{"id":5129,"date":"2023-03-07T10:56:01","date_gmt":"2023-03-07T09:56:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=naturerbeflaechen&p=5129"},"modified":"2025-07-01T09:51:01","modified_gmt":"2025-07-01T07:51:01","slug":"andernachhof","status":"publish","type":"naturerbeflaechen","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/naturerbeflaechen\/andernachhof\/","title":{"rendered":"Andernachhof"},"content":{"rendered":"

Andernachhof<\/h1><\/div><\/div><\/div><\/div><\/header>\n\n\n
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Seit 2016 ist die DBU Naturerbe GmbH Eigent\u00fcmerin der Fl\u00e4che Andernachhof. Die DBU-Naturerbefl\u00e4che ist 58 Hektar gro\u00df und befindet sich s\u00fcdlich von Landsberg nahe Dornstetten. Sie besteht \u00fcberwiegend aus extensiv genutztem Gr\u00fcnland, in das Waldfl\u00e4chen eingebettet sind.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n

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Gebietsbeschreibung und Entwicklungsziele<\/h2>\n\n\n\n

Die DBU-Naturerbefl\u00e4che Andernachhof besteht \u00fcberwiegend aus Gr\u00fcnland. Sie bietet potenziellen Lebensraum f\u00fcr Heuschrecken- und Tagfalterarten. In das auf drei Terrassenstufen liegende Gr\u00fcnland sind verschiedene Waldfl\u00e4chen eingebettet. Das Offenland wird auch weiterhin durch zweij\u00e4hrige Mahd optimiert und als arten- und strukturreiches Gr\u00fcnland weiterentwickelt. \u00dcber den s\u00fcdlichen Teil der Fl\u00e4che verl\u00e4uft der Wiesenbach. Mit der naturnahen Entwicklung des Baches und dem Anlegen von weiteren Kleingew\u00e4ssern werden f\u00fcr die typischen Arten der Lechaue weitere Lebensr\u00e4ume gewonnen. Den Waldbereichen werden nach und nach die jungen Nadelh\u00f6lzer entnommen, damit standorttypische Laubb\u00e4ume nachwachsen k\u00f6nnen. Der strukturreiche \u00dcbergang zwischen dem Wald und dem Offenland wird als wertvoller Lebensraum erhalten und in seiner Entwicklung gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n

Historisches<\/h2>\n\n\n\n

Seit dem Mittelalter war die heutige DBU-Naturerbefl\u00e4che Andernachhof Teil des Gutes Mittelstetten und seit Ende des 18. Jahrhunderts bis 1985 des Andernachhofs. In dieser Zeit fand auf der Fl\u00e4che eine zum Teil intensive landwirtschaftliche Nutzung statt. Von 1985 bis 2001 geh\u00f6rte die Liegenschaft zum Standort\u00fcbungsplatz Landsberg der Bundeswehr. Die Teilfl\u00e4che wurde kaum milit\u00e4risch, sondern extensiv landwirtschaftlich genutzt und \u00fcber viele Jahre mit Schafen beweidet.<\/p>\n\n\n\n