  {"id":21112,"date":"2024-11-27T10:34:57","date_gmt":"2024-11-27T09:34:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/15845-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:35:00","modified_gmt":"2024-11-27T09:35:00","slug":"15845-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/15845-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung eines Detektionssystems f\u00fcr Wanddickenverluste an Pipelines"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel des Vorhabens war es, ein Ger\u00e4t zu entwickeln, welches in der Lage ist, erdverlegte, nicht molchbare Erd\u00f6lf\u00f6rderleitungen von oberhalb der Erdoberfl\u00e4che zu pr\u00fcfen, um Br\u00fcchen und Leckagen von \u00d6lpipelines vorzubeugen. Das Messverfahren sowie das geplante Messger\u00e4t sollte so ausgerichtet sein, dass erstmalig unzug\u00e4ngliche Rohre auf Ungleichm\u00e4\u00dfigkeiten in der Wanddicke ber\u00fchrungslos und aus einem signifikanten Abstand heraus getestet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenFolgende Arbeitsschritte wurden durchgef\u00fchrt:<br \/>\n&#8211; Systemplanung<br \/>\n&#8211; Programmierung der Rechnerkommunikation<br \/>\n&#8211; Konstruktion der ben\u00f6tigten Bauteile<br \/>\n&#8211; Programmierung des Messlogarithmus<br \/>\n&#8211; Systemintegration<br \/>\n&#8211; Charakterisierung des Prototyps I<br \/>\n&#8211; Durchf\u00fchrung von Testmessungen<br \/>\n&#8211; Auswertung der Ergebnisse und Entscheidung \u00fcber die Fortf\u00fchrung des Vorhabens (Projektteil II)<br \/>\n&#8211; Anpassung des Konzeptes<br \/>\n&#8211; Weiterentwicklung der Programmoberfl\u00e4che<br \/>\n&#8211; Charakterisierung des Prototyps II<br \/>\n&#8211; Durchf\u00fchrung von Feldtests<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Im Ergebnis der Entwicklung entstand ein Messsystem, mit dem Wanddickenverluste an Pipelines von oberhalb des Erdbodens erkannt werden k\u00f6nnen, wenn die Rohre nahtlos gezogen sind. Bestandteile des Systems sind ein Stromquellenmodul und ein Feldaufnehmermodul. Das Stromquellenmodul wird mittels zweier Verbindungsleitungen mit der Rohrleitung verbunden. Die Rohrleitung wird zwischen den beiden Kontaktstellen mit dem Feldaufnehmermodul untersucht. Es k\u00f6nnen Wandabtr\u00e4ge in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von etwa 50 cm3 bei einem 3-Rohr in einer Tiefe von ca. 1,0 m noch erkannt werden.  <\/p>\n<p>Mit dem neuen Pipelinepr\u00fcfsystem wurden die Erwartungen erreicht. Mit dem System k\u00f6nnen vorzugsweise Feldesleistungen gepr\u00fcft werden, die von Tiefbohrstationen bis zur ersten Separationsstation f\u00fchren. Es k\u00f6nnen einem gro\u00dfen Teil von Pipelinebr\u00fcchen vorgebeugt werden, die bisher zu erheblichen Umweltbelastungen und -verschmutzungen mit \u00d6l gef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Vorhabensergebnisse wurden einem internationalen Fachpublikum vorgestellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Technologie wird eine umfangreiche Analyse des Verschlei\u00dfzustandes von nicht molchbaren Feldesleitungen erm\u00f6glichen und damit einen wesentlichen Beitrag zum pr\u00e4ventiven Umweltschutz bei der Erd\u00f6lgewinnung leisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel des Vorhabens war es, ein Ger\u00e4t zu entwickeln, welches in der Lage ist, erdverlegte, nicht molchbare Erd\u00f6lf\u00f6rderleitungen von oberhalb der Erdoberfl\u00e4che zu pr\u00fcfen, um Br\u00fcchen und Leckagen von \u00d6lpipelines vorzubeugen. 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