{"id":5826,"date":"2023-03-09T16:36:30","date_gmt":"2023-03-09T15:36:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/drosselberg\/"},"modified":"2024-03-07T22:22:49","modified_gmt":"2024-03-07T21:22:49","slug":"drosselberg","status":"publish","type":"naturerbeflaechen","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/naturerbeflaechen\/drosselberg\/","title":{"rendered":"Drosselberg"},"content":{"rendered":"

DBU-Naturerbefl\u00e4che Drosselberg<\/h1><\/div><\/div><\/div><\/div><\/header>\n\n\n
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Seit 2016 ist die DBU Naturerbe GmbH Eigent\u00fcmerin der Fl\u00e4che Drosselberg. Die DBU-Naturerbefl\u00e4che ist 80 Hektar gro\u00df und liegt am s\u00fcdlichen Stadtrand von Erfurt und damit am S\u00fcdrand des Th\u00fcringer Beckens.<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Gebietsbeschreibung und Entwicklungsziele<\/h3>\n\n\n\n

Der Gro\u00dfteil der DBU-Naturerbefl\u00e4che ist von reich strukturierten, artenreichen Laubw\u00e4ldern bedeckt. Es kommen vor allem Trauben-Eiche, Stiel-Eiche und Hainbuche vor. Nennenswert ist aber auch das Vorkommen der Elsbeere. Der Laubwald mit seinen zahlreichen \u00f6kologischen Nischen kann sich auf der Fl\u00e4che ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Die wenigen Nadelh\u00f6lzer werden nach und nach entnommen, sodass heimische Laubb\u00e4ume nachwachsen k\u00f6nnen. Eingestreut in die Waldlandschaft liegen zwei kleine Offenlandbereiche. Einer wird zuk\u00fcnftig seiner nat\u00fcrlichen Entwicklung \u00fcberlassen und sich schrittweise zu einem Wald entwickeln. Der andere wird aufgrund seiner Orchideenvorkommen gepflegt. Eine weitere waldfreie Fl\u00e4che stellt eine in Nord-S\u00fcd-Richtung verlaufende Trasse f\u00fcr eine Pipeline dar. Dieser Offenlandbereich wird von Geh\u00f6lzen frei gehalten.<\/p>\n\n\n\n

Historisches<\/h3>\n\n\n\n

Die DBU-Naturerbefl\u00e4che Drosselberg diente in der Vergangenheit als milit\u00e4risches \u00dcbungsgel\u00e4nde. W\u00e4hrend des Dritten Reiches nutzte die Wehrmacht das Gel\u00e4nde als Schanz- und Flak-Trainingsgel\u00e4nde. Anschlie\u00dfend \u00fcbten hier Truppen der Nationalen Volksarmee. Von 1990 bis 2004 diente die Liegenschaft der Bundeswehr als Standort\u00fcbungsplatz.<\/p>\n\n\n\n