{"id":5805,"date":"2023-03-09T16:36:29","date_gmt":"2023-03-09T15:36:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/wersener-heide\/"},"modified":"2024-03-07T23:37:44","modified_gmt":"2024-03-07T22:37:44","slug":"wersener-heide","status":"publish","type":"naturerbeflaechen","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/naturerbeflaechen\/wersener-heide\/","title":{"rendered":"Wersener Heide"},"content":{"rendered":"

DBU-Naturerbefl\u00e4che Wersener Heide<\/h1><\/div><\/div><\/div><\/div><\/header>\n\n\n
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Seit 2016 ist die DBU Naturerbe GmbH Eigent\u00fcmerin der Fl\u00e4che Wersener Heide. Die DBU-Naturerbefl\u00e4che ist 1000 Hektar gro\u00df und umfasst im n\u00f6rdlichen Teil, dem Achmer Sand, ausgedehnte Magerrasen und Heiden sowie bedeutende Vorkommen von Sandheiden und Silbergrasfluren auf Binnend\u00fcnen.<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Gebietsbeschreibung und Entwicklungsziele<\/h3>\n\n\n\n

Pfeifengraswiesen, Sandtrockenrasen, Torfmoorschlenken und Heidefl\u00e4chen sind auf der Fl\u00e4che durch den milit\u00e4rischen \u00dcbungsbetrieb entstanden. Mit den ebenfalls vorhandenen D\u00fcnen, Kleingew\u00e4ssern und W\u00e4ldern bietet die vielf\u00e4ltige DBU-Naturerbefl\u00e4che zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Auf den Pfeifengraswiesen finden sich Lungen-Enzian, Wollgras und Moorlilie. In den Feuchtwiesen br\u00fcten der Gro\u00dfe Brachvogel und der Wiesenpieper, w\u00e4hrend die halboffenen Magerrasen, Heiden und kleinen Kiefernw\u00e4lder von Heidelerche, Schwarzkehlchen, Neunt\u00f6ter und Baumpieper besiedelt werden. Nach dem Umbau strukturarmer Nadelholzbest\u00e4nde in naturnahe Laub- und Mischw\u00e4lder k\u00f6nnen diese sich nat\u00fcrlich entwickeln.<\/p>\n\n\n\n

Historisches<\/h3>\n\n\n\n

Der in den 1930er Jahren auf nieders\u00e4chsischer Seite f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke eingerichtete Flugplatz \u201eAchmer\u201c wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges von britischen Verb\u00e4nden als Basis der Alliierten aufger\u00fcstet. Die britische Armee nutzte das Areal bis 2012 als Truppen\u00fcbungsplatz. Mittlerweile dient der Nordteil als Flugplatz f\u00fcr Sport- und Segelflugzeuge. Der Bereich Vogelpohl wird heute als Kompensationsfl\u00e4chenpool insbesondere f\u00fcr Ausgleichsverpflichtungen des Bundes genutzt.<\/p>\n\n\n\n