafft, warum ich was in meiner Alltagsarbeit tue und an welcher Grundlage ich mein Tun messe und orientiere.<br \/>\nDas Ergebnis des Projektes unterst\u00fctzt au\u00dferdem das Anliegen der beiden Projektpartner, eine qualifizierte Weiterbildung f\u00fcr MitarbeiterInnen im Elementarbereich zur Umweltbildung anzubieten, um so Multiplikatoren auszubilden, die die hier mit den beiden Teams in Emsdetten und Wildeshausen durchgef\u00fchrten Prozesse initiieren und begleiten k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Prim\u00e4res Ziel des Projektes ist es, f\u00fcr die zwei teilnehmenden Kinderg\u00e4rten eine Verkn\u00fcpfung zwischen den gestalterischen Ans\u00e4tzen im Au\u00dfengel\u00e4nde und den elementarp\u00e4dagogischen Arbeitsans\u00e4tzen der jeweiligen Einrichtung herzustellen. Dabei ist eine nachhaltige Kindergartenpraxis anzuvisieren. die von den Subjekten (Erzieherinnen), der Kindergartenpraxis vor Ort als eine integrale Umwelterziehung realisiert wird. Dabei steht [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[50,64,2423],"class_list":["post-21200","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-naturschutz","tag-niedersachsen","tag-umweltkommunikation"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"16313\/01","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"A-16313-ki.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"14.316,17","dbu_projektdatenbank_firma":"Ludwig-Windthorst-Haus e. V.Katholisch-Soziale Akademie","dbu_projektdatenbank_strasse":"Gerhard-Kues-Str. 16","dbu_projektdatenbank_plz_str":"49808","dbu_projektdatenbank_ort_str":"Lingen","dbu_projektdatenbank_p_von":"1999-08-24 00:00:00","dbu_projektdatenbank_p_bis":"2001-05-02 00:00:00","dbu_projektdatenbank_laufzeit":"1 Jahr und 8 Monate","dbu_projektdatenbank_telefon":"0591\/6102-0","dbu_projektdatenbank_inet":"","dbu_projektdatenbank_bundesland":"Niedersachsen","dbu_projektdatenbank_foerderber":"53","dbu_projektdatenbank_ab_bericht":"","dbu_projektdatenbank_ist_nachbewilligung_von":"","dbu_projektdatenbank_hat_nachbewilligung":"","dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/21200","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/projektdatenbank"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/21200\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34203,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/21200\/revisions\/34203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21200"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21200"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21200"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}