Berlin/Osnabrück. Das 16-köpfige Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) ist wieder komplett: Nach Zustimmung des berief jetzt in Berlin die Ministerialdirigentin im , Birgit Breitfuß-Renner (58), und Dr. Johannes Beermann (57), Vorstandsmitglied der , in den Vorstand der größten Umweltstiftung Europas.
Breitfuß-Renner Unterabteilungsleiterin im Verkehrsministerium
Die im rheinischen Eschweiler geborene Breitfuß-Renner ist seit Juli dieses Jahres Leiterin der Unterabteilung Umwelt und Lärmschutz im Bundesverkehrsministerium, in dem sie seit Dezember 2009 verschiedene Unterabteilungen sowie das Ministerbüro geleitet hatte. Die Pädagogin war vor ihrem Wechsel in das Bundesverkehrsministerium 18 Jahre in verschiedenen Funktionen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion tätig, zuletzt als Persönliche Referentin des Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag.
Beermann seit 2015 Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank
Der im westfälischen Emsdetten geborene Jurist Beermann ist seit Januar 2015 Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Er war von 1995 bis 1999 Staatsrat beim in Bremen, von 1999 bis 2003 Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten in der und Bevollmächtigter des Landes Hessen beim Bund und von 2009 bis 2014 Staatsminister und Chef der .
DBU: umweltfreundliche Produktionsverfahren, vorbeugender Umweltschutz
Die DBU fördert die Kreativität kleiner Unternehmen bei der praktischen Lösung von Umweltproblemen und gibt Anreize für ökologische Innovationen. Sie fördert umweltfreundliche Produktionsverfahren und damit den vorbeugenden Umweltschutz. Sie unterstützt den Austausch von Wissen über die Umwelt zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Stellen. Bisher wurden über 9.700 modellhafte, umweltentlastende und innovative Projekte mit rund 1,74 Milliarden Euro in Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation, Natur- und Kulturgüterschutz gefördert. Die gemeinnützige Tochter der DBU, das DBU-Naturerbe, versteht sich als Treuhänderin des für nachfolgende Generationen. Auf ihren 71 Flächen mit insgesamt 70.000 Hektar – größtenteils ehemalige, vom Bund übernommene Militärflächen – will die DBU-Tochter offene Lebensräume mit seltenen Arten durch Pflege bewahren, naturnahe Wälder ohne menschlichen Eingriff zu neuer Wildnis entwickeln, artenarme Forste in naturnahe Wälder überführen und Feuchtbiotope ökologisch aufwerten und erhalten.
