  {"id":20614,"date":"2024-11-27T10:33:02","date_gmt":"2024-11-27T09:33:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08931-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:33:03","modified_gmt":"2024-11-27T09:33:03","slug":"08931-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08931-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Bioabfallverwertung (-): Praxisbezogene Anwendungsrichtlinien f\u00fcr den nachhaltigen Einsatz von Komposten im landwirtschaftlichen Pflanzenbau"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Kompostverwertung genoss im landwirtschaftlichen Pflanzenbau bis zu Projektbeginn, bedingt durch emotional dominierte Vorbehalte und noch vorhandene Wissensdefizite, eine relativ geringe Akzeptanz, die den realen M\u00f6glichkeiten und auch den Zielstellungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes zur Schlie\u00dfung von Stoffkreisl\u00e4ufen nicht entsprach. Ziel des Forschungsvorhabens war es, mit Hilfe mehrj\u00e4hriger Kompost-Feldversuche unter realen Praxisbedingungen noch offene Fragen der nachhaltigen Kompostverwertung beschleunigt zu kl\u00e4ren, vor allem die Vorteilswirkungen herauszuarbeiten und mit den m\u00f6glichen Risiken abzuw\u00e4gen. Darauf aufbauend waren praxisbezogene Anwendungsrichtlinien zu erarbeiten und betriebswirtschaftliche sowie \u00f6kologische Untersuchungen durchzuf\u00fchren, um auf dieser Grundlage ein professionelles Vermarktungskonzept f\u00fcr die nachhaltige Kompostverwertung in landbaulichen Produktionsverfahren zu erstellen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenMit Hilfe von sechs einheitlich angelegten Kompost-Feldversuchen auf repr\u00e4sentativen Standorten in Baden-W\u00fcrttemberg, die auch bundesweite Boden- und Klimabedingungen repr\u00e4sentieren, wurden unter konkreten Praxisbedingungen, d.h. auf Wirtschaftsfl\u00e4chen von Vollerwerbslandwirten, drei Jahre lang alle bedeutsamen Wertstoff- und Schadstoffaspekte der Komposte und die damit verbundene Umweltentlastung erfasst und bewertet. Ein wesentlicher Vorteil war dabei, dass die Versuche schon vor Pro-jektbeginn angelegt worden waren, so dass zum Projektabschluss je nach Standort auf 5 bzw. 8 Versuchsjahre zur\u00fcckgegriffen werden konnte. Zum Einsatz gelangten grunds\u00e4tzlich nur g\u00fctegesicherte, d. h. qualitativ hochwertige Komposte mit eindeutigem Wertstoffcharakter. Neben dem wissenschaftlichen Monitoring aller agrochemischen und bodenkundlichen Parameter, das unter Verantwortung der LUFA Augustenberg bearbeitet wurde, waren vor allem die praktischen Beobachtungen und Erfahrungen der Komposthersteller und Landwirte, die als Projektpartner aktiv in das Forschungsvorhaben eingebunden wurden, zu erfassen und in die Beurteilung der Ergebnisse einzubeziehen. Zus\u00e4tzlich wurden umfangreiche \u00dcbersichtsuntersuchungen ausgewertet, um die aktuelle Situation ma\u00dfgebender Inhaltsstoffe von Komposten zu bewerten. Auf der Basis der Versuchs- und Untersuchungsergebnisse wurden konkrete Anwendungsempfehlungen erarbeitet, die eine nachhaltige, d. h. langfristig umweltgerechte Kompostanwendung gew\u00e4hrleisten.<br \/>\nAusgehend von den Ergebnissen des wissenschaftlichen Monitorings der Kompost-Feldversuche wurden vom Institut f\u00fcr Agrarpolitik der Universit\u00e4t Hohenheim mit Hilfe eines umfangreichen, mehrperiodischen Kompostevaluierungsmodells (KEM) erstmalig betriebswirtschaftliche Analysen der Nutzwirkungen der Kompostanwendung erstellt. Zus\u00e4tzlich wurden mit Hilfe eines \u00f6kologischen Modellansatzes alle ma\u00dfgebenden Umweltwirkungen analysiert und bewertet, um auf diese Weise die m\u00f6glichen Risiken auf objektiver Grundlage zu validieren.<br \/>\nAuf der Grundlage der Ergebnisse des wissenschaftlichen Monitorings der Kompost-Feldversuche und der umfassenden Modellierungsarbeiten wurde von der Fachhochschule N\u00fcrtingen ein Marketingkonzept erarbeitet, um Wege und Strategien f\u00fcr einen an den Erfordernissen der Kreislaufwirtschaft orientierten Einsatz g\u00fctegesicherter Komposte in der Landwirtschaft aufzuzeigen. Umfangreiche Praxisrecherchen dienten dazu, die Einstellungen, W\u00fcnsche und auch Vorbehalte sowohl der Komposthersteller als auch der Kompostanwender, der Landwirte, in Erfahrung zu bringen.<br \/>\nEin zentrales Anliegen des Vorhabens war es, schon w\u00e4hrend des laufenden Projektes eine gezielte \u00d6ffentlichkeitsarbeit aufzubauen, um die Ergebnisse m\u00f6glichst z\u00fcgig in die Praxis zu \u00fcberf\u00fchren. Der umfassende und ganzheitliche Bearbeitungsansatz bot eine gute Gew\u00e4hr daf\u00fcr, die Regeln guter fachlicher Praxis f\u00fcr den Komposteinsatz zu pr\u00e4zisieren mit dem Ziel, den Nutzen und vor allem die Bedingungen f\u00fcr die Unbedenklichkeit des Komposteinsatzes konkreter und umfassender als bisher zu bestimmen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der Abschlussbericht verdeutlicht die konkreten Vorteilswirkungen der Kompostanwendung. Mit pflanzenbaulich vertretbaren Kompostgaben von j\u00e4hrlich 6 &#8211; 7 t\/ha TM werden dem Boden betr\u00e4chtliche Mengen an organischer Substanz (2,5 &#8211; 3,0 t\/ha TM) sowie an basisch wirksamer Substanz (2,0 &#8211; 3,0 dt\/ha CaO) zugef\u00fchrt. Damit wird die Humusreproduktion des Bodens gew\u00e4hrleistet (Anstiege der Humusge-halte in den Versuchen um 0,2 &#8211; 0,5 %) und der pH-Wert des Bodens gehalten bzw. leicht angehoben (Anstiege in den Versuchen um 0,2 &#8211; 0,4 pH-Einheiten). Die Kalkzufuhr entspricht damit einer Erhaltungskalkung (Einsparpotenzial). Unter den N\u00e4hrstoffen ist die Zufuhr an Phosphor und Kalium entscheidend, die auf Grund der hohen D\u00fcngeeffizienz die Grundd\u00fcngung ersetzen kann (Einsparpotenzial). Das zeigte sich in den Versuchen, in denen die pflanzenverf\u00fcgbaren Bodengehalte mindestens gehalten bzw. sogar leicht angestiegen waren. Die hohe Magnesiumzufuhr \u00fcbersteigt zwar den D\u00fcngebedarf, wirkt aber der permanenten Auswaschung entgegen und ist deshalb als positiv zu bewerten.<br \/>\nDie Kenntnisse \u00fcber die D\u00fcngewirksamkeit des mit Kompost zugef\u00fchrten Stickstoffs konnten weiter pr\u00e4zisiert werden. Kurzfristig (1 &#8211; 3 Jahre) ist dieser Anteil mit max. 5 % noch vernachl\u00e4ssigbar gering. Mittelfristig (8 &#8211; 10 Jahre) ist die mineralische N-D\u00fcngung aus Vorsorge jedoch im Mittel um 10 %, bei Einbeziehung der erh\u00f6hten Nitrat-Anteile im Boden um etwa 15 % zu reduzieren. Dabei sind in Abh\u00e4ngig-keit von der Kompostart Spannweiten von 0 (vorrangig Gr\u00fcnkomposte) bis 25 % (Stickstoffreiche Biokomposte) m\u00f6glich.<br \/>\nMit dem Projekt wurde erstmals eine umfangreiche Pr\u00fcfung aller relevanten bodenphysikalischen und biologischen Parameter m\u00f6glich. Durch die Kompostanwendung wurde vor allem der Wasserhaushalt und die Biologie der B\u00f6den positiv beeinflusst. Die Aggregatstabilit\u00e4t der Bodenkr\u00fcmel nahm zu, die Lagerungsdichte ging zur\u00fcck, d. h. der Boden ist belastbarer und besser durchl\u00fcftet. Eine h\u00f6here Wasserkapazit\u00e4t ist in Trockenperioden vorteilhaft. Durch Aktivierung der Bodenmikrobiologie wird der Boden belebter und zeigt eine verst\u00e4rkte Mineralisierung der organischen Substanz. Mittelfristig &#8211; das zeigen die Ergebnisse &#8211; stellen diese bodenverbessernden Wirkungen die entscheidende Vorteilswirkung dar.<br \/>\nAlle Vorteilswirkungen dokumentierten sich in einer positiven Wirkung auf den Ertrag, die zu einer Ertragsstabilisierung, in g\u00fcnstigen F\u00e4llen sogar zu einer Anhebung des standorttypischen Ertragsniveaus f\u00fchren kann.<br \/>\nEin wesentliches Anliegen des Projektes war es, m\u00f6gliche Risiken der Kompostanwendung zu pr\u00fcfen. Die Schwermetallzufuhr durch Kompostgaben bewegt sich im Mittel gesichert unterhalb der Grenzfrachten der Bioabfall-VO. Trotzdem bedarf es permanenter Bem\u00fchungen, die Schwermetallgehalte von Komposten soweit als m\u00f6glich abzusenken, um im Sinne des vorsorgenden Bodenschutzes zu gew\u00e4hrleisten, dass sich der Schwermetallstatus des Bodens nicht verschlechtert. Die Schwermetallgehalte von Boden und Ernteprodukten wurde im Versuchszeitraum (maximal 8 Jahre) durch Kompost noch nicht ver\u00e4ndert. Gefahren f\u00fcr eine irreversible, sch\u00e4digende Bodenkontamination bestehen deshalb mittelfristig nicht. Die Komposte unterschreiten heute die Grenzwerte f\u00fcr Fremdstoffe und Steine im Mittel erheblich. F\u00fcr die Akzeptanz der Kompostanwendung in der Landwirtschaft m\u00fcssen Komposte frei von Fremdstoffen sein, vor allem Plastikfolien k\u00f6nnen das optische Erscheinungsbild nach der Kompostausbringung massiv beeintr\u00e4chtigen, obwohl keine Gef\u00e4hrdung f\u00fcr B\u00f6den und Ernteprodukte besteht. Die Seuchen- und Phytohygiene der eingesetzten Komposte, das zeigen die \u00dcbersichtsuntersuchungen im Rahmen der Kompost-G\u00fctesicherung nach RAL-G\u00fctezeichen 251, ist stets gew\u00e4hrleistet, wenn eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Hei\u00dfrotte (mind. 65 oC \u00fcber 7 Tage) erfolgt ist. Gleiches gilt f\u00fcr die keimf\u00e4higen Samen und austriebsf\u00e4higen Pflanzenteile. Komposte sind heute praktisch frei davon. Auch der Unkrautbesatz der Ackerfl\u00e4chen, das belegen 42 Boniturjahre der Kompost-Dauerversuche, wird durch den Komposteinsatz nachweislich nicht erh\u00f6ht. Damit konnte die h\u00e4ufig vorgebrachte Bef\u00fcrchtung, dass nach Komposteinsatz mit einer verst\u00e4rkten Verunkrautung der Ackerfl\u00e4chen gerechnet werden muss, fachlich widerlegt und als nicht zutreffend eingesch\u00e4tzt werden. Die Kompostgaben verursachten auch keine bedenklich erh\u00f6hten Nitratgehalte im Boden, solange die erg\u00e4nzende mineralische Stickstoffd\u00fcngung an den pflanzenbaulichen N-Bedarf angepasst bleibt.<br \/>\nDie umfassende \u00f6konomische Bewertung der Kompostanwendung zeigte, dass die positiven Effekte in reinen Marktfruchtbetrieben mit Deckungsbeitr\u00e4gen von 30 \u0080\/ha (1. Jahr) bis zu 80 \u0080\/ha (7. Jahr) besonders hoch ausfallen. Auf schweren B\u00f6den sind noch h\u00f6here Deckungsbeitr\u00e4ge bis zu 120 \u0080\/ha m\u00f6glich. Der Komposteinsatz wird sich vor allem in landwirtschaftlichen Betrieben mit einer negativen Humusbi-lanz und nicht optimalen Bodenbedingungen \u00f6konomisch lohnen. In Gemischtbetrieben ist die Kompostanwendung dagegen weniger lukrativ. Hier sprechen auch zunehmend die negativen \u00f6kologischen Auswirkungen gegen einen Komposteinsatz.<br \/>\nMit der umfangreichen Marktanalyse wurden die Grundlagen f\u00fcr die Erstellung des Marketingkonzeptes gelegt. Erfolg hat eine Marketingstrategie danach nur, wenn die vier S\u00e4ulen &#8211; Produkt- und Sortimentspolitik, Preispolitik, Service- und Distributionspolitik und vor allem die Kommunikationspolitik &#8211; gut aufeinander abgestimmt werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Zentrales Anliegen der Projektarbeit war es, mittels einer gezielten \u00d6ffentlichkeitsarbeit die Zielgruppe potenzieller Kompostverwerter, die Landwirte und Landschaftsg\u00e4rtner, schon w\u00e4hrend der Projektphase anzusprechen und m\u00f6glichst umfassend zu informieren. Dazu wurde am 30.11.2000 an der Fachhoch-schule N\u00fcrtingen ein Projekt-Workshop durchgef\u00fchrt, zu dem Ziele und erste Ergebnisse eine breiten Fach\u00f6ffentlichkeit vorgestellt wurden. Weiterhin erfolgte eine Beteiligung an der Woche der Umwelt der DBU am 03.\/04.06.2002 im Park von Schloss Bellevue in Berlin. Eine Informationsschrift dazu wurde an 150 Organisationen und Einzelpersonen im deutschsprachigen Raum versandt.<br \/>\nF\u00fcr die \u00fcberregionale \u00d6ffentlichkeitsarbeit wurden 24 Ver\u00f6ffentlichungen in der Landwirtschaftspresse platziert, auf Fachkongressen und -symposien 26 Vortr\u00e4ge gehalten, drei Pressemitteilungen ausgege-ben und drei Informationsbl\u00e4tter zu Tagungen, Workshops u.a. Gelegenheiten verteilt. Schwerpunkt der regionalen \u00d6ffentlichkeitsarbeit waren die Komposttage, zu denen die Kompost-Dauerversuche als regionale Demonstrationsversuche genutzt wurden, um die Landwirte unmittelbar vor Ort \u00fcber aktuelle Ergebnisse zu informieren und die Regionalberatung zu unterst\u00fctzen. Insgesamt wurden 11 \u00f6ffentliche Feldbegehungen durchgef\u00fchrt, \u00fcber die von der Landwirtschaftspresse sowie der Lokalpresse in 13 Beitr\u00e4gen informiert wurde.<br \/>\nIn einem Expertengespr\u00e4ch am 25.03.2003. an der Fachhochschule N\u00fcrtingen wurden f\u00fchrende Vertreter von Berufsverb\u00e4nden aus Landwirtschaft, Gartenbau und Sonderkulturanbau Baden-W\u00fcrttembergs \u00fcber die Ergebnisse des Projektes informiert. Als<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>der Veranstaltung konnte festgestellt werden, dass die Verb\u00e4nde den Wert der landbaulichen Kompostanwendung vor allem f\u00fcr die Ressourcenscho-nung und wirtschaftliche Produktion verst\u00e4rkt erkannt haben und in ihren Bereichen entsprechend f\u00f6rdern wollen.<br \/>\nAbschluss der Projektarbeit war der DBU-Workshop am 13.11.2003 an der Universit\u00e4t Hohenheim, auf dem im Rahmen der Humus-Tage der Bundesg\u00fctegemeinschaft Kompost e. V., K\u00f6ln, die Ergebnisse des Projektes einer bundesweiten Fach\u00f6ffentlichkeit von ca. 350 Teilnehmern vorgestellt wurden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Projektbearbeitung hat das ganzheitliche Bearbeitungskonzept best\u00e4tigt. In der \u00f6ffentlich gef\u00fchrten Diskussion wurde als positiv herausgestellt, dass es gelungen sei, alle Vorteilswirkungen und m\u00f6glichen Risiken der landwirtschaftlichen Kompostanwendung objektiv zu bewerten und sie vor allem auf den Pr\u00fcfstand der Praxis zu stellen, unter Ber\u00fccksichtigung des betriebswirtschaftlichen Nutzens und der Vermarktungschancen. Die Projektergebnisse zeigen, dass die m\u00f6glichen Risiken der Kompostanwendung tolerierbar und kalkulierbar sind, wenn die Regeln der guten fachlichen Praxis eingehalten werden. Unter diesen Bedingungen gibt es, im Sinne der Kreislaufwirtschaft die Vorteilswirkungen von Komposten zu nutzen, wenn Bedarf an N\u00e4hrstoffen, Bodenverbesserung usw. besteht. Die detaillierten Anwendungsempfehlungen und Bewertungen des Projektes (z. B. Anrechnung der N\u00e4hrstoffe in der D\u00fcngebilanz) bestimmen den aktuellen Stand des Wissens. Die Ergebnisse der differenzierten \u00f6konomischen und \u00f6kologischen Analysen gehen \u00fcber den bisherigen Wissenstand hinaus. Mit ihrer Hilfe ist es zuk\u00fcnftig m\u00f6glich, die sinnvollen Einsatzgebiete nach Standortbedingungen und Bewirtschaftungsweise fachlich begr\u00fcndet abzugrenzen. Die intensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit hat ma\u00dfgeblich dazu beigetragen, die Ergebnisse des Vorhabens bundesweit gut bekannt zu machen. Hervorzuheben ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mehrerer wissenschaftlicher Einrichtungen mit der G\u00fctegemeinschaft Kompost Region S\u00fcd e.V., einem Fachverband mittelst\u00e4ndischer Unternehmer, die letztlich die m\u00f6glichst praxisnahe Projektbearbeitung erst erm\u00f6glicht hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Kompostverwertung genoss im landwirtschaftlichen Pflanzenbau bis zu Projektbeginn, bedingt durch emotional dominierte Vorbehalte und noch vorhandene Wissensdefizite, eine relativ geringe Akzeptanz, die den realen M\u00f6glichkeiten und auch den Zielstellungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes zur Schlie\u00dfung von Stoffkreisl\u00e4ufen nicht entsprach. 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