  {"id":21120,"date":"2023-07-13T15:19:57","date_gmt":"2023-07-13T13:19:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/16751-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:19:59","modified_gmt":"2023-07-13T13:19:59","slug":"16751-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/16751-01\/","title":{"rendered":"Photovoltaik-Demonstrationsanlage kath. Akademie Rottenburg- Stuttgart"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Umr\u00fcstung\/Umwandlung der vorhandenen Energiequellen in umweltfreundliche, regenerative Energiequellen. Die Akademie m\u00f6chte eine zukunftsorientierte Einrichtung sein.<br \/>\nMotivierung des Hauspersonals zum sparsameren Umgang mit vorhandener Energie. Wandel des Bewusstseins und Konsequenzen f\u00fcr den Umgang mit Energie.<br \/>\nWir machen aus Minus Plus: (14 Tonnen) weniger Kohlendioxid ein Plus f\u00fcr den Klimaschutz<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenKalkulation des Projektes und Festlegung der Finanzierung.<br \/>\nAusgehend von einer Projektgesamtsumme i. H. v. 200.000,- DM konnte mit Hilfe des Zuschusses der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (90.000,- DM), einer Spende des Akademief\u00f6rdervereins (75.000,- DM) und weiteren Spenden von Tagungsg\u00e4sten der Akademie (25.000,- DM) das Projekt in Zusammenarbeit mit der Solarstrom AG in Angriff genommen werden. Der noch fehlende Betrag (10.000,- DM) wurde aus dem ordentlichen Haushalt der Katholischen Akademie der Di\u00f6zese Rotten-burg-Stuttgart finanziert.<br \/>\nDie technische Konzeption der Anlage wurde von der Solarstrom AG, Freiburg, \u00fcbernommen. Im Zuge einer Geb\u00e4uderenovierung wurde u. a. eine Dachsanierung durchgef\u00fchrt. Pr\u00fcfungen\/Reparaturen in den Bereichen Statik als auch Wasserdichtheit sollten Reparaturen auf Jahre ausschlie\u00dfen.<br \/>\nEndmontage der Anlage ebenfalls durch die Firma Solarstrom AG. Eine Schautafel konnte von der Fa. Solarstrom AG leider nicht angeboten werden. Der kalkulierte und im Kostenvoranschlag genannte Preis wurde der Akademie erstattet. Resultierend daraus haben wir ein externes Unternehmen mit der Gestaltung und Montage einer Visualisierungstafel beauftragt (Fotos der Schautafel liegen dem Bericht bei).<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Gesamtkonzeption der Akademie zur Versorgung des Tagungszentrums Hohenheim mit Elektrizit\u00e4t wurde unter folgende \u00dcberschrift gestellt: Wir machen aus Minus plus: (14 Tonnen) weniger Kohlendioxid ein plus f\u00fcr den Umweltschutz.<br \/>\nDie auf dem Dach der Akademie eingerichtete Photovoltaikanlage erzeugt mit ihren auf 150 qm Fl\u00e4che montierten 129 Solarmodulen ca. 13.000 kWh\/Jahr. Bei einem Gesamtbedarf des neuen Tagungszentrums von ca. 52.000 kWh\/Jahr bedeutet dies einen Bedarfsdeckungsgrad von 25%. Da die Anlage f\u00fcr die Akademie auf Zukunft hin kostenneutral betrieben werden kann, sparen wir in nicht geringem Umfang Stromkosten ein. Von diesen finanziellen Einspareffekten finanzieren wir den Restbedarf von ca. 40.000 kWh aus einem Mix regenerativer Energiequellen, den wir \u00fcber die NWS beziehen. Die NWS wiederum haben als Partner und Zulieferer f\u00fcr regenerative Stromerzeugung die Naturenergie AG, die selbst wiederum Partner der S.A.G. Solarstrom AG ist. Die Naturenergie AG erzeugt ihren Strom zu 100% aus dem oben angesprochenen Mix aus regenerativen Energiequellen (Wasser, Sonne, Wind, Biomasse). Damit wird das Tagungszentrum Hohenheim mit emissionsfrei hergestelltem und deshalb klimavertr\u00e4glichem Strom versorgt! Die Einsparung durch Photovoltaik erm\u00f6glicht es uns, trotzdem die Stromkosten des gesamten neuen Tagungszentrums im Vergleich zum Verbrauch im alten Haus zu senken.<br \/>\nAbsch\u00e4tzung der CO\u00b2 Einsparung (konservative Sch\u00e4tzung)Dieses Energiekonzept des Tagungszentrums erspart der Natur eine erhebliche Belastung mit dem klimasch\u00e4digenden Kohlendioxid. Je nach Berechnungsgrundlagen (verschiedene Energiemixe) spart allein die Photovoltaikanlage des Tagungszentrums Hohenheim bei zur\u00fcckhaltender Berechnung zwischen 3,5 bis 7,8 Tonnen CO\u00b2\/Jahr. Das Gesamtenergiekonzept des Tagungszentrums erspart der Erdatmosph\u00e4re ein CO\u00b2-Emmission zwischen 14 und 31 Tonnen.<br \/>\nIm Rahmen des Neubaus haben wir eine weitere CO\u00b2 -minimierende Ma\u00dfnahme getroffen. Wir haben von \u00f6lbetriebener Heizung auf Gaskraftwerk umgestellt. Die modernere Technik und der Einsatz von Gas als Brennstoff bewirken, dass wir trotz Neubau weniger Heiz-Energie f\u00fcr das Tagungszentrum verbrauchen, was zugleich ebenfalls erheblich weniger CO\u00b2-Aussto\u00df  bedeutet.<br \/>\nDie Photovoltaikanlage auf dem Dach der Akademie der Di\u00f6zese Rottenburg-Stuttgart arbeitet bis zum heutigen Tag st\u00f6rungsfrei und ertragreich. So konnten in den Jahren 2000 10.000 kWh und 2001 11.000 kWh geerntet werden. Dies entsprach nicht ganz dem von uns erhofften Betrag, andererseits waren die Sonnentage in den entsprechenden Jahren statistisch gesehen auch nicht oberste Spitze.<br \/>\nDurch die gesetzliche Regelung bzgl. des kWh-Erstattungspreises sind die Ertr\u00e4ge wiederum so hoch, dass der von uns bezogene und in der Anschaffung teurere Naturstrom finanziert werden konnte.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Der Photovoltaikanlage im Tagungszentrum Hohenheim wurden im Jahr 1999 zwei Veranstaltungen gewidmet. Zum einen wurde ein offizieller Einweihungstermin festgesetzt &#8211; 21. November 1999 &#8211; (Referent war u. a. Herr Brickwedde), zum anderen wurde anl\u00e4sslich eines Tags der Offenen T\u00fcr am 4. Dezem-ber 1999 die Photovoltaikanlage nochmals besonders dargestellt und publik gemacht. Am 12. Dezember 2000 wurde unter dem Titel Ein Jahr Solaranlage eine erste Zwischenbilanz erstellt und einem sehr interessierten Publikum (170 Zuh\u00f6rer) vorgestellt.<br \/>\nDurch Herrn Dr. Peitz,  Referent der Akademie, wurde diese auf dem Regionalforum Leitbilder einer nachhaltigen Entwicklung (24.10.2001) repr\u00e4sentiert. Die Foren werden vom Ministerium f\u00fcr Umwelt und Verkehr BW in Zusammenarbeit mit dem Ministerium f\u00fcr Kultus, Jugend und Sport und den Oberschul-\u00e4mtern organisiert. Schon jetzt ist Herr Dr. Peitz zur Anschlussveranstaltung Erde 2.0 &#8211; Baden-W\u00fcrttemberg zeigt Technologien f\u00fcr morgen, eingeladen (Juli 2002).<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Finanzielles Budget konnte eingehalten werden. Erhoffte Spenden gingen in vollem Umfang ein. Die Ertr\u00e4ge der Photovoltaikanlage sind zufriedenstellend. Rundum, nicht nur aus \u00f6kologischer Sicht, ein voller Erfolg !                                                                        D a n k e !<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Umr\u00fcstung\/Umwandlung der vorhandenen Energiequellen in umweltfreundliche, regenerative Energiequellen. Die Akademie m\u00f6chte eine zukunftsorientierte Einrichtung sein. Motivierung des Hauspersonals zum sparsameren Umgang mit vorhandener Energie. Wandel des Bewusstseins und Konsequenzen f\u00fcr den Umgang mit Energie. 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