{"id":5789,"date":"2023-03-09T16:36:28","date_gmt":"2023-03-09T15:36:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/proesa\/"},"modified":"2024-03-07T23:12:27","modified_gmt":"2024-03-07T22:12:27","slug":"proesa","status":"publish","type":"naturerbeflaechen","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/naturerbeflaechen\/proesa\/","title":{"rendered":"Pr\u00f6sa"},"content":{"rendered":"

DBU-Naturerbefl\u00e4che Pr\u00f6sa<\/h1><\/div><\/div><\/div><\/div><\/header>\n\n\n
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Seit 2011 ist die DBU Naturerbe GmbH Eigent\u00fcmerin der Fl\u00e4che Pr\u00f6sa in Brandenburg. Die Fl\u00e4che ist 3.313 Hektar gro\u00df und \u00fcberschneidet sich mit dem Naturschutzgebiet \u201eForsthaus Pr\u00f6sa\u201c und dem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet \u201eForsthaus Pr\u00f6sa\u201c.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Gebietsbeschreibung und Entwicklungsziele<\/h3>\n\n\n\n

Der Gro\u00dfteil der DBU-Naturerbefl\u00e4che ist von ausgedehnten W\u00e4ldern bedeckt. Es kommen vor allem Traubeneichen und Kiefern vor. Besonderheit ist, dass es sich bei den Traubeneichen teilweise um sehr alte B\u00e4ume handelt und dass auf der Fl\u00e4che viel Totholz vorkommt. Der Laubwald mit seinen zahlreichen \u00f6kologischen Nischen kann sich auf der Fl\u00e4che ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Aufgelichtet werden dagegen die Kiefernbest\u00e4nde, damit nach und nach heimische Laubb\u00e4ume nachwachsen k\u00f6nnen. Durch die ehemalige milit\u00e4rische Nutzung sind offene Landschaftsbereiche entstanden, auf denen sich eine Heidelandschaft mit \u00fcberwiegend Besenheide und Silbergras entwickelt hat. Weidende Schafe halten die Fl\u00e4chen offen, um diesen Lebensraum vor allem f\u00fcr bodenbr\u00fctende Vogelarten wie Ziegenmelker, Schwarzkehlchen oder Heide\u00adlerche zu erhalten. Die Waldr\u00e4nder werden als Brut-, Jagd- und R\u00fcckzugsgebiet f\u00fcr viele Tierarten verbreitert und strukturreich umgestaltet.<\/p>\n\n\n\n

Historisches<\/h3>\n\n\n\n

Von 1961 bis 1989 wurde die Fl\u00e4che als \u00bbTruppen\u00fcbungsplatz Bad Lieben\u00adwerda\u00ab von der Nationalen Volksarmee genutzt. Anfang der 1960er Jahre wurden zwei Bereiche gro\u00dffl\u00e4chig gerodet, um auf der nord\u00f6stlichen Fl\u00e4che einen Schie\u00dfplatz und im S\u00fcden ein Panzer\u00fcbungsgel\u00e4nde zu errichten. Bereits 1989 wurde die Idee zur Gr\u00fcndung eines Naturparks geboren, welche 1996 umgesetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n