Osnabrück/Ostritz. Ab sofort gehören die und der der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zu den offiziellen Projekten der : Zusammen mit 58 anderen Vorhaben und zwei Kommunen wurden sie gestern Abend anlässlich der in Ostritz-St. Marienthal vom -Vorsitzenden Prof. Dr. Gerhard de Haan feierlich in den Kreis der Dekade-Projekte aufgenommen. Damit zählen sie zu den bundesweit 665 beispielhaften Vorhaben, die nachhaltige Entwicklung innovativ umsetzen und in der Breite sichtbar machen. „Diese Auszeichnung ist für uns eine wichtige Anerkennung“, freute sich DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde über die Urkunden.
Aktuelle Ausstellung "WasserWissen - die wunderbare Welt des Wassers" zeigt Bedeutung des Themas Wasser für menschliches Leben auf
Zum aktuell vom Nationalkomitee festgelegten passt die . Die DBU und die präsentieren sie seit Mai im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU in Osnabrück. „Wir wollen Schülern ab Klasse 7 sowie interessierten Laien die Bedeutung des Wassers für menschliches Leben aufzeigen, neueste Entwicklungen und zukunftsweisende Techniken nachhaltiger Wasserwirtschaft vorstellen und zu einem bewussten Umgang mit dem kostbaren Gut aufrufen“, erklärt Brickwedde. Besucher sind eingeladen, die Ausstellungsobjekte anzufassen, sie auszuprobieren und sich handlungsorientiert mit dem Thema „Wasser“ auseinanderzusetzen. Kostenlose Führungen, Schülerversuche und Begleitmaterial ergänzen die Ausstellung. Sie ist noch bis Oktober 2009 im ZUK der DBU zu sehen. Weitere Informationen unter .
Wettbewerb "Entdecke die Vielfalt der Natur!": Für die Artenvielfalt aktiv werden
Welche Beeren, Blätter und Pilze finden sich im nächsten Waldstück? Warum gibt es immer weniger Schmetterlinge im Garten? Welche Auswirkungen hat der Verlust der biologischen Vielfalt? Mit diesen und ähnlichen Fragen zum Thema „Biologische Vielfalt“ beschäftigen sich die zehn- bis 14-jährigen Teilnehmer des : Unter der Schirmherrschaft von , mit , und dem sucht die DBU noch bis zum 19. Oktober Jugendliche, die für die Artenvielfalt aktiv werden und sie im Team erforschen. Brickwedde: „Wir wollen versuchen, die junge Generation für die Natur zu begeistern. Denn man schützt nur das, was man kennt und liebt! Unser Wettbewerb lässt Kinder und Jugendliche sich auf eine neue, unkonventionelle Weise mit der Natur auseinandersetzen.“
Geld-, Sach- und Sonderpreise im Wert von insgesamt 40.000 Euro
Die Teilnehmer könnten die Ergebnisse ihres Naturengagements durch Radiointerviews, Zeitungsartikel, Fotos, eine Internetseite oder sogar durch einen Film veröffentlichen und einem breiten Publikum zugänglich machen, so Brickwedde. Weitere Informationen finden sich unter . Eine Jury wählt die besten Aktionen aus. Sie vergibt Geld-, Sach- und Sonderpreise im Wert von insgesamt 40.000 Euro, außerdem eine Klassenfahrt des im Wert von 3.000 Euro, einen Abenteuertag mit dem Polarforscher und Mitglied der , , und eine Begegnung mit dem Astronauten Hans Schlegel. Über besonders gelungene Projekte berichtet der Kindersender NICK, der den Wettbewerb unterstützt. Zusammen mit der DBU sucht er den NICK Weltbeschützer. Nähere Informationen finden sich unter .
UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung": Nachhaltigkeit lernen als Selbstverständlichkeit
Die hatte die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ nach dem Weltgipfel 2002 in Johannesburg, Südafrika, für 2005 bis 2014 ausgerufen. In Deutschland sind die und das von ihr einberufene Nationalkomitee zuständig. Ziel der UN-Dekade ist die Verankerung des Gedankens einer ökonomisch, ökologisch und sozial zukunftsfähigen Entwicklung der Weltgesellschaft in allen Bereichen des Bildungssystems: Nachhaltigkeit lernen soll für jeden Einzelnen im Bildungswesen zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Auszeichnung erfolgt für zwei Jahre
Vorhaben, die hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten, werden vom Nationalkomitee mit dem Titel „Offizielles Projekt der Weltdekade“ ausgezeichnet und national wie international präsentiert: Sie müssen einen innovativen Charakter besitzen, in die Breite wirken, zwei der drei Nachhaltigkeitsdimensionen – „Ökonomie“, „Ökologie“ und „Soziales“ – abdecken, sich um Vernetzung mit anderen Projekten bemühen und das bloße Planungsstadium deutlich überschritten haben. Die Auszeichnung erfolgt für zwei Jahre.

