{"id":131487,"date":"2025-03-13T08:56:33","date_gmt":"2025-03-13T07:56:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&p=131487"},"modified":"2025-03-13T08:56:33","modified_gmt":"2025-03-13T07:56:33","slug":"entbuschung-im-kaarzer-holz","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/entbuschung-im-kaarzer-holz\/","title":{"rendered":"Entbuschung im Kaarzer Holz"},"content":{"rendered":"\n
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Urspr\u00fcnglich entstand das Offenland auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che Kaarzer Holz nicht aus Naturschutzgr\u00fcnden. Das Milit\u00e4r nutze die Fl\u00e4che als Schie\u00dfplatz.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Sternberg. Auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che Kaarzer Holz<\/a> haben sich durch die jahrelange milit\u00e4rische Nutzung am ehemaligen Schie\u00dfplatz eine offene Landschaft mit sch\u00fctzenswerten Pflanzengesellschaften wie Magerrasen und Heidefl\u00e4chen entwickelt. Doch um den Lebensraum zu erhalten und das Zuwachsen vor allem durch Besenginster, Traubenkirsche, Birken und Kiefern zu verhindern, muss die Fl\u00e4che regelm\u00e4\u00dfig gepflegt werden. \u201eWo Magerrasen mit seiner gro\u00dfen und seltenen Artenvielfalt w\u00e4chst, darf kein Wald entstehen\u201c, betont Dr. J\u00f6rg Tillmann<\/strong>, stellvertretender Fachlicher Leiter und Offenlandmanager im DBU Naturerbe, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).<\/p>\n\n\n\n

Kombination aus maschineller Entbuschung und Beweidung ist essenziell<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Bereits in den vergangenen Jahren wurde ein Gro\u00dfteil des ehemaligen Schie\u00dfplatzes maschinell gepflegt. Nun folgten weitere elf Hektar, auf denen ein Traktor mit Forstmulchger\u00e4t die Gr\u00e4ser, Str\u00e4ucher und jungen B\u00e4ume abm\u00e4hte und h\u00e4ckselte. \u201eDas einmalige Mulchen wird zur Pflege der wertvollen Lebensr\u00e4ume jedoch nicht ausreichen. Um die Geh\u00f6lze in Schach zu halten, ist eine Beweidung der entbuschten Bereiche in Kombination mit maschinellem R\u00fcckschnitt in den Folgejahren essenziell\u201c, betont Revierleiter Andreas Kleinke <\/strong>vom Bundesforst<\/a>betrieb Trave. Ohne die Schafbeweidung ginge ein Paradies f\u00fcr V\u00f6gel verloren: Neunt\u00f6ter und Baumpieper finden in der abwechslungsreichen Landschaft und ihren halboffenen \u00dcberg\u00e4ngen zum Wald wertvollen Lebensraum. Daher bleiben kleine Baumgruppen und Einzelb\u00e4ume als Nist- und R\u00fcckzugsorte stehen. <\/p>\n\n\n\n

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Auf elf Hektar m\u00e4hte ein Traktor Gr\u00e4ser, Str\u00e4ucher und jungen B\u00e4ume ab, um die wertvollen Magerrasen auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che Kaarzer Holz zu erhalten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Ehemaliger Standort\u00fcbungsplatz dem Naturschutz gewidmet<\/strong><\/p>\n\n\n\n

\u201eUrspr\u00fcnglich entstand das Offenland nicht aus Naturschutzgr\u00fcnden. Das Milit\u00e4r nutzte die DBU-Naturerbefl\u00e4che von 1972 bis 2006 als \u00dcbungsplatz\u201c, erkl\u00e4rt Kleinke. Auf dem ehemaligen Schie\u00dfplatz Demen hielten Nationale Volksarmee und sp\u00e4ter Bundeswehr das Areal zur besseren Sicht f\u00fcr die Milit\u00e4r\u00fcbungen frei von Geh\u00f6lz. 2013 ging die Fl\u00e4che Kaarzer Holz als Teil des Nationalen Naturerbes<\/a> an das DBU Naturerbe.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Medien & Infos<\/h3>\n\n\n
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Andreas Kleinke<\/div>
Bundesforstbetrieb Trave<\/div><\/div><\/a>
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Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a>
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Hintergrund DBU Naturerbe<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

Maschinelle Pflege im Offenland sch\u00fctzt wertvollen Lebensraum und unterst\u00fctzt Beweidung<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":131493,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[433,2810,63,75,432,50],"class_list":["post-131487","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe","tag-dbu-naturerbe","tag-kaarzer-holz","tag-mecklenburg-vorpommern","tag-nationales-naturerbe","tag-naturerbe","tag-naturschutz"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/131487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/131487\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":131496,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/131487\/revisions\/131496"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/131493"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=131487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=131487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=131487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}