{"id":131355,"date":"2025-03-04T09:11:20","date_gmt":"2025-03-04T08:11:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&p=131355"},"modified":"2025-03-04T09:11:21","modified_gmt":"2025-03-04T08:11:21","slug":"fuer-mehr-licht-im-nadelholz","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/fuer-mehr-licht-im-nadelholz\/","title":{"rendered":"F\u00fcr mehr Licht im Nadelholz"},"content":{"rendered":"\n
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N\u00f6rdlich des Wanderwegs im DBU Naturerbe Marienflie\u00df wird ein stufiger Waldrand entwickelt. Strukturreiche Waldr\u00e4nder mit Einbuchtungen, B\u00fcschen und Str\u00e4uchern sowie einzelnen B\u00e4umen sind in Wirtschaftsw\u00e4ldern selten geworden und dienen dem Naturschutz.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Wahlstorf. Heimischen Laubbaumarten unter die Arme greifen und Naturw\u00e4lder von morgen entwickeln \u2013 das hat das DBU Naturerbe, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), auf dem ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz in Marienflie\u00df <\/a>vor. Daf\u00fcr hat ein Forstunternehmen jetzt s\u00fcdlich von Wahlstorf Kiefern entnommen \u2013 eine Naturschutzma\u00dfnahme, die auf den ersten Blick nicht so wirken mag.<\/p>\n\n\n\n

Naturnaher Wald soll sich selbst \u00fcberlassen werden<\/strong><\/p>\n\n\n\n

\u201eWir wollen den vorherrschenden Nadelholzreinbestand auflockern, damit f\u00fcr den Aufwuchs von Laubb\u00e4umen mehr Licht an den Boden kommt, und sich ihr Anteil erh\u00f6ht. So kann sich ein naturnaher Wald entwickeln, den wir nach und nach sich selbst \u00fcberlassen\u201c, erkl\u00e4rt Dr. J\u00f6rg Tillmann<\/strong>, stellvertretender Fachlicher Leiter im DBU Naturerbe. Aktuell gehe aber der Bundesforst<\/a>betrieb Trave davon aus, dass in zehn bis 15 Jahren noch einmal eine Durchforstung n\u00f6tig sein werde, um der Laubmischwaldentwicklung weiter auf die Spr\u00fcnge zu helfen.<\/p>\n\n\n\n

Naturnahe Waldrandgestaltung dient seltenen Vogelarten wie dem Ziegenmelker<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Gleichzeitig nutzten Bundesforst und DBU Naturerbe die Gelegenheit f\u00fcr eine weitere Naturschutzma\u00dfnahme: N\u00f6rdlich des Wanderwegs soll ein stufiger Waldrand entwickelt werden. \u201eDas bedeutet, dass der Wald angrenzend zum Weg nicht abrupt aufh\u00f6rt, sondern einen flie\u00dfenden, m\u00e4andrierenden \u00dcbergang bildet\u201c, sagt Andreas Kleinke<\/strong>, Revierleiter in Marienflie\u00df vom Bundesforstbetrieb Trave. Solche strukturreichen Waldr\u00e4nder mit Einbuchtungen, B\u00fcschen und Str\u00e4uchern sowie einzelnen B\u00e4umen seien in Wirtschaftsw\u00e4ldern selten geworden. Der naturnahe \u00dcbergang biete f\u00fcr viele Vogelarten, Kleintiere und Insekten einen Lebensraum und sei ein wichtiger Beitrag zur biologischen Vielfalt. \u201eNeben Ziegenmelker, Neunt\u00f6ter und Heidelerche sollen davon auch der Sandmagerrasen und das teilweise vorhandene Heidekraut profitieren\u201c, erl\u00e4utert Kleinke. Damit der magere Boden nicht durch das verrottende Schnittgut zus\u00e4tzlich mit N\u00e4hrstoffen versorgt wird, was dem Biotop schaden w\u00fcrde, musste das ganze Material von der Fl\u00e4che geholt werden. \u201eWir haben das Schnittgut zu Hackschnitzeln verarbeitet und an ein Blockheizkraftwerk geliefert\u201c, so der Revierleiter.<\/p>\n\n\n\n

DBU-Naturerbefl\u00e4che Marienflie\u00df \u00fcber ausgewiesene Wege erlebbar<\/strong><\/p>\n\n\n\n

Die rund 450 Hektar (ha) gro\u00dfe DBU-Naturerbefl\u00e4che Marienflie\u00df ist dem Naturschutz gewidmet und liegt direkt an der Grenze zu Brandenburg. Das DBU Naturerbe hat sie als Teil des Nationalen Naturerbes<\/a> 2008 vom Bund \u00fcbernommen. Von 1933 bis 1945 wurde der Ostteil der DBU-Fl\u00e4che als \u00dcbungsplatz f\u00fcr die Deutsche Wehrmacht genutzt. Anschlie\u00dfend \u00fcbten die sowjetischen Truppen bis 1992 auf dem gesamten Gel\u00e4nde. Der Westteil diente als Panzerschie\u00dfplatz der Landstreitkr\u00e4fte, der Ostteil als Bombenabwurfplatz. Aufgrund der Kampfmittelbelastung ist das Betreten der Fl\u00e4chen nur auf ausgewiesenen Wegen zu empfehlen und erfolgt auf eigene Gefahr.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Medien & Infos<\/h3>\n\n\n
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Andreas Kleinke<\/div>
Bundesforstbetrieb Trave<\/div><\/div><\/a>
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Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a>
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Hintergrund zum DBU Naturerbe<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

DBU Naturerbe veranlasst Waldentwicklungsma\u00dfnahmen \u2013 Strukturreiche Waldr\u00e4nder dienen Heidelerche <\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":131368,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[433,3130,63,75,432,50],"class_list":["post-131355","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe","tag-dbu-naturerbe","tag-marienfliess","tag-mecklenburg-vorpommern","tag-nationales-naturerbe","tag-naturerbe","tag-naturschutz"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/131355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/131355\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":131370,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/131355\/revisions\/131370"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/131368"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=131355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=131355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=131355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}