{"id":129186,"date":"2024-11-30T10:32:22","date_gmt":"2024-11-30T09:32:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08381-01\/"},"modified":"2024-11-30T10:32:23","modified_gmt":"2024-11-30T09:32:23","slug":"08381-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08381-01\/","title":{"rendered":"Konferenz zur F\u00f6rderung des Erfahrungsaustausches im Bereich des produktintegrierten Umweltschutzes f\u00fcr Unternehmen (PIUS) – Deutsch-japanische Ans\u00e4tze im Vergleich"},"content":{"rendered":"

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n

Mit der Rio-Konferenz von 1991 gilt die Forderung nach einem Nachhaltigen Wirtschaften. Wie ist aber dieses Konzept aber in der betrieblichen Praxis umzusetzen? In einer praxisnahen Konferenz zum Thema produkt- und produktionsintegrierter Umweltschutz – an einem konkreten Beispiel wie dem Energie- und Stoffstrommanagement – soll mit deutschen und japanischen Experten der Stand und die besonderen Anforderungen des PIUS-Konzeptes in Deutschland und Japan dargestellt werden. Anhand von praktischen Beispielen sollen \u00f6kologische, aber auch \u00f6konomische Chancen f\u00fcr das Unternehmen aufgezeigt werden.<\/p>\n

Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenEine notwendige Ma\u00dfnahme, um Methoden und Inhalte des PIUS einer gro\u00dfen Anzahl von Unternehmen, und hier insbesondere KMU, n\u00e4her zu bringen, ist die Ausrichtung von Fachkonferenzen und Workshops zum Thema PIUS. An praktischen Beispielen werden die \u00f6kologischen, aber auch \u00f6konomischen Chancen aufgezeigt. Auf Basis der durch die Konferenz eingeleiteten Diskussionen und Fragestel-lungen sollen Arbeitsgemeinschaften den Prozess auf Unternehmensebene fortf\u00fchren. Das japanische Konzept Zero Emission soll auf Komponenten untersucht werden, die f\u00fcr deutsche Unternehmen praktisch umsetzbar sein k\u00f6nnten. Die Veranstaltung ist als 1\u00bd t\u00e4gige Fach- und Expertentagung mit Einbindung interessierter Unternehmen geplant. Geplante Themen sind Theorie, Ziele des PIUS und Zero Emission, Ma\u00dfnahmen im PIUS, Zero Emission, Nachhaltigkeit, Beispiele aus der unternehmerischen Praxis, Vergleich der versch. Konzepte sowie M\u00f6glichkeiten deutsch-japanischer Zusammenarbeit im Bereich PIUS. Experten aus Industrie und Wissenschaft Deutschlands und Japans zum Thema produkt- und produktionsintegrierter Umweltschutz werden zusammengef\u00fchrt. Zum einen k\u00f6nnen deutsche Un-ternehmer praxisnahe, kosteneinsparende Ma\u00dfnahmen zum betrieblichen Umweltschutz kennen lernen und wenn m\u00f6glich umsetzen. Zum anderen sollen deutsche Ans\u00e4tze nach Japan exportiert werden und somit deutschen Unternehmen f\u00fcr diesen Bereich ein neuer Markt er\u00f6ffnet werden. Es wird ein zweisprachiger Tagungsband zu der Fachkonferenz erstellt und somit die Redebeitr\u00e4ge zum produktionsintegrierten Umweltschutz allen Interessierten in Deutschland und Japan zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n

Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n

Die Ziele der deutsch-japanischen PIUS-Konferenz Produktionsfaktor Umwelt im Praxisvergleich waren zum einen f\u00fcr Unternehmen Chancen f\u00fcr einen produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutz sowie ein nachhaltiges Wirtschaften aufzuzeigen, zum anderen Kontakte zwischen deutschen und japanischen Teilnehmern zu initiieren und M\u00f6glichkeiten des gegenseitigen Lernens sowie einer zuk\u00fcnftigen Zusammenarbeit aufzuzeigen. Diese Zielsetzung wurde mit der Konferenz und den anschlie\u00dfenden Workshops erreicht.
\nEs wurden von japanischer Seite in den Diskussionen insbesondere auf das Konzept der Null-Emission sowie die Bedeutung der betrieblichen Kommunikation eingegangen. Von deutscher Seite konnten den japanischen Teilnehmern zahlreiche f\u00fcr Japan neuartige Verfahren und Produkte im Bereich des produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutzes vorgestellt werden.
\nDeutsche und japanische Unternehmer konnten praxisnahe, kosteneinsparende Ma\u00dfnahmen zum betrieblichen Umweltschutz kennen lernen. Ein langfristiger Kontakt zwischen deutschen und japanischen Unternehmen wurde initiiert und insbesondere zwischen dem deutschen und japanischen Gie\u00dfereiverband wurde bereits eine Fortf\u00fchrung der nun aufgebauten Beziehung besprochen. Auch unterhalb der deutschen Teilnehmer sind zuk\u00fcnftige Zusammenarbeiten geplant.
\nAufgrund der Nachfrage schon im Vorfeld der Konferenz wurde vom Konferenzbeirat entschlossen entgegen der Projektplanung alle Vortr\u00e4ge simultan zu \u00fcbersetzen. Das Niveau der Konferenz konnte damit erheblich gesteigert werden.
\nDie Gesamtteilnehmerzahl der Konferenz lag entgegen den Planungen von 80 Teilnehmern nur bei 72 Teilnehmern. Ursache war die sich kurz vor der Konferenz ver\u00e4nderte Weltlage (Terroranschlag). Einige japanische Versicherungen hatten Flugreisen nach Deutschland nicht mehr versichert. Des weiteren hatten ebenfalls viele Risikomanagement-Abteilungen japanischer Unternehmen Reisen ins Ausland f\u00fcr einen unbestimmten Zeitraum unterbunden. Aus diesen Gr\u00fcnden mussten leider einige japanische Interessenten Ihre Teilnahme an der Konferenz kurzfristig absagen.
\nEs wurde ein Tagungsband sowie eine CD-ROM zur Fachkonferenz erstellt und somit die Redebeitr\u00e4ge zum produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutz allen Interessierten in Deutschland und Japan zug\u00e4nglich gemacht. Im Rahmen des bestehenden Budgets konnten die Beitr\u00e4ge f\u00fcr den Tagungsband leider nicht in deutsch und japanischer Sprache aufbereitet werden. Die deutschen Beitr\u00e4ge liegen in deutscher Sprache, die japanischen sowohl in englischer wie auch in japanischer Sprache vor. Alle Abstracts der Beitr\u00e4ge sind jeweils in deutsch und japanisch enthalten.
\nDie weitere Zusammenarbeit wurde vereinbart, um einen nachhaltigen deutsch-japanischen Dialog im Bereich PIUS anzusto\u00dfen. Die Ausrichtung einer Folgekonferenz in Japan wurde gew\u00fcnscht.<\/p>\n

\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n

Es wurde ein Tagungsband in sowie eine CD-ROM zur Fachkonferenz in deutscher und japanischer Sprache erstellt und somit die Redebeitr\u00e4ge zum produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutz allen Interessierten in Deutschland und Japan zug\u00e4nglich gemacht.<\/p>\n

Fazit<\/p>\n

Es konnten erste Kontakte zwischen deutschen und japanischen Unternehmen und Instituten angeregt werden sowie den Unternehmen neue M\u00f6glichkeiten und Chancen f\u00fcr Ihren eigenen Betrieb aufgezeigt werden. In den Anmerkungen und Diskussionen wurde ersichtlicht, dass noch ein erheblicher Informationsbedarf auf Seiten der Unternehmer besteht, wie produkt- und produktionsintegrierter Umweltschutz kosteng\u00fcnstig und effektiv im Unternehmen installiert werden kann. Zudem wurde als ein Ergebnis der Workshops die Notwendigkeit eines Umdenkens in der Bev\u00f6lkerung sowie einer effektiveren Unternehmenskommunikation aufgezeigt. Hier k\u00f6nnen deutsche Unternehmen insbesondere von der japanischen Seite lernen. Um den eingeleiteten Prozess des voneinander Lernens und einer m\u00f6glicher zuk\u00fcnftiger Zusammenarbeit auf dem Gebiet des PIUS weiterzuf\u00fchren, wurde eine Folgekonferenz in Japan dringend empfohlen. Diese ist zurzeit in Planung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

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