{"id":5830,"date":"2023-03-09T16:36:30","date_gmt":"2023-03-09T15:36:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/borken\/"},"modified":"2024-03-07T22:13:43","modified_gmt":"2024-03-07T21:13:43","slug":"borken","status":"publish","type":"naturerbeflaechen","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/naturerbeflaechen\/borken\/","title":{"rendered":"Borken"},"content":{"rendered":"

DBU-Naturerbefl\u00e4che Borken<\/h1><\/div><\/div><\/div><\/div><\/header>\n\n\n
\n

Als westlicher Ausl\u00e4ufer der Hohen Mark ist die DBU-Naturerbefl\u00e4che Borken durch n\u00e4hrstoffarme Sande gepr\u00e4gt. Magerrasen, offene Binnend\u00fcne mit Heiderelikten und lichte W\u00e4lder am Fliegerberg repr\u00e4sentieren die traditionelle Sandlandschaft des Westm\u00fcnsterlandes. Der \u00fcberwiegende Teil der Fl\u00e4che ist von Kiefernforsten gepr\u00e4gt.<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

\n

Der L\u00fcnsberg (heute: DBU-Naturerbefl\u00e4che Borken) ist Teil eines eiszeitlichen H\u00fcgellandes n\u00f6rdlich des Ruhrgebiets. Bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die damals offene Landschaft als Hute- und Allmendefl\u00e4che genutzt und danach wieder aufgeforstet und waldbaulich bewirtschaftet. Von 1931 bis 1975 diente der sogenannte Fliegerberg als Startplatz f\u00fcr Segelflugzeuge. In den 1970er Jahren bis 2006 nutzte die Bundeswehr ein rund 230 Hektar gro\u00dfes Areal als Standort\u00fcbungsplatz und Kasernengel\u00e4nde. Ein ehemaliges Munitionsdepot und Schie\u00dfbahnen sind bis heute bauliche Zeugen dieser milit\u00e4rischen Nutzung. Das h\u00fcgelige Landschaftsbild wird durch Kiefern-Eichenwald, Heidelandschaften und Trockenrasen gepr\u00e4gt. Auf dem Fliegerberg hat sich im Laufe der Jahre ein n\u00e4hrstoffarmer Silikatmagerrasen ausgebildet. Derartige Lebensr\u00e4ume sind selten und k\u00f6nnen nur durch naturschutzgerechte Pflege und Nutzung erhalten werden \u2013 regelm\u00e4\u00dfige Mahd, Entbuschungen und extensive Beweidung spielen dabei eine wichtige Rolle. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Gebiets ist heute durch einen von Waldkiefer dominierten Nadelholz-Mischwald gepr\u00e4gt.<\/a><\/p>\n\n\n\n