  {"id":160049,"date":"2025-12-16T14:25:13","date_gmt":"2025-12-16T13:25:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=newsletter&#038;p=160049"},"modified":"2025-12-17T12:57:49","modified_gmt":"2025-12-17T11:57:49","slug":"cop30-dbu-delegation-bei-klimakonferenz-in-belem-side-events-zu-moor-und-meeren","status":"publish","type":"newsletter","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/newsletter\/dbuaktuell-dezember-2025\/cop30-dbu-delegation-bei-klimakonferenz-in-belem-side-events-zu-moor-und-meeren\/","title":{"rendered":"COP30: DBU-Delegation bei Klimakonferenz in Bel\u00e9m \u2013 Side-Events zu Moor und Meeren"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p><strong>Die 30. UN-Klimakonferenz (COP30) im brasilianischen Bel\u00e9m endete Mitte November mit Einigungen auf einen Regenwaldfonds und Anpassungen an den Klimawandel. Die DBU war mit einem Team und zwei Veranstaltungen vor Ort.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer symboltr\u00e4chtige Konferenzort Bel\u00e9m, das \u2018Tor zum Amazonas\u2019, war mehr als Kulisse\u201d, sagte DBU-Generalsekret\u00e4r Alexander Bonde. \u201eEr war ein integraler Bestandteil der Botschaft der Konferenz: n\u00e4mlich die Klimakrise aus den abstrakten Verhandlungsr\u00e4umen in die Realit\u00e4t der am st\u00e4rksten betroffenen Regionen zu holen und die Aufmerksamkeit auf den Amazonas als riesige Kohlenstoffsenke und Biodiversit\u00e4ts-Hotspot f\u00fcr das globale Klima zu lenken. Dar\u00fcber hinaus wurde die Bedeutung des nat\u00fcrlichen Klimaschutzes und die einer nachhaltigen Landnutzung deutlich.\u201d L\u00f6sungsans\u00e4tze der Stiftung brachten Bonde und Jutta Gruber-Mannigel aus der Abteilung Stab vor Ort ein. H\u00f6hepunkte waren zwei Veranstaltungen mit DBU-Beteiligung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBesonders gewinnbringend waren die Veranstaltungen und der fachliche Austausch in den Themen- und L\u00e4nderpavillons, die sich wie ein riesiges Messegel\u00e4nde \u00fcber die Blue Zone \u2013 den Hauptveranstaltungsort f\u00fcr offizielle Verhandlungen<strong> \u2013 <\/strong>erstrecken. Aufschlussreich waren auch die vielen verschiedenen offiziellen Side Events, in denen f\u00fcr die Klimadiskussion wichtige Themen in rund eineinhalbst\u00fcndigen Sessions vertiefter beleuchtet und diskutiert wurden\u201c, berichtete Gruber-Mannigel.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines dieser Side Events war \u201e<a href=\"https:\/\/globalpeatlands.org\/events\/cop30-peatland-breakthrough-evidence-action\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">The Peatland Breakthrough: From Evidence to Action<\/a>\u201c am Montag, 17. November. Der Peatland Breakthrough (PB) ist eine Initiative, die Ma\u00dfnahmen zum Schutz, zur Wiedervern\u00e4ssung und Wiederherstellung sowie zur nachhaltigen und sinnvollen Nutzung der Moore weltweit f\u00f6rdert. So sollen ihre wesentlichen Funktionen zur Unterst\u00fctzung der Klimaziele, der Wasserversorgungssicherheit und der biologischen Vielfalt erhalten werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1358\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-dezember-2025-img-0534-1358x1920.jpg\" alt=\"COP30\" class=\"wp-image-160182\" style=\"width:219px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-dezember-2025-img-0534-1358x1920.jpg 1358w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-dezember-2025-img-0534-566x800.jpg 566w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-dezember-2025-img-0534-283x400.jpg 283w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-dezember-2025-img-0534-scaled.jpg 1811w\" sizes=\"auto, (max-width: 1358px) 100vw, 1358px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zum Schutz des Planeten: Vor Ort auf der COP30 in Bel\u00e9m<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Deutschland offiziell dem <\/strong><strong>Peatland Breakthrough beigetreten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Event von DBU, Wetlands International, Greifswald Moorzentrum, Succow Stiftung und dem Global Environment Centre zeigte: Das Thema Moore hat die Klimaverhandlungen erreicht. Moorforscherin und Umweltpreistr\u00e4gerin Franziska Tanneberger tauschte sich mit Regierungsvertreter*innen von Deutschland, Indonesien, Peru, Saudi-Arabien, Uganda und Zimbabwe, dazu aus. Die gute Nachricht aus der Session: Deutschland, vertreten durch den Staatssekret\u00e4r im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, ist in der Veranstaltung offiziell als sogenanntes Champion Country dem Peatland Breakthrough beigetreten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Meere f\u00fcr Leben auf der Erde existenziell<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um nasse Habitate ging es auch am Dienstag, 18. November, bei der DBU-Veranstaltung \u201e<a href=\"https:\/\/german-climate-pavilion.de\/?pgm=71&amp;nav=14&amp;language=&amp;tz=America%2FBelem\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Scaling up marine nature conservation and climate solutions<\/a>\u201c im Deutschen Pavillon. Die Meere sind als gr\u00f6\u00dftes \u00d6kosystem f\u00fcr das Leben auf der Erde existenziell. Sie sind wichtig f\u00fcr die Regulierung des Weltklimas und den globalen Wasser- und Kohlenstoffkreislauf. Sie dienen in der Klimakrise als Puffer f\u00fcr Kohlenstoff. \u201eMeeresschutz ist Klimaschutz. Wir brauchen robuste Schutzgebiete, nachhaltige Nutzung, innovative L\u00f6sungen f\u00fcr Monitoring und Restaurierung \u2013 und vor allem internationale Zusammenarbeit. Denn Ozeane kennen keine Landesgrenzen\u201c, sagte Bonde. In den Diskussionen mit Vertreter*innen vom Bundesumweltministerium (BMUKN), GEOMAR Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Ozeanforschung Kiel und der gemeinn\u00fctzigen Organisation Rare Brazil mit dem DBU-Generalsekret\u00e4r wurde deutlich, wieviel Wissen, Engagement und technologische Kompetenz bereits vorhanden sind. \u201eJetzt geht es darum, diese Ans\u00e4tze konsequent umzusetzen. Viele Akteur*innen sind bereits auf dem Weg. Unser neuer DBU-Meeresnaturschutzfonds f\u00fcr Nord- und Ostsee ist dabei ein wichtiger Impuls f\u00fcr unsere beiden europ\u00e4ischen Meere\u201c, so Bonde weiter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konferenz setzt Impulse \u2013 insbesondere f\u00fcr Klimaanpassung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sein Fazit der 30. Klimakonferenz: \u201eDie COP30 hat gezeigt, dass der globale Klimaschutz vorankommt, jedoch erneut nicht im Tempo, das die Klimakrise eigentlich erfordert. W\u00e4hrend konkrete Umsetzungsinitiativen gest\u00e4rkt wurden, blieben die politischen Beschl\u00fcsse hinter den Notwendigkeiten zur\u00fcck.\u201d Dennoch habe die Konferenz wichtige Impulse gesetzt, insbesondere f\u00fcr Klimaanpassung, Waldschutz und die weitere internationale Zusammenarbeit. In vielen Fachbereichen seien auch dieses Mal wieder neue Initiativen und Koalitionen entstanden, die viele kleine, aber notwendige Puzzleteile zum Klimaschutz zuliefern. \u201eAus DBU-Sicht war zum Beispiel Deutschlands Beitritt auf unserem UN-Side-Event zum neuen \u201ePeatland Breakthrough\u201c ein gro\u00dfer Erfolg.\u201d Auch beim Meeresschutz gehe es voran, so Bonde. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Aufzeichnung zum Event \u201eScaling up marine nature conservation and climate solutions\u201c findet sich hier: <a href=\"https:\/\/german-climate-pavilion.de\/?pgm=71&amp;nav=14&amp;language=&amp;tz=America%2FBelem\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/german-climate-pavilion.de\/?pgm=71&amp;nav=14&amp;language=&amp;tz=America%2FBelem<\/a><\/em><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":34,"featured_media":160017,"parent":160047,"template":"","meta":{"footnotes":""},"newsletter-kategorie":[],"class_list":["post-160049","newsletter","type-newsletter","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"meta_box":{"dbu_newsletter_gruppe_container":[{"dbu_newsletter_gruppe_container_select":"newsletter"}],"dbu_news_mail":"0","dbu_news_mail_status":"Eine Mail wurde nicht verschickt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/160049","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/newsletter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/160049\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":160215,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/160049\/revisions\/160215"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/160047"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/160017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=160049"}],"wp:term":[{"taxonomy":"newsletter-kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter-kategorie?post=160049"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}